26. September 2025, 10:26 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Die rauschende Party ist beendet, die Gläser stapeln sich und warten auf den Spülgang. Besonders nervig: das Spülen von Sekt- und Weingläsern. Von Hand dauert es ewig, Glasbruch und blutende Finger inklusive. Doch myHOMEBOOK hat von einem Lifehack gehört, der Prosecco-Fans strahlen lässt.
Die meisten Geschirrspüler verfügen über einen Besteckkorb. Der lässt sich bei richtiger Größe auch wunderbar für langstielige Sektflöten oder schmale Weingläser nutzen. Wie das dann aussieht, zeigt eine begeisterte Userin auf der Plattform X.
So gelingt die Reinigung der empfindlichen Gläser auch ohne Glasbruch in der Spülmaschine. Allerdings verfügen die meisten Spülmaschinen auch so bereits über eine Möglichkeit, um Sekt oder Weingläser bruchsicher zu reinigen.
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Weitere Spülmaschinen-Tricks
„Einige Geschirrspüler besitzen ausklappbare Halterungen, je nach Modell am unteren oder oberen Geschirrkorb, manchmal auch oben und unten“, verrät Bernd Glassl vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. (IKW) auf Nachfrage von myHOMEBOOK. Er kennt sich auch mit den Besonderheiten von Spülmaschinen bestens aus. „Die ausgeklappten Halterungen besitzen schmale Ausbuchtungen, in die sich die Stiele der Sekt- oder Weingläser auf dem Kopf stehend sicher einfügen lassen“, erläutert Bernd Glassl. Auch auf diese Weise lassen sich nach einer größeren Party die empfindlichen Gläser auf einen Schlag säubern.
Die Halterungen besitzen im Übrigen einen weiteren Vorteil. „Sie bieten eine zusätzliche Abstellfläche für ebenfalls empfindliche Kaffeetassen oder andere kleinere Trinkgefäße“, weiß der Spülmaschinen-Experte vom IKW.
Nicht zu heiß spülen
Wer zudem noch Energie sparen möchte, nutzt am besten das spezielle Glasspülprogramm, über das einige Geschirrspüler verfügen. Dieses läuft kurz und reicht für die Entfernung von Getränkeresten völlig aus.
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Sollte die eigene Spülmaschine kein spezielles Glasspülprogramm besitzen, sollte man am besten ein Programm wählen, bei dem die Wassertemperatur nicht zu hoch ist. Gerade Sekt- und Weingläser mögen keine Hitze. Daher am besten das Eco- oder Schonprogramm auswählen, über das moderne Geschirrspüler in der Regel standardmäßig verfügen.
Trotz Lifehack mit den umgedrehten Gläsern im Besteckkorb, rät Bernd Glassl, Sekt oder Weingläser nicht zu häufig im Geschirrspüler zu reinigen. „Gerade bei hochpreisigen Gläsern, ist das Spülen per Hand definitiv die beste Lösung“, empfiehlt der IKW-Experte die klassische Variante. „Bei zu häufigen Spülgängen im Geschirrspüler, kommt es schnell zur sogenannten Glaskorrosion“, erläutert Bernd Glassl. Dabei trübt sich das Glas mit der Zeit ein oder bekommt sogar kleine Risse.
Übrigens: Wenn der Besteckkorb der eigenen Spülmaschine zu schmal sein sollte, um Sektgläser sicher hineinzustellen, einfach im Fachhandel nach einem anderen Modell mit größeren Öffnungen schauen. Dann kann die nächste Sektparty starten und der Spülfrust danach fällt aus.