10. Dezember 2025, 11:09 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Ein Akkuschrauber ist ein vielseitiges Werkzeug – und eignet sich nicht nur zum Schrauben oder Bohren. Mit einem kleinen Aufsatz, den es für wenig Geld im Baumarkt gibt, kann man damit auch polieren. myHOMEBOOK-Redaktionsleiter Felix Mildner erklärt bei „Easy DIY“, wie es funktioniert.
Wer Oberflächen schnell und ohne großen Kraftaufwand auf Hochglanz bringen möchte, muss nicht unbedingt zu einer professionellen Poliermaschine greifen. Für viele Anwendungen reicht bereits ein ganz normaler Akkuschrauber in Kombination mit einem passenden Polieraufsatz, der einfach ins Bohrfutter eingespannt wird. Ob Auto, Metall, Kunststoff oder Holz – mit der richtigen Technik lässt sich ein überzeugendes Ergebnis erzielen.
Der passende Polieraufsatz
Für das Polieren mit dem Akkuschrauber werden spezielle Polierpads oder Schwammaufsätze verwendet. Diese haben meist einen kurzen Stiel, der direkt ins Bohrfutter gespannt wird. Dabei gibt es verschiedene Aufsatztypen:
- Weiche Schaumstoffpads für Wachs und Finish
- Härtere Pads für Polituren mit Schleifanteilen
- Lammfell- oder Mikrofaserpads für besonders glänzende Ergebnisse
Die Pads werden oft mit Klettverschluss auf dem Aufsatz befestigt. Wichtig: Der Durchmesser des Pads sollte zur Fläche passen. Zu große Aufsätze erschweren die Kontrolle, zu kleine verlängern die Arbeit. Vor dem eigentlichen Schleifen sollte man die Fläche gründlich reinigen.
Dazu passend: Wie man einen Akkuschrauber richtig verwendet
Polieren mit dem Akkuschrauber – einfache Anleitung
Ist der Aufsatz ins Bohrfutter des Akkuschraubers gespannt, kann es auch schon mit dem Polieren losgehen. So geht man Schritt für Schritt vor:
- Polieraufsatz montieren: Polieraufsatz mittig ins Bohrfutter einsetzen und festziehen. Er sollte absolut sicher sitzen.
- Politur auftragen: Etwas Politur direkt auf das Pad oder die Oberfläche geben.
- Langsam starten: Mit niedriger Drehzahl beginnen. Den Akkuschrauber gerade zur Fläche halten und in gleichmäßigen Bahnen bewegen. Leichter bis mittlerer Druck reicht dabei völlig aus.
- Feinpolitur: Nach Bedarf das Pad wechseln (etwa weicheres Material) und die Drehzahl etwas erhöhen, damit die Fläche glänzt.
- Rückstände entfernen: Mit einem sauberen Mikrofasertuch nachpolieren – fertig!