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5 Tricks, wie man seine Brille am besten putzt

Brille putzen
Mit diesen Tricks werden die Brillengläser wieder sauber Foto: Getty Images
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Laura Pomer

24. Januar 2026, 12:47 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Regentropfen, Staub, Fettspritzer beim Kochen oder Abdrücke von eingecremten Fingern – man kann gar nicht so schnell gucken, wie Flecken und Schlieren auf den Brillengläsern auftauchen. Der Griff zum Taschentuch oder zum T-Shirt liegt da wohl am nächsten, um die Gläser frei zu reiben, wäre aber ein grober Fehler. Warum und wie wir unsere Brille richtig putzen, verrät myHOMEBOOK.

1. Mit Mikrofasertuch Brille putzen

Wenn man unterwegs ist, ist das Mikrofasertuch zum Putzen der Brille am besten geeignet. Es entfernt Fett und auch Feuchtigkeit zuverlässig und ist dank seiner weichen Gewebeoberfläche besonders schonend zu den Gläsern. Zudem ist sie mit winzigen Öffnungen versehen, die kleinere Schmutzpartikel aufnehmen können, anstatt sie auf dem Glas zu verreiben. Mit Taschentüchern oder einem Stück Stoff der Kleidung würde man die Verschmutzungen direkt in die Gläser einarbeiten. Die Folge: Kratzer!

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2. Spülmittel

Grundsätzlich gilt: Die Gläser sollten immer mal wieder mit Wasser und Spülmittel gründlich gereinigt werden, um Verunreinigungen abzuspülen. Verbleiben sie auf den Gläsern, besteht die Gefahr, dass sie die Gläser auch ohne manuelles Einwirken zerkratzen, durch Wind beispielsweise. Nach dem Waschgang (mit eher warmem Wasser) vorsichtig mit einem weichen, ungebügelten Geschirrtuch trockentupfen.

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3. Mit Essigwasser Brille putzen

Brillenträger wissen: Es ist gar nicht so einfach, die feuchten Gläser so zu trocknen, dass darauf keine Streifen verbleiben – besonders, sollte darauf ein kleiner Spülmittelrest verblieben sein. Gegen dieses Problem hilft ein besonderer Trick: In ein Glas Wasser ein paar Tropfen Essig geben, das Ganze verrühren und mit einer Sprühflasche auf die Gläser befördern, vorsichtig abtrocknen und sie glänzen wie neu. Nicht ohne Grund wird Essigwasser auch zum streifenfreien Reinigen von Glasflächen oder Fenstergläsern verwendet.

Achtung: Diese Methode ist nicht zu empfehlen, wenn man Brillengläser aus Polycarbonat trägt. Dabei handelt es sich um einen besonders robusten Kunststoff, der vor allem bei Kinderbrillen zum Einsatz kommt, aber auch gerne von erwachsenen, vorrangig sporttreibenden Käufern gewählt wird. Diesem Material würde der Kontakt mit Essig schaden.

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4. Feuchte Brillenputztücher

. Tatsächlich ist nichts dagegen einzuwenden, feuchte Brillenputztücher gelegentlich zu verwenden – vorausgesetzt, man achtet auf Qualität. Anders als Brillenputztücher aus dem Discounter oder Supermarkt sind die aus dem Fachgeschäft frei von schädlichen Chemikalien. Sie bestehen größtenteils aus Wasser und nur geringfügig aus Alkohol, der gläsernen Brillengläsern nichts anhaben kann, auch (hochwertig beschichtete!) Kunststoffgläser kommen streifenfrei aus der Sache heraus. Bei Zweifeln dennoch den Optiker konsultieren.

5. Ultraschallbad

Wer gerade am Bummeln ist, hat es ohnehin am besten. Die meisten Optiker bieten nämlich als Gratis-Service eine Express-Brillenreinigung im Ultraschallbad an. Das ist mit einem Reinigungskonzentrat gefüllt, das auch kleinste Schmutzpartikel entfernt und zu einem absolut streifenfreien Ergebnis führt. Die Methode ist dabei superschonend zu den Gläsern, weil die komplette Brille ins Bad gelegt wird. Entsprechend ist kein Reiben oder Schrubben nötig. Ein Extra-Vorteil ist, dass so auch der Rahmen sauber wird.

Man sollte ohnehin ab und zu daran denken, das komplette Gestell zu reinigen. Zum einen sieht eine leicht speckige Brille nicht gerade schick aus, zum anderen haften am Nasensteg und an den Bügeln, die auf die Ohren gelegt werden, logischerweise Schweiß- oder Talgrückstände. Früher oder später drohen logischerweise Hautunreinheiten.

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