22. August 2025, 16:36 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Im Hochsommer gehört Grillen für viele längst zum festen Ritual – und oft muss Kohle nachgekauft werden. Wer dafür in den Supermarkt geht, stolpert fast automatisch über die großen Säcke: Sie stehen direkt vor dem Laden oder gleich im Eingangsbereich. Doch weshalb genau platzieren Supermärkte die Grillkohle so auffällig? myHOMEBOOK ist der Frage nachgegangen.
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Grillkohle ist ein Saisonprodukt
Viele würden wahrscheinlich am liebsten das ganze Jahr über grillen – Tatsache ist aber, dass vor allem zur warmen Jahreszeit der Grill angeworfen wird. Deshalb gibt es besonders in Supermärkten Grillkohle genau zu dieser Zeit. Damit handelt es sich um ein saisonales Produkt, was allerdings nicht wie andere Produkte etwa zu Ostern oder Weihnachten einer passenden Abteilung zugeordnet werden kann, so Thomas Bonrath von der Rewe Markt GmbH zu myHOMEBOOK. Während Osterhasen in die Süßwarenabteilung passen, gibt es für Grillkohle keinen Bereich.
Das ist auch ein weiterer Grund, warum die Grillkohle häufig vor beziehungsweise im Eingangsbereich des Supermarktes platziert wird. Dadurch, dass es sich um ein saisonales Produkt handelt, gibt es in der Regel nicht ausreichend Platz im Markt.
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Grillkohle ist robust
Anders als etwa Schokolade oder etwa Obst ist Kohle relativ robust. Sie ist ein „gegen Zugluft, Temperaturschwankungen und Sonneneinstrahlung unempfindliches Produkt und ist daher für die Platzierung im Eingangsbereich besser geeignet als andere Food- oder Nonfood-Artikel“, so Bonrath.
Kunden sollen zum Kauf animiert werden
Es gibt mehrere Gründe, warum Grillkohle oder auch Blumenerde, Balkonpflanzen oder im Winter Streusalz und Brennholz vor einem Supermarkt oder im Eingangsbereich stehen. Ein entscheidender ist aber letztlich auch: Die Märkte wollen den Artikel durch die Platzierung im Eingangsbereich auch in den Fokus der Kunden setzen. So werden Verbraucher ins Geschäft gelockt.
