31. Dezember 2025, 6:29 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Um Platz im Wohnraum zu sparen, ist es eine gängige Methode, unbenutzte Wohntextilien oder saisonale Kleidung im Keller zu lagern. Erst, wenn man sie wirklich benötigt, kann man sie hervorholen. Es gibt nur ein Problem: Es haftet ein unausstehlicher Kellergeruch an der Kleidung.
Klebt ein muffiger Geruch an Kleidung, die man im Keller gelagert hat, ist das besonders ärgerlich. In der Regel sind es saisonale Kleidungsstücke, die man herauskramt, weil es plötzlich Winter geworden ist. Große Jacken und empfindliche Mäntel kann man jedoch nicht immer in der Waschmaschine waschen. Doch es gibt auch andere Methoden, um den Kellergeruch von der Kleidung zu entfernen.
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Wie entsteht der Kellergeruch an der Kleidung?
Die Kombination aus Feuchtigkeit, einer schlechten Belüftung und womöglich sogar Schimmelsporen macht den einzigartigen, modrigen Kellergeruch aus. Die Fasern von Kleidungsstücken oder Wohntextilien nehmen die Geruchsmoleküle auf. Je länger die Stoffe im feuchten, kühlen Keller lagern, desto stärker riechen sie „nach Keller“.
Kellergeruch aus Kleidung mit Hausmitteln loswerden
Im Haushaltsschrank befinden sich verschiedene Lebensmittel, die Gerüche aufnehmen können. Dazu zählen die folgenden:
- Backpulver und Natron: Backpulver und Natron binden übel riechende Gerüche. Einfach das Pulver auf das miefende, trockene Kleidungsstück streuen und luftdicht verpacken, zum Beispiel in einem Plastikbeutel. Über Nacht einwirken lassen und am Folgetag gut ausschütteln.
- Essig: Beim Reinigen des Haushalts ist Essig ein echtes Allround-Talent. Auch beim Entfernen des Kellergeruchs kann die Flüssigkeit helfen. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:
- Handelt es sich um Textilien, die man waschen kann, einfach etwas Essig ins Waschmittelfach für den Weichspüler geben. Die Wäsche damit waschen. Ideal sind hohe Temperaturen, denn sie töten übel riechende Bakterien zusätzlich ab. Hierbei sollte man jedoch immer auf die Materialien und die Pflegehinweise auf dem Textiletikett achten. Anschließend wie gewohnt trocknen. Der Essiggeruch verfliegt von ganz alleine.
- Kann man das Stück nicht waschen, einfach aus vier Teilen Wasser und einem Teil Essig ein Geruchsentferner-Spray herstellen. Mit diesem kann man die Kleidung einfach besprühen. Bei empfindlicher Kleidung sollte man das Mittel jedoch zunächst an einer unauffälligen Stelle testen, um sicherzugehen, dass keine Flecken entstehen.
- Alkohol: Hochprozentiger Alkohol neutralisiert Gerüche effektiv. Um muffige Kleidung aus dem Keller zu behandeln, hochprozentigen Alkohol mit Wasser zu gleichen Teilen mischen. In eine Sprühflasche füllen und die Kleidung sowohl innen als auch außen besprühen. Die Kleidung an der frischen Luft trocknen lassen.
Tipps, um muffigen Geruch im Keller loszuwerden
Tipps, um frische und eingetrocknete Kaffeeflecken zu entfernen
Dampf gegen Kellergeruch
Heißer Dampf kann dabei helfen, muffigen Kellergeruch aus Kleidung zu entfernen. Am effektivsten wirkt ein Dampfreiniger, aber es geht auch ohne Spezialgerät. Der Wasserdampf eines Topfes mit kochendem Wasser oder der Dampf im Badezimmer nach einer langen, heißen Dusche können die Fasern locken und Gerüche lösen. Bevor man die Kleidung in den Schrank legt, sollte man sie an der Luft trocknen lassen.
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Mit Kälte muffige Gerüche aus Kleidung entfernen
Kälte verlangsamt mikrobiologische und chemische Prozesse, die unangenehme Gerüche verursachen. Viele schlechte Gerüche entstehen durch Bakterien oder Schimmelsporen – auch der typische Kellergeruch. Bei Kälte können die Mikroorganismen nicht weiterarbeiten und der Geruch friert ein.
Insbesondere bei Kleidung, die man nicht waschen kann, ist Kälte ideal, um Kellergeruch zu entfernen. Auch Schuhe, geliebte Stofftiere oder empfindliche Stoffe kann man mit Kälte behandeln. Das Stück in einen Gefrierbeutel packen und für einige Stunden ins Gefrierfach legen.
Tipp: Sinken die Außentemperaturen im Winter unter den Gefrierpunkt, kann man Kleidung auch einfach nach draußen hängen.