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Sie wollen Rosen umpflanzen? Das müssen Sie beachten

Wer seine Rosen umpflanzen möchte, sollte den Umzug gut lanen
Wer seine Rosen umpflanzen möchte, sollte den Umzug gut planenFoto: Getty Images

Sie möchten Ihren Garten neu gestalten oder planen einen Umzug und möchten Ihre Rosensträucher mitnehmen? Das erfordert viel Fingerspitzengefühl. In myHOMEBOOK-Ratgeber erfahren Sie, wie Sie Ihre Rosen umpflanzen und was es dabei zu beachten gibt.

Wenn Sie Rosen umpflanzen möchten, ist im Herbst, genauer gesagt im Oktober, ein günstiger Zeitpunkt. So haben die Gewächse den Winter über genügend Zeit, um sich an den neuen Standort zu gewöhnen und frische Wurzeln zu bilden. Im Idealfall steht der Strauch bereits im Frühjahr schon wieder in voller Blüte. Haben Sie Ihre Rosen gerade erst gesetzt, sollten Sie mindestens ein Jahr mit dem Umpflanzen warten, da die Wurzeln noch zu schwach sind und die Pflanzen zu viel Energie verlieren könnten.

Das Umpflanzen der Rosen richtig planen

Ein Rosen-Umzug ist kein leichtes Unterfangen. Am wichtigsten ist eine gute Vorbereitung, die ein schnelles Umsetzen ermöglicht. Je länger sich die Rosen außerhalb des Bodens befinden, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die Wurzeln einen Schaden nehmen. Daher empfiehlt es sich, bereits vor dem Ausgraben einen geeigneten Standort auszuwählen.

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Ausgrabung und Transport

Beim Ausgraben müssen Sie vorsichtig vorgehen und unbedingt darauf achten, dass Sie die Wurzeln nicht beschädigen. Das erfordert gerade bei älteren Rosenstöcken ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl. Idealerweise schneiden Sie die Pflanze zuvor zurück und entfernen alle Blätter. Das hat den Vorteil, dass das Gewächs weniger Wasser verliert. Zusätzlichen Schutz vor einer möglichen Austrocknung bieten Sie Ihren Pflanzen, indem Sie die Wurzeln in feuchte Tücher wickeln. Ein Eintopfen ist nicht zwingend notwendig. Nach längeren Transporten sollten Sie Ihre Rosen vor dem Einpflanzen anschneiden und bis zu 24 Stunden ins Wasser stellen.

Rosen verpflanzen und weiter pflegen

Graben Sie am neuen Standort ein Loch, das in etwa doppelt so groß wie der Wurzelballen selbst ist, lockern anschließend den Boden auf und reichern ihn mit etwas Kompost an. Nun setzen Sie Ihren Rosenstock vorsichtig ins vorbereitete Pflanzloch, ohne die Wurzeln zu knicken. Die sogenannte Veredlungsstelle, also der Knotenpunkt zwischen Wurzeln und Trieben, sollte circa fünf Zentimeter unter der Erde liegen. Abschließend schlämmen Sie die Pflanze ein und füllen das Loch mit Erde auf.

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Haben Sie Ihre Rosen vor dem Winter umgepflanzt, ist es ratsam, um die Pflanze herum etwa 20 Zentimeter hoch Erde anzuhäufeln, um das Wurzelwerk vor Kälte zu schützen. Die Triebe decken Sie am besten mit Reisig ab. Alternativ schützen Sie Ihre Rosen im Winter mit einem speziellen Schutzvlies.