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Gesundes Gemüse

Die besten Tipps, um Rote Bete im Gemüsebeet zu pflanzen 

Wenig Kalorien und viele Nährwerte: Rote Bete ist nicht nur gesund, sondern schmeckt auch super lecker
Wenig Kalorien und viele Nährwerte: Rote Bete ist nicht nur gesund, sondern schmeckt auch super leckerFoto: Getty Images

Für Abwechslung im Gemüsebeet sorgt Rote Bete. Die farbige Knolle ist dabei auch noch sehr gesund. Wie man Rote Bete erfolgreich im Garten anpflanzt und pflegt, erfahren Sie hier.

Verschiedene Vitamine, Mineralstoffe und bei 100 Gramm Knolle gerade einmal 41 Kilokalorien – ohne Zweifel ist Rote Bete sehr gesund. Hinzu kommt, dass das Wurzelgemüse pflegeleicht ist. Die wichtigsten Tipps und Tricks im Überblick, um Rote Bete im eigenen Beet zu pflanzen und zu pflegen.

Rote Bete im eigenen Garten pflanzen

Ab Ende Mai kann man Rote Bete direkt ins Beet säen. Ein Abstand von fünf Zentimetern zwischen den Samen genügt dabei vollkommen. Anschließend mit Erde bedecken und gut angießen. Als Standort wählt man besten einen warmen und sonnigen Platz im Beet aus.

Auch mit einem Platz im Halbschatten sind die Pflanzen zufrieden. Der Boden sollte humos und locker sein. Während viele Pflanzen es mögen, in einen mit Kompost oder Mist verbesserten Boden gepflanzt zu werden, sollten Hobbygärtner auf diesen Schritt bei dem Wurzelgemüse verzichten. Als Beetpartner eignen sich neben verschiedenen Salatsorten auch Buschbohnen und Gurken.

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Die optimale Pflege

Bewässerung

Die Rote Bete hat lange, tief liegende Wurzeln. Diese benötigen viel Wasser. Aus diesem Grund sollten Hobbygärtner das Knollengemüse regelmäßig gießen. Insbesondere während trockener Phasen ist dies eine wichtige Pflegemaßnahme.

Düngung

Anders als bei der Bewässerung muss man die Rote Bete nur hin und wieder düngen. Als Schwachzehrer kommt die Pflanze am besten mit weniger Nährstoffen zurecht. Würde man sie mit viel Stickstoff düngen, wäre das sogar alles andere als förderlich. Das Wurzelgemüse würde durch Stickstoff Nitrat anreichern. Während Nitrat an sich nicht schädlich für den Menschen ist, kann es im Körper in einen gesundheitsschädlichen Stoff umgewandelt werden. Daher sollte man zum Düngen auf Kompost oder andere natürliche Düngemittel zurückgreifen.

Schnitt

Ein Schnitt der Pflanze ist nicht nötig.

Wann erntet man Rote Bete?

Ernten kann man die Knollen bereits drei bis vier Monate nach der Aussaat im Beet. Nach dieser Zeit sollten sie etwa die Größe eines Golfballs haben. Wer größere Knollen ernten möchte, wartet am besten, bis die Blätter der Pflanze gelb werden. Übrigens kann man die Rote Bete auch roh vernaschen. Aufgrund der Oxalsäuren sollten jedoch Menschen, die unter Nierenbeschwerden leiden, davon absehen.

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Ist Rote Bete winterhart?

Rote Bete gilt als winterhart. Dennoch sollte man sie mit einem Vlies oder etwas Reisig abdecken und so vor Frost schützen.

Wie vermehrt man Rote Bete?

Samen bildet die Rote Bete erst im zweiten Jahr. Möchte man das Gemüse vermehren, sollte man im Herbst einige Exemplare im Beet stecken lassen. Wichtig ist, diese Pflanzen vor Frost zu schützen. Im folgenden Frühjahr bildet die Pflanze einen hohen Blütenstängel aus. Im Herbst kann man dann die Samen ernten.

Schädlinge und Krankheiten

Das Wurzelgemüse gilt als robust gegenüber verschiedenen Krankheiten und Schädlingen. Die Ausnahme stellen Pilze dar. So kann Falscher Mehltau bei nassem Wetter auftreten. Den Pilz erkennt man an gelben und braunen Flecken an der Blattoberseite. Außerdem bildet sich dabei ein weißlicher Pelz an der unteren Blattseite.

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