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Gardening

Bei Paprika übermäßiges Düngen vermeiden

Paprika-Pflanzen vertragen zu viel Dünger nicht und werfen dann Blätter sowie Früchte ab
Paprika-Pflanzen kann man mit zu viel Dünger großen Schaden zufügenFoto: Getty Images

Wenn man seine Pflanzen düngt, möchte man ihnen damit helfen. Leider bewirken viele aufgrund einer falschen Dosierung genau das Gegenteil. Beispielsweise bei Paprika-Pflanzen. Worauf man achten muss.

Das schreibt die Zeitschrift „Mein schöner Garten“ (Ausgabe 6/2019). Ebenso gelten Trockenheit, kühle Nächte und hohe Temperaturen als Auslöser.

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Die Anzucht im Garten und auf dem Balkon

Wer selbst Paprika anpflanzen will, braucht ein sonniges und warmes Plätzchen für die Pflanzen. Ansonsten sollte man folgende Schritte befolgen:

  1. Die Samen in die Anzuchterde geben und mit einer leichten Schicht Erde abdecken.
  2. Die Anzuchttöpfe mit einer transparenten Haube abdecken, damit sie keimen.
  3. Wenn Sämlinge zu dicht zusammenstehen, pflanzen Sie sie um – allerdings erst, wenn sie die ersten Blätter tragen.
  4. Ab Mitte Mai kann die Paprika dann ins Freie. Gewöhnen Sie sie erst an die neue Umgebung, indem Sie sie eine Zeit lang tagsüber nach draußen stellen. Verlängern Sie die Zeit jeden Tag ein wenig, bis sie schließlich ganz draußen stehen bleiben kann.

Ideal für die Blütenbildung sind Temperaturen von 16 bis 21 Grad. An heißen Tagen sollte man daher in Frühbeet oder Gewächshaus abends für genügend Durchzug sorgen, damit sich die Luft abkühlt. Gedüngt wird eher sparsam, dafür wird regelmäßig gegossen.

Ein kleiner Tipp: Man kann Paprika hervorragend gemeinsam mit Tomaten oder Gurken anpflanzen. Sie haben alle die gleichen Vorlieben und benötigen viel Wasser. Wichtig ist nur, dass sie genügend Abstand zueinander haben.