20. Februar 2026, 5:17 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Eine leere Wand kann man schnell mit einem – oder mehreren – Bildern aufpeppen. Nagel in die Wand, Bild aufhängen und fertig. Trotz farbenfroher Motive oder blickfangender Designs können die Bilder aussehen, als wären sie Fehl am Platz. myHOMEBOOK erklärt, welche Fehler beim Aufhängen von Bildern dafür verantwortlich sein können.
Um eine Wand zu dekorieren, ist die gängigste Lösung, Bilder aufzuhängen. Ob nur eines, zwei oder gleich eine ganze Fotowand: Beim Aufhängen der Bilder sollte man typische Fehler vermeiden.
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1. Fehler: Die Bilder hängen zu hoch
Das Bild sollte gerade hängen – in diesem Punkt sind sich wohl die meisten einig. Aber wie weit oben sollte es an der Wand hängen? In vielen Fällen sitzt das Bild zu weit oben. Oft entsteht das aus einer Unsicherheit, lieber das Bild etwas zu hoch als zu niedrig aufzuhängen. Immerhin hängen Gemälde im Museum auch recht hoch. Was im Museum imposant wirkt, macht in der eigenen Wohnung eher einen unnatürlichen Eindruck. Hebt man den Blick an, um das Bild zu betrachten, vermittelt das unterbewusst ein distanziertes Gefühl.
Bilder sind dafür da, gesehen zu werden. Deswegen sollte man sie auf Augenhöhe an die Wand hängen. Damit es bei verschiedenen Körpergrößen in einem Haushalt nicht zum Streit kommt, kann man sich auch an folgenden Zahlen orientieren:
- Die Bildmitte sollte etwa 145–150 cm über dem Boden liegen.
- Zwischen Möbeloberkante und Bildunterkante sollte man etwa 10–20 cm Abstand halten.
Wie hoch sollte man Bilderrahmen wirklich hängen?
Verschiedene Hängungen, um Bilder an der Wand anzuordnen
2. Fehler: Die Bilder hängen zu weit auseinander
Eine Bildergruppe birgt verschiedene Herausforderungen. Eine davon ist, den richtigen Abstand zwischen den Rahmen zu finden. Sie wirken nämlich nur dann harmonisch, wenn sie als Einheit wahrgenommen werden. Ein zu großer oder zu geringer Abstand lässt die Komposition chaotisch oder auseinandergerissen wirken.
In der Regel sind zwischen fünf und zehn Zentimeter Abstand zwischen den Bildern ideal. Bei kleineren Formaten wählt man einen geringeren, bei größeren einen weiteren Abstand. Wichtig ist auch, konsequent zu sein. Stark variierende Abstände erzeugen ein unruhiges Gesamtbild. Bei „Easy Home“ stellt myHOMEBOOK verschiedene Hängungen für Bildergruppen vor.
3. Fehler: Die Bilder sind zu klein
Die Größe eines Bildes sollte auf die Proportionen der Wand abgestimmt werden. Ist es zu klein, wirkt es schnell deplatziert und verloren. Das menschliche Auge bewertet das visuelle Gewicht automatisch. Eine große Wand bietet viel visuelle Fläche. Ein kleines Bild erzeugt zu wenig Gegengewicht und wirkt dadurch nebensächlich. Für eine große Wand sollte man also besser ein großes Gemälde wählen oder eine Bildergalerie zusammenstellen. Befindet sich das Bild über einem Möbelstück, kann man sich die folgende Faustregel merken: Das Bild sollte etwa zwei Drittel der Möbelbreite einnehmen.
Wer sich bewusst für ein kleines Bild entschieden hat und nicht darauf verzichten möchte, kann mit einem großzügigen Passepartout arbeiten. Die zusätzliche optische Rahmung verleiht dem Motiv mehr Präsenz und lässt es größer und wertiger wirken.
Auch ohne Passepartout: Ein kleines Bild kann trotzdem funktionieren, wenn man bewusst mit einer minimalistischen Inszenierung spielt. Der „white space“, also die leere Wandfläche, fungiert dabei als Stilmittel. Auch eine asymmetrische Positionierung kann dabei helfen, ein kleines Bild gekonnt in Szene zu setzen.