12. Februar 2026, 10:54 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Lange Wartezeiten auf trockene Wäsche? Ein Wäschetrockner verkürzt die Zeit bis zur frisch gewaschenen, tragbaren Kleidung erheblich. Umso ärgerlicher ist es, wenn die Wäsche selbst nach dem Trockengang noch feucht ist. Dafür kann es verschiedene Ursachen geben.
Die Investition in einen Wäschetrockner lohnt sich besonders, wenn regelmäßig große Mengen Wäsche anfallen. Umso enttäuschender ist es, wenn das Gerät seine Aufgabe nicht zuverlässig erfüllt und die Textilien nicht vollständig trocknet. Wer feuchte Wäsche aus dem Trockner nimmt, sollte daher folgende Punkte überprüfen.
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Falsche Einstellung
Wäsche in die Trommel, Trockner einschalten, kurz warten und schon ist alles trocken? Ganz so einfach ist es nicht. Damit die Textilien am Ende nicht noch feucht sind, kommt es entscheidend auf die Wahl des richtigen Programms an. Einstellungen wie „Bügeltrocken“ oder Schonprogramme beenden den Trockenvorgang bewusst früher. Die Wäsche ist in diesem Fall also absichtlich noch leicht feucht.
Bei der Programmauswahl sollte daher nicht nur der gewünschte Trocknungsgrad, sondern auch die jeweilige Textilart berücksichtigt werden.
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Trommel nicht überladen
Die Regeln für das Beladen der Waschmaschine gelten auch für den Wäschetrockner. Ist die Trommel zu voll, kann das Gerät nicht effizient arbeiten. Ein Trockner nutzt heiße Luft, um der Wäsche die Feuchtigkeit zu entziehen. Wird die Trommel jedoch bis zum Rand gefüllt, kann die Luft nicht ausreichend zirkulieren. Die Textilien trocknen ungleichmäßig oder bleiben feucht.
Deshalb gilt: Die Trommel höchstens zu zwei Dritteln befüllen. Eine Handbreit Platz nach oben sorgt für eine bessere Luftzirkulation und damit für ein optimales Trocknungsergebnis.
Flusensieb verstopft
Ein Flusensieb befindet sich nicht nur in der Waschmaschine, sondern auch im Wäschetrockner. Für beide Geräte gilt: Wird es nicht regelmäßig gereinigt, sind Probleme vorprogrammiert. Beim Trockner blockiert ein verstopftes Flusensieb den notwendigen Luftstrom. Die feuchte Luft kann nicht ausreichend abgeführt werden, wodurch die Trockenleistung spürbar sinkt und die Wäsche nicht vollständig trocknet.
Kondensator verschmutzt
Bei Kondens- und Wärmepumpentrocknern wird die entzogene Feuchtigkeit über einen Kondensator oder Wärmetauscher abgeführt. Ist dieses Bauteil verschmutzt, kann die Luft nicht mehr ausreichend entfeuchtet werden. Die Trocknungsleistung nimmt ab und die Wäsche bleibt trotz Programmlauf feucht.
Abluftkanal überprüfen
Ablufttrockner verfügen hingegen nicht über einen Kondensator, sondern leiten die feuchte Luft über einen Abluftkanal nach außen, meist in Form eines Schlauchs. Ist dieser abgeknickt oder verstopft, kann die Luft nicht ungehindert entweichen. Die Feuchtigkeit staut sich im Gerät, wodurch die Trocknungsleistung sinkt und die Wäsche trotz Trockengang feucht bleibt.
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Feuchtigkeitssensor beschädigt
Der Feuchtigkeitssensor eines Wäschetrockners misst die Restfeuchte der Textilien während des Trockenvorgangs. Ist er verschmutzt oder defekt, kann er die Feuchtigkeit nicht korrekt erfassen. In der Folge beendet das Gerät das Programm zu früh.
Kondenswasserpumpe defekt
Die Kondenswasserpumpe sorgt dafür, dass das anfallende Kondenswasser in den Wasserbehälter abgeführt wird. Flusen oder Schmutzablagerungen können die Pumpe jedoch blockieren. In diesem Fall wird das Wasser nicht mehr zuverlässig weitergeleitet. Häufig erscheint dann die Meldung „Wasserbehälter überfüllt“, obwohl der Behälter nicht vollständig gefüllt ist. Auch feuchte Wäsche nach dem Trockengang kann auf eine defekte oder blockierte Pumpe hinweisen.