4. Februar 2026, 5:59 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Kleine Schrauben verschwinden schneller auf dem Boden, als man schauen kann – und schon beginnt die lästige Suche. Dabei gibt es einen einfachen Trick, der vielen Heimwerkern den Alltag erleichtert: Ein magnetischer Schraubenzieher sorgt dafür, dass Schrauben dort bleiben, wo sie hingehören. Wie sich ein normaler Schraubendreher magnetisieren lässt, erklärt myHOMEBOOK-Redaktionsleiter Felix Mildner bei „Easy DIY“.
Warum ein magnetischer Schraubenzieher hilfreich ist
Besonders bei filigranen Arbeiten oder an schwer zugänglichen Stellen erweist sich ein magnetisierter Schraubenzieher als großer Vorteil. Magnetische Schrauben haften besser an der Spitze, fallen seltener herunter und lassen sich präziser eindrehen. Wer keinen magnetischen Schraubendreher besitzt, kann vorhandenes Werkzeug mit wenigen Handgriffen selbst magnetisieren.
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Das richtige Hilfsmittel wählen
Für die Magnetisierung genügt ein haushaltsüblicher Magnet. Alternativ kann man auch einen speziellen Magnetisierer verwenden, der genau für diesen Zweck entwickelt wurde. Wichtig ist, dass der Magnet nicht zu klein ist, damit die Magnetisierung stark genug ausfällt und sich die Schrauben zuverlässig halten lassen.
Schraubenzieher richtig magnetisieren
Ausgangspunkt ist die Mitte der Klinge des Schraubendrehers. Von dort wird der Magnet gleichmäßig nach unten bis zur Spitze geführt. Dieser Vorgang wird mehrfach wiederholt. Je öfter der Magnet entlang der Klinge bewegt wird, desto stärker fällt die Magnetisierung aus. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn es um größere oder schwerere Schrauben geht.
Der Effekt hält nicht ewig
„Die magnetische Wirkung hält nicht dauerhaft an und kann je nach Einsatz schnell nachlassen. Bereits während der Arbeit kann die Magnetisierung schwächer werden, insbesondere wenn viele Schrauben eingedreht werden. Bei längeren Projekten empfiehlt es sich daher, den Schraubenzieher zwischendurch erneut zu magnetisieren, um die volle Haftkraft zu erhalten.“