6. November 2025, 16:52 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Viele Menschen verbringen mehr Zeit mit Putzen, als eigentlich nötig wäre. Oft aus Gewohnheit oder weil sie glauben, bestimmte Dinge müssten jede Woche gereinigt werden. Doch nicht alles im Haushalt benötigt so häufige Pflege. Einige Gegenstände und Bereiche in der Küche bleiben deutlich länger sauber, als man denkt. Weiß man, was wirklich regelmäßig geputzt werden sollte – und was nicht –, spart man nicht nur Zeit und Energie, sondern schont auch Materialien und Umwelt.
Mindestens einmal in der Woche sollte man die Küche gründlich reinigen. Einige Aufgaben sollte man sogar täglich erledigen, um eine grundlegende Hygiene aufrechtzuerhalten. Andererseits gibt es auch Stellen, die nicht ganz so oft Aufmerksamkeit benötigen. Um sich nicht mit ihnen aufzuhalten, lohnt es sich, die Bereiche zu kennen, die man in der Küche nicht wöchentlich reinigen muss.
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Besteckschublade
Beim Brotschmieren, Backen und Kochen landet so mancher Krümel an Orten, an denen sie eigentlich nichts verloren haben. Besonders beliebt ist die Besteckschublade. Mit der Zeit sammelt sich hier so mancher Krümel zwischen Messer, Gabel und Löffel. Und auch Flecken können hier landen.
Trotzdem muss man die Besteckschublade nicht wöchentlich reinigen. Es genügt, sie etwa alle drei Monate gründlich zu putzen. Bei starker Verschmutzung, etwa bei vielen Krümeln, viel Staub und auch Flecken, sollte man die Schublade bereits früher säubern.
Dunstabzugshaube
Wer täglich kocht, sollte den Arbeitsplatz entsprechend täglich reinigen. Viele vergessen dabei den Blick nach oben – zur Dunstabzugshaube. Das ist zum Glück nicht unbedingt ein Problem. Wer regelmäßig in der Küche arbeitet, muss diese Stelle nicht wöchentlich reinigen. Es genügt, sie etwa einmal im Monat von Fett und Staub zu befreien. Kocht man unregelmäßig, kann es sogar ausreichen, die Abzugshaube seltener zu reinigen.
Eine Ausnahme stellen Haushalte dar, die häufig fettig kochen. In diesem Fall ist eine Reinigung im Abstand von zwei Wochen ratsam. Zum Putzen kann man Wasser und Spülmittel verwenden.
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Küchenschränke
Bei den Küchenschränken beschränkt sich das Reinigen nicht nur auf das Aus- und Abwischen der Flächen, sondern bezieht sich zudem auf das Ausmisten der Lebensmittel. Aufgeräumte und sortierte Schränke sind aus zweierlei Gründen praktisch. Wer weiß, welche Lebensmittel im Küchenschrank gelagert werden und wo sie stehen, kann schneller arbeiten. Außerdem schmeißt man so im Idealfall weniger weg. Vergessene Lebensmittelverpackungen, die im Zweifel sogar bereits geöffnet wurden, sollte man nämlich besser wegschmeißen.
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Doch das Ausmisten und Reinigen der Küchenschränke ist keine Aufgabe, die auf die wöchentliche Reinigungs-To-do-Liste gehört. Es genügt, sich etwa einmal im Monat einen Überblick zu verschaffen und sauberzumachen.
Backofen
Fettspritzer und Essensreste formen sich durch Hitze und Zeit zu hartnäckigen Ablagerungen im Backofen. Um das zu verhindern, ist eine regelmäßige Reinigung wichtig. Wöchentlich wäre hierbei jedoch auch übertrieben. In der Regel genügt es, den Backofen etwa alle zwei bis drei Monate zu reinigen.
Hierfür kann man Hausmittel nutzen, die man vielleicht auch schon im Schrank stehen hat. Aus drei Esslöffeln Natron, Schmierseife und Wasser mischt man eine Paste zusammen. Diese trägt man großzügig auf die Verschmutzungen auf und lässt sie für mindestens eine halbe Stunde einwirken. Bei hartnäckigen Krusten ist eine längere Einwirkzeit nötig. Anschließend alles mit einem feuchten Lappen auswischen. Den Ofen nun für etwa fünfzehn Minuten bei 150 Grad Celsius laufen lassen, damit das Wasser und auch Reinigungsreste verdampfen.

