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Heizung anlassen oder ausschalten, wenn keiner zu Hause ist?

Heizung
Ist es sinnvoll, die Heizung herunterzudrehen, wenn man nicht zu Hause ist? Foto: Getty Images
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Katharina Regenthal
Redakteurin

14. Oktober 2025, 14:12 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Wenn es draußen eisig kalt ist, sorgt man drinnen für wohlige Wärme. Um Energie zu sparen und die Heizkosten zu senken, liegt der Gedanke nahe, die Heizung auszuschalten, sobald man das Haus verlässt. Doch lohnt sich das wirklich? myHOMEBOOK erklärt, ob man die Heizung lieber anlassen oder ausschalten sollte, wenn man nicht zu Hause ist.

Heizung herunterdrehen – ja oder nein?

„Die Heizung herunterzudrehen, wenn man die Wohnung für längere Zeit verlässt, ist eine optimale Möglichkeit, Heizkosten zu sparen“, sagt Alexander Steinfeldt von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online. Er empfiehlt, das Thermostat auf etwa 16 Grad Raumtemperatur herunterzuregeln – etwa, für einen Arbeitstag oder einen Kurztrip über das Wochenende. Bei manuellen Thermostaten entspricht das meist der Stufe 2. Und mit programmierbaren Thermostaten wird die Raumtemperatur sogar gradgenau und nach Uhrzeit geregelt.

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Lieber die Heizung komplett ausschalten?

Die Heizung sollte allerdings nicht komplett ausgeschaltet werden. Sinken die Zimmertemperaturen zu tief, steigt gleichzeitig das Schimmelrisiko. Auch wenn man für einen längeren Zeitraum nicht zu Hause ist, sollte die Heizung nicht komplett ausgemacht werden, da sich sonst die Luftfeuchtigkeit auf die abgekühlten Wände niederschlägt.

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Heizkosten sparen und Energieverbrauch senken

Die Heizung etwas herunterdrehen – das ist eine Möglichkeit, um Heizkosten zu sparen und den Energieverbrauch zu senken. Es gibt aber auch viele andere. Das Umweltbundesamt rät dazu, undichte Fenster und Türen mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen abzudichten. Denn allein durch Zugluft an Fenstern und Türen geht schon viel Energie verloren.

Heizkörper sollten zudem regelmäßig entlüftet werden – und sie sollten nicht von Möbeln oder Vorhängen verdeckt werden. Sonst kann sich die erwärmte Luft nicht im Raum verteilen. Sind die Rollläden unten, können sie nachts die Wärmeverluste durch das Fenster um etwa 20 Prozent verringern – geschlossene Vorhänge verstärken diesen Effekt noch.

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