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Kontaktbeschränkungen

Corona-Regeln – darf ich Freunde oder Verwandte im Garten empfangen?

Zwei Frauen beim Besuch im Garten – bei Corona noch erlaubt?
Ein gemütlicher Plausch unter Freunden im Garten – ist das in Zeiten von Corona noch erlaubt?Foto: Getty Images

Die Zahlen steigen wieder, Hotspots entstehen. Ist es in Zeiten der Corona-Pandemie aktuell erlaubt, sich im Garten mit Freunden, Familie, Nachbarn oder Bekannten zu treffen? Die Kontaktbeschränkungen sind je nach Bundesland verschieden geregelt. Hier erfahren Sie, wo man welche und wie viele Gäste im eigenen Garten empfangen darf.

Jeder ist dazu angehalten, die Zahl der Menschen, zu denen er Kontakt hat, gering zu halten und den Personenkreis möglichst konstant zu belassen. Nähere und längere Kontakte sind auf ein Minimum zu reduzieren. Da die Bundesländer in vielen Fällen ihre eigenen Regelungen haben, ist es jedoch nicht ganz so einfach, den Überblick zu bewahren. Wo ist was erlaubt? Sind Besuche im heimischen Garten trotz Corona unbedenklich?

Corona-Regeln – ist ein Besuch von Freunden, Familie und Bekannten im Garten erlaubt?

Ist es erlaubt, sich mit einem guten Freund nach Feierabend im Garten zu unterhalten? Grundsätzlich kann man diese Frage mit „Ja“ beantworten. Trotzdem handelt es sich hierbei um eine unübersichtliche Situation. Fakt ist: Die Bürger werden nach wie vor angehalten, Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren und die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Dies gilt sowohl für den öffentlichen Raum, als auch für den eigenen Haushalt inklusive Garten.

Generell gilt: Damit man den exponentiellen Anstieg der Corona-Infektionen verhindert, sollte man große Menschenansammlungen, gerade in geschlossenen Räumen, nach wie vor vermeiden und zu jeder Zeit auf den Mindestabstand von 1,5 Metern achten.

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Besuch im privaten Garten – die Corona-Regelungen der Bundesländer

Baden-Württemberg

Bei privaten Veranstaltungen – auch im heimischen Garten – dürfen sich bis zu 20 Menschen treffen, die aus mehreren Haushalten stammen. Dabei gelten keine Abstandsregeln und Hygienevorschriften. Sind die Personen miteinander verwandt oder wohnen zusammen, gibt es keine Beschränkung.

Bayern

Update vom 7. Oktober: In privaten Räumen und Gärten gibt es in Sachen Personenanzahl keine Beschränkung. Allerdings sollte man darauf achten, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt werden kann. Aufgrund steigender Fallzahlen kann es aber zu regionalen Unterschieden kommen.

Update vom 14. Oktober: In München dürfen sich im privaten wie öffentlichen Raum nur noch bis zu 5 Personen treffen. Ausgenommen sind Verwandte oder Personen aus einem Hausstand.

Berlin

Update vom 12. Oktober: Seit dem 10. Oktober dürfen sich in geschlossenen Räumen maximal nur noch zehn Personen aufhalten. Außerdem wurde festgelegt, dass in der Sperrstunde zwischen 23 und 6 Uhr nur noch fünf Personen oder zwei Haushalte im Freien zusammen unterwegs sein dürfen.

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Brandenburg

Update vom 7. Oktober: Private Treffen sind in Wohnungen oder Gärten nun nur noch bis zu einer Personenanzahl von 75 erlaubt. Regional kann es durch ansteigende Fallzahlen zu weiteren Beschränkungen kommen. Bei mehr als 35 neuen Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt sollen ab 11. Oktober nur noch 50 Menschen an Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen teilnehmen können, 25 Menschen im Freien.

Bremen

Update vom 14. Oktober: Die Maximalanzahl an Personen, die sich in Bremen treffen dürfen, wurde von 10 auf 5 gesenkt – wenn sie aus verschiedenen Haushalten stammen. Ein Besuch im Garten in Zeiten von Corona ist also noch eingeschränkt erlaubt.

Hamburg

Auch in Hamburg wurde die Corona-Regelung gelockert. Im privaten Raum dürfen sich bis zu 25 Personen treffen. Dabei spielt es keine Rolle, aus wie vielen Haushalten die Personen stammen.

Hessen

Update vom 7. Oktober: Prinzipiell müssen Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen nicht genehmigt werden, es gelten aber Hygiene- und Abstandsregeln. Steigen die Infektionszahlen, empfiehlt das Land eine Begrenzung der Gästezahlen für private Feiern zuhause, Kontrollen soll es aber nicht geben.

Mecklenburg-Vorpommern

Bereits seit dem 10. Juli gelten die Kontaktbeschränkungen nicht mehr. Nun dürfen sich auch wieder größere Gruppen treffen. Einem Treffen im Garten steht also ab dann nichts im Wege. Allerdings sollten die Abstandsregelungen zu Menschen eingehalten werden, die nicht zum eigenen Haushalt oder zur eigenen Familie gehören.

Niedersachsen

Update vom 14. Oktober: In Niedersachsen dürfen sich aktuell höchstens 25 Personen drinnen treffen, draußen sind es maximal 50. Für Treffen unter 10 Personen wurde der Mindestabstand von 1,5 Metern aufgehoben. Stammen die Personen aus zwei Haushalten oder sind miteinander verwandt, darf die Gruppe auch größer sein, ohne auf den Abstand zu achten.

Nordrhein-Westfalen

Update vom 7. Oktober: Gruppen von bis zu zehn Personen dürfen sich treffen. Sind es Angehörige oder Mitglieder zweier Haushalte, dürfen es auch mehr sein.

Rheinland-Pfalz

Es dürfen sich bis zu zehn Menschen treffen – unabhängig von der Zahl der Haushalte.

Saarland

Im Saarland dürfen sich bis zu zehn Personen treffen, auch im heimischen Garten.

Sachsen

In Sachsen dürfen sich Personen aus zwei Hausständen treffen. Dabei sind Treffen mit bis zu zehn Menschen erlaubt, und zwar sowohl drinnen als auch im Garten.

Sachsen-Anhalt

In diesem Bundesland wurde das Kontaktverbot durch eine Kontaktempfehlung ersetzt. Weiterhin wird empfohlen, sich nicht mit mehr als zehn Personen zu treffen und dabei den Kreis der Personen möglichst gering zu halten – auch im Garten.

Schleswig-Holstein

Lockerungen gibt es auch in Schleswig-Holstein. Im privaten Raum – also auch im privaten Garten – ist trotz Corona ein Besuch von bis zu 50 Personen möglich.

Thüringen

In Thüringen wurden die Kontaktbeschränkungen aufgehoben. Stattdessen gibt es eine neue Grundverordnung, die empfiehlt, sich nur mit einem weiteren Haushalt oder in einer Gruppe von bis zu zehn Personen zu treffen.

Besuche in Zeiten von Corona – wie sieht es im Schrebergarten aus?

Im Schrebergarten ist die Situation nicht einheitlich geregelt, denn er befindet sich ja nicht in direkter Nähe zum privaten Wohn- und Lebensbereich. Man sollte darauf verzichten, große Partys dort zu feiern. Ein Plausch mit dem Nachbarn über den Gartenzaun ist in Ordnung, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.