12. März 2026, 17:22 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Wenn die Temperaturen steigen und der Frühling näher rückt, verschwindet der dicke Wintermantel meist wieder im Schrank. Doch gerade Daunenmäntel und voluminöse Jacken stellen viele Haushalte vor ein Problem: Sie nehmen viel Platz ein und blockieren oft einen großen Teil der Kleiderstange. Ein japanischer Trick sorgt aber dafür, dass sich selbst sperrige Wintermäntel deutlich kompakter verstauen lassen.
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Warum Wintermäntel so viel Platz beanspruchen
Wintermäntel sind oft aus dicken Materialien gefertigt, häufig mit Futter oder Daunen ausgestattet und dadurch deutlich voluminöser als andere Kleidungsstücke. Hängt man mehrere Exemplare nebeneinander auf, ist die Kleiderstange schnell überfüllt.
Viele Menschen lassen ihre Mäntel deshalb einfach hängen – oft monatelang. Das hat allerdings zwei Nachteile: Zum einen geht wertvoller Stauraum verloren, zum anderen entsteht schnell Unordnung im Schrank. Gerade beim saisonalen Wechsel lohnt es sich daher, die Winterkleidung kompakt zu verstauen und erst zur nächsten kalten Saison wieder hervorzuholen.
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Mäntel zu kompakten Paketen falten
Der Trick besteht darin, Wintermäntel ähnlich wie ein Paket zusammenzufalten. Anstatt sie breit über einen Bügel zu hängen, werden sie so gefaltet, dass sie möglichst wenig Volumen einnehmen.
So funktioniert die Methode:
- Der Mantel wird flach auf eine ebene Fläche gelegt
- Die Ärmel werden nach innen eingeschlagen
- Anschließend wird der Mantel mehrfach zusammengefaltet, bis ein kompaktes Rechteck entsteht.
- Dieses „Paket“ lässt sich anschließend aufrecht in einer Box oder im Schrank platzieren.
Der Vorteil dabei ist, dass mehrere Mäntel nebeneinander platziert werden können und so weniger Platz einnehmen. Auf der Kleiderstange würden sie sowohl in der Breite als auch nach unten hin viel Platz wegnehmen.
Mehr Übersicht im Kleiderschrank
Ein zusätzlicher Vorteil des japanischen Tricks liegt in der besseren Übersicht. Werden Mäntel und Jacken aufrecht nebeneinander gelagert, ist sofort sichtbar, welches Stück sich wo befindet. Man muss also nicht erst mehrere Kleidungsstücke herausziehen, um den gewünschten Mantel zu finden.
Ein ähnliches Prinzip ist auch aus anderen japanischen Ordnungssystemen bekannt: Kleidung wird so gefaltet, dass sie aufrecht nebeneinanderstehen kann und nicht übereinandergestapelt wird. Dadurch bleibt der Inhalt von Schubladen oder Boxen übersichtlich und leicht zugänglich.
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Was man vor dem Einlagern beachten sollte
Bevor Wintermäntel für mehrere Monate verstaut werden, sollten sie unbedingt vorbereitet werden. Es wird empfohlen, sie professionell reinigen zu lassen oder sie wenigstens gründlich auszulüften. Denn auch wenn die Mäntel sauber wirken, können Schweißreste oder Hautpartikel im Stoff verbleiben, und genau diese ziehen Motten an.
Auch der Lagerort spielt eine Rolle. Ideal sind trockene und eher kühle Räume mit stabiler Temperatur. Feuchte Keller oder stark aufgeheizte Dachböden eignen sich dagegen weniger gut für empfindliche Textilien.
Wann Hängen trotzdem sinnvoller ist
So praktisch die Falttechnik auch ist – sie eignet sich nicht für jedes Material. Besonders empfindliche Stücke, wie Mäntel aus Leder oder Naturwolle, können durch zu starkes Zusammenpressen ihre Form verlieren. In solchen Fällen ist es besser, die Kleidung auf einem stabilen Bügel zu lagern.