6. August 2025, 13:02 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Die Calathea ist dafür bekannt, recht empfindlich zu sein. Besitzer sollten es also ernst nehmen, den richtigen Standort zu wählen, und sie entsprechend ihrer Ansprüche zu pflegen. Dazu zählt auch das Düngen der Calathea. Der Nährstoffbedarf der Pflanze ist moderat und variiert innerhalb der Jahreszeiten. Beachtet man dies nicht, nimmt das die Korbmarante schnell übel und geht ein. myHOMEBOOK verrät, was Hobbygärtner wissen sollten.
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1. Fehler: Wachstums- und Ruhephase nicht beachten
Viele Zimmerpflanzen wie die Calathea durchlaufen sogenannte Wachstums- und Ruhephasen. Während der Wachstumsphase wächst die Pflanze aktiv. Sie bildet also neue Blätter, Blüten oder auch Früchte aus. Meist ist diese Phase im Frühling und Sommer, denn dann erhalten sie mehr Licht, es ist wärmer und sie können besser Nährstoffe aufnehmen.
Hingegen ist im Herbst und Winter die Ruhephase. Um Energie zu sparen, pausieren Pflanzen wie die Korbmarante das Wachstum. In dieser Zeit sollte man Zimmerpflanzen weniger gießen und darauf verzichten, sie umzutopfen. Außerdem sollte man Zimmerpflanzen wie die Calathea während der Ruhephase nur sparsam oder gar nicht düngen. Wer sein Düngeverhalten nicht anpasst, riskiert das Überdüngen der Pflanze. Dadurch kann man langzeitige Schäden verursachen, wie Verbrennungen an den Wurzeln.
2. Fehler: Viel Dünger hilft viel?
In der Wachstumsphase sollte man die Calathea hingegen regelmäßig mit Nährstoffen versorgen. Jedoch auch nicht zu viel! Überdüngungen durch zu häufige Düngebeigaben können zu Wurzelverbrennungen führen. Auch braune Blattspitzen und weißliche Rückstände auf der Erde sind typische Symptome.
Daher besser an Folgendes halten: Von April bis September alle ein bis zwei Wochen über das Gießwasser Dünger verabreichen.
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3. Fehler: Mineralische Düngemittel verwenden
Als Dünger verwendet man einen ausgewogenen Flüssigdünger. Ideal wäre ein spezieller Dünger für tropische Zimmerpflanzen – das ist aber kein Muss. Viel wichtiger ist, dass Hobbygärtner auf mineralische Dünger oder solche mit hohem Salzgehalt verzichten. Oft sind diese für Pflanzen wie Tomaten oder Kakteen vorgesehen. Während sie diesen Pflanzen beim Wachstum helfen, schaden sie der Korbmarante in erster Linie.
Die Calathea besitzt feine und empfindliche Wurzeln, die (zu viel) Salz schlecht vertragen. Die Wurzeln werden durch den versalzten Boden beschädigt, wodurch die Pflanze Nährstoffe immer schlechter aufnehmen kann. Da die Calathea hierzulande ausschließlich als Zimmerpflanze kultiviert werden kann, besteht im Topf keine Möglichkeit, dass die Salze und überflüssigen Nährstoffe vom Regen in tiefere Erdschichten weggespült werden.
Übrigens: Auch mit Kaffeesatz kann die Korbmarante gedüngt werden. Hierfür sollte man darauf achten, dass dieser trocken ist, damit kein Schimmel entsteht. Außerdem beinhaltet das Abfallprodukt zwar noch wertvolle Nährstoffe wie Kalium, Stickstoff und Phosphor, sollte allerdings nicht als alleiniges Düngemittel verwendet werden. Was man beim Düngen mit Kaffeesatz beachten sollte, erfahren Hobbygärtner in diesem Artikel.
4. Fehler: Vor dem Gießen düngen
Flüssigdünger ist für die Calathea ideal. Das Düngemittel kann man einfach über das Gießwasser verabreichen. Dadurch verdünnt man nicht nur das Mittel, es trifft zudem nicht auf trockene Erden. Das gilt es nämlich unbedingt zu vermeiden. Düngt man die Korbmarante auf trockener Erde, kann das zu Wurzelverbrennungen führen. Besser ist es also, feuchtes Substrat zu düngen.