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Schlechte Hygiene

5 typische Fehler beim Reinigen des Kühlschranks

Wer den Kühlschrank falsch reinigt, beeinflusst im schlimmsten Fall sogar die Leistung des Geräts
Wer den Kühlschrank falsch reinigt, beeinflusst im schlimmsten Fall sogar die Leistung des Geräts Foto: Getty Images
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Lena Hackauf
myHOMEBOOK-Redaktion

6. Oktober 2025, 11:04 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Wenn Lebensmittel im Kühlschrank schneller verderben als gewohnt, liegt das oft an mangelnder Hygiene im Gerät. Regelmäßiges Reinigen ist daher unerlässlich, um Frische und Haltbarkeit zu sichern. Wichtig ist jedoch, typische Fehler beim Reinigen des Kühlschranks zu vermeiden.

1. Fehler: Aggressive Reinigungsmittel

Damit der Kühlschrank wirklich hygienisch sauber wird, sind die richtigen Reinigungsmittel entscheidend. Ein häufiger Fehler besteht darin, für alle Bereiche dieselben Mittel zu verwenden. Während sich säurehaltige Hausmittel wie Zitronensaft oder Essig im Innenraum hervorragend eignen, um Keime und Bakterien zu entfernen, ist bei der Kühlschranktür Vorsicht geboten: Die empfindliche Gummidichtung kann durch aggressive Reiniger beschädigt werden.

Die Gummidichtung sorgt dafür, dass die Kälte im Gerät bleibt und die Kühlleistung konstant erhalten wird. Wird das Material porös, entweicht Luft, der Kühlschrank muss stärker arbeiten – der Stromverbrauch steigt, und am Ende kostet es mehr Geld.

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2. Fehler: Verstopfte Abflussrinne

Entsteht ungewöhnlich viel Kondenswasser im Kühlschrank? Müffelt es unangenehm? Eine mögliche Ursache kann eine verstopfte Abflussrinne sein. Diese mündet in ein kleines Loch, das sich in der Regel am Grund der Rückwand befindet. Mithilfe eines kleinen Wattestäbchens oder einer kleinen Flaschenbürste kann man den Ablauf vorsichtig reinigen. Hartnäckigere Ablagerungen kann man mit einem Zahnstocher lösen.

3. Fehler: Temperatur nicht regulieren

Das Reinigen des Kühlschranks gehört zu den unbeliebtesten Haushaltsaufgaben, vor allem, weil sie mit vergleichsweise viel Aufwand verbunden ist. Bevor die Flächen abgewischt werden können, muss das Gerät vollständig ausgeräumt werden. Zudem empfiehlt es sich, den Kühlschrank vom Strom zu trennen oder zumindest die Temperatur herunterzudrehen.

Durch das Regulieren der Temperatur spart man Energie – und Geld. Durch die offene Tür muss der Kühlschrank dauerhaft nachkühlen, das kostet Strom. Indem man das Gerät vom Strom trennt, wird die Leistung des Geräts pausiert. Man spart dabei nicht nur bares Geld, sondern schont gleichzeitig den Kompressor.

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4. Fehler: Zu selten putzen

Verschüttet man Lebensmittel im Kühlschrank, sollte man die entstandenen Flecken sofort entfernen. Ansonsten gilt: Etwa alle vier Wochen den Kühlschrank leer räumen, um ihn gründlich zu reinigen, dazu rät das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Die herausnehmbaren Fächer am besten im Spülbecken mit Spülmittel und lauwarmem Wasser abwaschen. Den Innenraum mit Wasser und Spülmittel oder Essig säubern.

Durch eine regelmäßige Reinigung des Kühlschranks verhindert man die Verbreitung von Schimmelpilzen. Durch den engen Kontakt kann eine schlechte Kühlschrankhygiene also maßgeblich die Haltbarkeit von Lebensmitteln beeinflussen.

5. Fehler: Gehäuse vergessen

Im Haushalt gibt es verschiedene Bereiche, die man beim Putzen schnell übersieht. Das liegt nicht unbedingt daran, dass sie selten benutzt werden. Viel häufiger liegt es daran, dass Verschmutzungen nicht direkt ins Auge fallen. So ist es auch häufig beim Gehäuse des Kühlschranks der Fall.

Beim Öffnen und Schließen gelangen Fingerabdrücke und auch Lebensmittelreste an die Außenseite des Geräts. Man sollte die Griffe jedoch nicht erst putzen, wenn sie kleben. Besser ist es, sie regelmäßig beim Reinigen der Küche zu integrieren, um Keime und Bakterien zu entfernen.

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