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Redakteurin beim „3 Days of Design“

„Ich war das erste Mal auf einem Festival für Interior-Design – so war es“

Kopenhagen 3 Days of Design
myHOMEBOOK-Redakteurin Katharina Regenthal hat das erste Mal das „3 Days of Design“-Festival besucht Foto: myHOMEBOOK
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Katharina Regenthal
Redakteurin

18. Juni 2025, 17:45 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

In Kopenhagen kommen seit heute wieder Design-Fans aus aller Welt zusammen. Sie besuchen die „3 Days of Design“. myHOMEBOOK-Redakteurin Katharina Regenthal war das erste Mal für uns dabei – wie sie die etwas andere Messe fand, lesen Sie hier.

Normalerweise sind Messen laut, voll – und vor allem in dunklen Messehallen. Doch so viel kann ich schon mal verraten: Die „3 Days of Design“ in Kopenhagen ist alles, aber nicht das, zeigt meine Erfahrung. Anders als viele andere Messen findet diese in der ganzen Stadt verteilt statt – in Showrooms, Wohnungen, unter freiem Himmel – eigentlich überall. Sie ist mehr Festival als Messe. Kopenhagen ist dabei in acht Distrikte unterteilt und überall sind Designer und Künstler, die innovative Neuheiten vorstellen. In diesem Jahr steht die Messe unter dem Motto „Keep it real“ und mehr als 400 internationale Aussteller sind vertreten.

Meine Erfahrung auf dem „3 Days of Design“-Festival

Das Tolle an den „3 Days of Design“ ist, dass sie für jeden sind. Ich musste mich vorher nicht akkreditieren, es gibt eigentlich keine Beschränkungen und jeder ist willkommen. Heißt, wer gerade einen kleinen Städtetrip macht, kann zeitgleich die neusten Designs und Innovationen erleben.

Und alle, die wegen des Festivals hier sind, können gleichzeitig die Stadt erkunden, das (in meinem Fall gute) Wetter genießen und sich inspirieren lassen. Denn es ist ja kein Geheimnis, dass es die Skandinavier in Sachen Design einfach draufhaben. Nicht umsonst ist der Scandi-Chic inzwischen ein echter Klassiker.

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Überall Inspiration

Aber kommen wir zurück zur „3 Days of Design“. Morgens um sechs ging mein Flieger von Berlin nach Kopenhagen, in nur 50 Minuten setzte der Flieger schon wieder auf – und ich war nach kurzer Fahrt mittendrin im Geschehen. Nach und nach füllten sich die Gassen und die ersten Spots des Festivals öffneten ihre Türen.

3 Days of Design
Interior Designer Gustaf Westman präsentiert sich mit einem kleinen Pop-up-Store in Kopenhagen Foto: myHOMEBOOK

Überall wird man inspiriert von neuen Designs oder auch echten Klassikern, die sich aber vielleicht in neuem Gewand zeigen. Man kann sich dabei durchaus durch Kopenhagen treiben lassen, da es aber unfassbar viel zu sehen gibt, ist es auf jeden Fall sinnvoll, sich zumindest einen kleinen Plan zu machen, wenn man bestimmte Ausstellungen und Designer auf keinen Fall verpassen will.

Hilfreich ist dabei auf jeden Fall die kostenlose App des Festivals. Dort sind alle Design-Spots auf einer interaktiven Karte aufgelistet, außerdem gibt es eine Liste von Events und Produktneuvorstellungen.

3 Days of Design
Echter Designklassiker: Die Panthella von Louis Poulsen Foto: myHOMEBOOK

Meine Highlights

Schon nach den ersten Stunden war für mich klar: Diese Art von Messe, besser gesagt das Festival, ist ein absolutes Muss für Design-Fans. Man kann sich wunderbar inspirieren lassen, man kommt mit gleichgesinnten zusammen und erlebt gleichzeitig die Stadt.

Eines meiner absoluten Highlights war dabei der Besuch des Pop-up-Stores von Gustaf Westman. Er ist gerade einer der gefragtesten Interior-Designer unserer Stunde. Seine Designs machen Freude, sind bunt, laut, aber auch weich und vor allem auffallend. Zwar war er selbst nicht anwesend, seine Designs aber einmal mit eigenen Augen zu sehen und auch anfassen zu können, war wirklich toll.

Auch wirklich empfehlenswert ist der Showroom von Louis Poulsen. Dort sind sämtliche Klassiker ausgestellt – von der Panthella in allen Größen und Farben bis hin zur Pendelleuchte PH 5 war alles dabei. Die Lampen wurden dabei teils wie auf einem Sushiband aufgereiht und drehten ihre Runden.

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