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Bei „DHDL“ vorgestellt

Was können die smarten Pflanzensensoren von Fyta?

Diese Pflanzensensoren sollen uns bei der Pflege unserer Pflanzen unterstützen
Diese Pflanzensensoren sollen uns bei der Pflege unserer Pflanzen unterstützen Foto: FYTA
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Franka Kruse-Gering
Redakteurin

25. August 2025, 17:11 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Pflanzen beleben unsere Gärten und vor allem unsere Wohnungen, wenn sie denn überleben. Manche Pflanze ist mitunter etwas schwierig in der Pflege. Das Unternehmen Fyta sagt, dass sie mithilfe von Pflanzensensoren und einer KI-gestützten App „den Pflanzen eine Stimme geben“ und die Pflege dadurch wesentlich vereinfacht wird. Die Erfinder Claudia Nassif und Alexander Schmidt stellen die Sensoren beim Staffel-Auftakt von „Die Höhle der Löwen“ am 25. August (VOX, 20:15 Uhr) vor und hoffen auf einen Deal. myHOMEBOOK hat mit Claudia Nassif gesprochen und herausgefunden, was hinter den sogenannten „Plant-Fitness-Trackern“ steckt.

Die Idee hinter den smarten Pflanzensensoren

Die Idee entstand durch alltägliche Beobachtungen, erklärt Nassif: „Wir tracken heute alles – unsere Gesundheit, unsere Haustiere, sogar Straßen oder Mülltonnen. Nur bei Pflanzen verlassen wir uns immer noch auf sogenanntes implizites Wissen, also Erfahrungen, Beobachtungen, Trial & Error“. Sie erklärt, dass man oft zu hören bekommt, dass man doch weiß, was eine Pflanze braucht, wenn beispielsweise die Blätter hängen oder gelb werden. „Aber das ist, als würde man seiner Katze erst Futter oder Wasser geben, wenn sie bereits Mangelerscheinungen hat. Pflanzen sind aber die wichtigste Grundlage unseres Lebens. Genau deshalb war für mich klar: Das muss sich ändern.“

Die sogenannten „Plant-Fitniss-Tracker“ eignen sich sowohl für Garten- als auch für Zimmerpflanzen
Die sogenannten „Plant-Fitniss-Tracker“ eignen sich sowohl für Garten- als auch für Zimmerpflanzen Foto: FYTA

An wen richten sich die Plant-Fitness-Tracker?

„Unsere Zielgruppe sind alle, die Pflanzen besitzen – von Anfänger bis zum Profi“, erklärt Nassif. „Manche wünschen sich einfach Unterstützung im Alltag, damit ihre Pflanzen gesund bleiben. Andere haben Freude an Daten und entdecken gern, was in ihren Pflanzen so vorgeht.“ Die Sensoren sollen beiden Gruppen helfen und dafür sorgen, dass die Beziehung zu den eigenen Pflanzen „leichter und schöner“ wird. Die Tracker sind nicht nur für Privatpersonen geeignet: „auch an Unternehmen, kommunale Einrichtungen und professionelle Anwender, die ihre Grünflächen effizient und datengestützt pflegen wollen.“

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So funktionieren die Pflanzensensoren

Die Plant-Fitness-Tracker messen Umweltparameter, wie Bodenfeuchtigkeit, Licht, Nährstoffgehalt oder die Temperatur. In Verbindung mit einer intuitiven App analysieren sie die Ergebnisse und geben individuelle Pflegehinweise, erklärt Claudia Nassif. Diese Sensoren eignen sich sowohl für Zimmerpflanzen als auch für Gartenpflanzen. Vor der Anwendung muss man dem Tracker allerdings noch mitteilen, welche Pflanze er zukünftig bewachen soll. „Zuerst macht der Nutzer ein Foto seiner Pflanze, und die App erkennt automatisch, um welche Art es sich handelt. In unserer Datenbank haben wir schon über 5.500 Arten. Wir starten dann mit bewährten Richtwerten. Mit der Zeit lernt unser System immer besser – durch Sensordaten, Fotos und Informationen der Nutzer. So werden die Werte immer genauer und passen sich an die jeweilige Pflanze, die Jahreszeit und die Wachstumsphase an.“ Plant man, die Tracker für ein Beet mit verschiedenen Pflanzen zu nutzen, empfehlen die Erfinder einen Tracker pro Pflanzenspezies.

Was kosten die Pflanzensensoren von Fyta?

Bereits vor der Ausstrahlung bei „Die Höhle der Löwen“ ist es möglich, die Plant-Fitness-Tracker im Onlineshop zu erwerben. Das Starterset ist vorbestellbar und kostet 69,99 Euro (Stand 25.08.). Ob die Preise nach der Ausstrahlung am 25.08.2025 so bleiben, ist aktuell nicht bekannt.

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Selten wird bei „Die Höhle Der Löwen“ eine Million verlangt, die Erfinden von Fyta wagten den Versuch und scheiterten knapp. „Wir hatten wirklich sehr gute Gespräche mit den Teams von Carsten Maschmeyer und Janna Ensthaler. Am Ende haben wir gemeinsam entschieden, dass es aus strategischen Gründen gerade nicht passt“, verrät Nassif.

So ging es nach der Show weiter

„Nach der Aufzeichnung konnten wir unsere Finanzierungsrunde erfolgreich mit unseren bestehenden Investoren abschließen. Gleichzeitig haben wir mit voller Energie an der neuen Generation unserer Produkte gearbeitet. Ab Ende September kommen die ersten Geräte auf den Markt – die erste Produktionscharge war sogar schon im Vorverkauf ausverkauft. Das gibt uns unglaublich viel Rückenwind und wir freuen uns sehr auf das, was kommt“, erzählt Clausia Nassif.

Alle Infos und Folgen von „Die Höhle der Löwen“ finden Sie bei RTL+.

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