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Vor- und Nachteile

4 Bodenbeläge für den Balkon im Vergleich

Bodenbelag für den Balkon – 4 Materialien im Vergleich
Der richtige Bodenbelag macht den Balkon zum Outdoor-WohnzimmerFoto: iStock/mtreasure

Nicht nur auf der Terrasse, sondern auch auf dem Balkon trägt der richtige Bodenbelag maßgeblich zum Wohlbefinden bei. Zur Auswahl stehen verschiedene Materialien mit entsprechenden Vor- und Nachteilen.

Im Handel gibt es verschiedene Bodenbeläge, die sich in der Regel leicht selbst verlegen lassen. Im Gegensatz zur Terrasse werden viele Bodenbeläge auf dem Balkon mittlerweile mit praktischen Steckverbindungen und Klickfliesen schwimmend verlegt, eine aufwändige Unterkonstruktion wie bei der Terrasse ist vor allem auf einem kleinen Balkon nicht nötig. Zudem kommt auf dem Balkon üblicherweise kein Bodenbelag aus Stein zum Einsatz.

Vor dem Verlegen: ausmessen!

Wichtig vorab: Die Größe der Balkonfläche muss man sauber ausmessen, damit man nicht zu wenig oder zu viel Material kauft. Es kann sich jedoch lohnen, immer etwas Überschuss als Vorrat zu haben. Zudem sollte man das Gefälle im Blick haben, dass sich rund zwei bis drei Grad vom Haus weg absenken sollte. In der Regel passt sich der Belag jedoch der Neigung des Balkons ohnehin an.

4 Bodenbeläge für den Balkon im Vergleich

1. Bodenbelag aus Holz für den Balkon

. Die Kacheln werden ineinander geklickt, Werkzeug ist dazu eigentlich nicht nötig – höchstens eine Säge zum Kürzen am Rand. Regenwasser kann aufgrund des Unterbaus gut abfließen, es besteht kaum Gefahr von Schimmel oder Fäulnis.

Bodenbelag aus Holz auf dem Balkon
Klickfliesen aus Holz sind leicht zu verlegen. Am Rand kann man die Elemente entsprechend zuschneiden.Foto: myHOMEBOOK

Holzfliesen schaffen ein natürliches und angenehmes Flair auf dem Balkon, das auch Wind und Wetter trotzen kann. In der Regel ist kein Holzschutz nötig, je nach Holzart (Lärche, Akazie, Douglasie etc.). Mittlerweile gibt es auch robuste und preiswerte Alternativen zum klassischen Tropenholz wie Teak oder Bangkirai, worauf man aus ökologischen Gründen verzichten sollte.

Tipp: Den Bodenbelag auf dem Balkon kann man auch gut mit einem Outdoor-Teppich kombinieren. Mehr zu diesem Trend erfahren Sie hier.

2. WPC-Bodenbelag für den Balkon

WPC gibt es auch in Form langer Dielen oder als Fliesen mit Klick-System. Letztere sind genauso leicht zu verlegen wie die Holz-Alternativen. Bei WPC („Wood-Plastic-Compound“) handelt es sich um ein Gemisch aus Kunststoff und Holzfasern, das mittlerweile echtem Holz sehr nahe kommt, aber wesentlich robuster und UV-beständiger ist. Zudem ist WPC sehr pflegeleicht. Ein Nachteil, vor allem für den Südbalkon: Das Material heizt sich in der Sonne sehr stark auf.

Auch interessant: Wie umweltfreundlich ist der Holz-Look (fast) ohne Holz?

3. Gummifliesen für den Balkon

Hartgummi kommt von der Optik und Haptik nicht an die Varianten aus Holz oder WPC heran, lässt sich jedoch als Klickfliese genauso mühelos verlegen. Gummifliesen sind zudem sehr preiswert, strapazierfähig und leicht zu reinigen. Manche bestehen sogar aus Recycling-Material, wenn man auf Aspekte der Nachhaltigkeit achten möchte.

4. Kunstrasen auf dem Balkon

Mittlerweile gibt es auch Kunstrasen zum Auslegen auf dem Balkon, der echtem Rasen sehr nahe kommt. Damit das Wasser ablaufen kann, befindet sich auf der Unterseite eine Drainage aus Noppen. An Ecken und Kanten lässt sich der Kunstrasenteppich problemlos zuschneiden. Mit der Zeit und unter Wettereinflüssen kann der künstliche Rasen jedoch an Farbe einbüßen.

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Tipp: Für Puristen gibt es auch die Möglichkeit, echten Rasen auf dem Boden zu verlegen. Das ist jedoch etwas anspruchsvoller und vor allem auch pflegeintensiver als Kunstrasen.

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