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Häufige Zeitfresser beim Putzen und wie man sie vermeidet

Wer bei Sonnenschein die Fenster putzt, wird länger beschäftigt sein als bei anderen Wetterlagen
Wer bei Sonnenschein die Fenster putzt, wird länger beschäftigt sein als bei anderen Wetterlagen Foto: Getty Images
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Lena Hackauf
myHOMEBOOK-Redaktion

7. Oktober 2025, 17:53 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Wenn das Reinigen des Haushalts unverhältnismäßig viel Zeit verschlingt, liegt das oft an einer ungeschickten Vorgehensweise. Kennt man jedoch die typischen Zeitfresser beim Putzen, lässt sich vieles vermeiden und man gewinnt mehr Freiraum für die Dinge, die wirklich Freude bereiten.

Viele Unterbrechungen

Beim Putzen und insbesondere beim Aufräumen wird man schnell abgelenkt: Man findet alte Zeitschriften, beginnt Schubladen neu zu sortieren und bleibt an vergessenen Kleidungsstücken hängen. Durch die vielen kleinen Unterbrechungen bleibt die eigentliche Reinigungsaufgabe auf der Strecke liegen.

Diese Nebenaufgaben sind beim Putzen echte Zeitfresser und sollten vermieden werden. Besser ist es, konzentriert und fokussiert zu bleiben und die Modenschau mit alter Kleidung für eine andere Zeit aufzuschieben.

Auch interessant: 6 Dinge, die wir häufig beim Putzen des Wohnzimmers vergessen

Zu viele Putzmittel und Geräte

Spezialreiniger und Geräte können manchmal sinnvoll sein. Sie sind dafür ausgelegt, bestimmte Probleme besonders effizient zu beheben oder Putzarbeiten zu erleichtern. Kommt man mit herkömmlichen Mitteln nicht weiter, kann es sich also lohnen, zu ihnen zu greifen.

Jenseits dieser Ausnahmen sind sie jedoch nur eines beim Putzen: Zeitfresser. Das Suchen nach ihnen und der Wechsel kostet Zeit. In den meisten Fällen reichen eine Handvoll zuverlässiger Reinigungsmittel und Utensilien aus, um den Haushalt zum Strahlen zu bringen.

Lena Hackauf
myHOMEBOOK-Redaktion

Meine Must-haves unter den Putzmitteln

„Auf welche Mittel man zum Putzen setzt, hängt vom eigenen Geschmack ab. Ich würde meine Karten auf Hausmittel wie Gallseife (ideal zum Fleckenentfernen), Essig und Backpulver und – meinem absoluten Favoriten – Schmierseife setzen.“

Passend dazu: Dieses Hausmittel entfernt Staub auf Oberflächen dauerhaft

Kein System

Wer mal hier und dann mal da putzt, wird mehr Zeit benötigen, um das Ziel einer sauberen Wohnung zu erreichen. Durch ein fehlendes System kann es schnell vorkommen, schmutzige Stellen zu übersehen. Dann heißt es: doppelt putzen. Effektiver ist es, konsequent nach einem Muster zu arbeiten.

Ein Putzplan ist ideal, um sich vorab zu überlegen, wie man vorgeht. Bedenken sollte man, welche Bereiche der Wohnung geputzt werden sollen – etwa weil sie besonders schmutzig sind und der Reinigungsbedarf hoch ist. Ein System beim Putzen sieht zudem vor, sich Putzrouten zu überlegen: etwa von oben nach unten und von hinten nach vorn.

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Fensterputzen bei Sonnenschein

Putzt man die Wohnung bei ungünstigem Wetter, kostet das oft zusätzliche Zeit. Ein gutes Beispiel ist das Fensterputzen bei Sonnenschein: Auch wenn das Licht Verschmutzungen besonders sichtbar macht, entstehen gerade dann schnell Schlieren. Durch die Wärme trocknet das Putzwasser auf den Scheiben zu rasch und hinterlässt unschöne Streifen. Diese wieder zu entfernen, erfordert langes Nachpolieren und macht die Arbeit unnötig mühsam.

Besser ist es, die Fenster bei leicht bewölktem Wetter zu reinigen. Ideal sind Morgen- und Abendstunden, wenn die Temperaturen kühler sind.

Tipps, um beim Putzen Zeit zu sparen

Hausarbeit wird gerade deswegen als lästig betrachtet, da sie viele Aufgaben umfasst. Das tut ihr Übriges, um die Motivation zu reduzieren. Besser ist es, kleine Einheiten regelmäßig einzulegen, anstatt einen Großputz anzusetzen.

Ein Putzplan hilft dabei, die Übersicht zu bewahren. Es kann auch helfen, sich ein eigenes Zeitlimit vorzugeben, zum Beispiel 20 Minuten für einen Raum. Das hat gleich zwei positive Effekte: Die Zeitvorgabe verhindert Trödeln. Gleichzeitig weiß man, wann man den Putzlappen an den Nagel hängen kann: Nämlich in nur 20 Minuten – das steigert die Motivation.

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