30. September 2025, 5:06 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Die Toilette gehört zu den meistgenutzten und damit unhygienischsten Bereichen einer Wohnung. Umso wichtiger ist ihre regelmäßige Reinigung. Doch selbst gründliches Putzen nützt wenig, wenn man dabei die falsche Vorgehensweise wählt. Welche typischen Fehler man beim Putzen der Toilette unbedingt vermeiden sollte, erklärt myHOMEBOOK.
Unangenehme Gerüche und gelbe oder braune Ablagerungen sind nur die sichtbaren Folgen, wenn man die Toilette nicht richtig reinigt. Hinzu kommen die unzähligen Keime und Bakterien, die man mit bloßem Auge nicht sehen kann. Legt man Wert auf ein hygienisches Badezimmer, schließt das die Toilette natürlich mit ein. Damit das Klo wirklich sauber wird, sollte man also richtig vorgehen.
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1. Zu selten putzen
Das Putzen der Toilette gehört ohne Zweifel zu den eher ungeliebten Aufgaben im Haushalt. Nicht umsonst wird es gerne als drohende Strafe ins Spiel gebracht. Ganz vermeiden lässt sich die Arbeit jedoch nicht. Im Gegenteil: Gerade, weil die Toilette täglich benutzt wird, ist regelmäßige Reinigung besonders wichtig.
Dabei gilt: Lieber etwas häufiger reinigen als zu selten. Eine kurze, grobe Reinigung sollte am besten täglich erfolgen, damit sich Schmutz und Ablagerungen gar nicht erst festsetzen. Ergänzend dazu ist es sinnvoll, die Toilette mindestens einmal pro Woche gründlich zu putzen. So bleibt sie hygienisch sauber, Gerüche werden verhindert, und das Badezimmer macht insgesamt einen gepflegten Eindruck.
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2. Nur das Becken reinigen
Beim täglichen Putzen reicht es in der Regel, den Fokus auf das Toilettenbecken zu legen, da sich hier die meisten Verschmutzungen sammeln. Mit der Toilettenbürste lässt sich schnell für Sauberkeit sorgen.
Allerdings sollte man spätestens bei einer gründlicheren Reinigung nicht den Fehler machen, die Außenseite außer Acht zu lassen. Gerade an den seitlichen Flächen und am Fuß der Toilette setzen sich Staub, Spritzer und andere Rückstände ab, die mit der Zeit unhygienisch wirken können. Wischt man auch diese Bereiche regelmäßig mit einem geeigneten Reiniger ab, bleibt die Toilette nicht nur innen, sondern auch außen gepflegt und hygienisch sauber.
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3. Die falsche Reihenfolge
Beim Putzen gilt die einfache, aber bewährte Regel: immer von den weniger verschmutzten Bereichen zu den am stärksten verschmutzten Stellen vorarbeiten. Das verhindert, dass Schmutz oder Bakterien von einem Bereich in den nächsten getragen werden.
Diese Reihenfolge ist auch bei der Reinigung der Toilette sinnvoll. Ein häufiger Fehler besteht darin, wahllos „mal hier und mal da“ zu putzen – so verteilt man Keime eher, anstatt sie zu entfernen. Besser ist es, systematisch vorzugehen: Zuerst die Außenseite gründlich abwischen, dann den Rand und schließlich das Toilettenbecken selbst reinigen. Auf diese Weise bleibt die Hygiene gewährleistet, und das Putzen geht effizienter von der Hand.
4. Toilettenbürste vergessen
Ein weiterer häufiger Fehler bei der Toilettenhygiene ist es, die Klobürste zu vernachlässigen. Obwohl sie regelmäßig zum Einsatz kommt, wird sie beim Putzen der Toilette schnell übersehen. Dadurch sammeln sich Bakterien und unangenehme Gerüche, die sich auch im Badezimmer ausbreiten können.
Nach jeder Benutzung sollte die Toilettenbürste mit klarem Wasser abgespült werden. Dafür reicht bereits das Wasser aus der Spülung. Um jedoch eine dauerhaft hygienische Nutzung zu gewährleisten, ist es wichtig, die Bürste regelmäßig gründlich zu reinigen. Am besten lässt sich das mit einem Toilettenreiniger kombinieren. Während dieser im Becken einwirkt, kann man die Bürste ebenfalls mit dem Mittel behandeln. Ein praktischer Tipp ist es, den Stiel dabei unter den Klodeckel einzuklemmen, sodass die Bürste nicht im Halter steht und gut abtropfen kann. So bleibt sie sauber, hygienisch und frei von unangenehmen Gerüchen.

