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Die besten Tipps für die Wandgestaltung im Jugendzimmer

Jugendzimmer
Mit der Gestaltung des Jugendzimmers sollte man auch die Persönlichkeit des Teenagers hervorheben Foto: Getty Images/Antonio Diaz
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Carolin Chytrek
Carolin Chytrek Freie Autorin

28. August 2025, 16:33 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten

Wenn Kinder das Teenager-Alter erreichen, verändern sich nicht nur Interessen und Hobbys. Auch das Design des eigenen Zimmers soll plötzlich eine gewisse Coolness ausstrahlen. Typische Farben wie Rosa und Babyblau waren gestern, die kindgerechte Einrichtung darf stylischen Akzenten weichen, die den eigenen Charakter unterstreichen. myHOMEBOOK-Autorin Carolin Chytrek verrät die besten Tipps, um ein Jugendzimmer mit Stil zu gestalten.

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Jugendzimmer als Wohlfühloase

Zwar beginnen Kinder bereits im Alter von zwei Jahren, ihre eigene Individualität zu entdecken, doch die Teenie-Phase hält für Mädchen und Jungen neue große Herausforderungen parat. Sich vom Elternhaus abzugrenzen, steht bei Jugendlichen oft genauso im Fokus wie die eigene Identität zu finden und erstmals stärker zu verfolgen. Rein psychologisch ist dieser Prozess oft mit Selbstkritik, Emotionen, sozialem Druck und der Herausbildung von Werten und Rollenmustern verbunden.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass Teenies in ihrem eigenen Zimmer Halt und Geborgenheit finden, um sich auszuleben und das eigene Ich kreativ auszudrücken. Doch wie wird aus dem einstigen Kinderzimmer ein ansprechender Raum für Jugendliche, der stylisch und funktional zugleich ist? Der erste Schritt ist die passende Gestaltung der Wände, die eine kreative Bühne für Selbstentfaltung im Jugendzimmer sein dürfen.

Tapete vs. Farbe

Wer an ein Kinderzimmer denkt, denkt häufig an Tapeten mit Bärchen-, Auto- oder Prinzessinnenmuster. Im Jugendzimmer haben diese kindlichen Designs keinen Platz mehr. Stattdessen sollen die Wände weniger verspielt sein, dafür mehr Persönlichkeit und Stil unterstreichen.

Erdende Statement-Farben

Tatsächlich ist hier alles erlaubt, was gefällt – und was geschmacklichen Schwankungen (die typisch im Teenie-Alter sind) standhält. Deshalb werden Wandfarben häufig präferiert, da sie schlichter und neutraler sind als auffällige Mustertapeten. Weil sich die Lieblingsfarbe im Laufe der Jugend immer wieder verändern kann, wird empfohlen, auf neutrale, natürliche Farbtöne wie Dunkelgrün, Petrol oder ein mediterranes Terracotta zurückzugreifen. Man sollte sich gut überlegen, ob man alle Wände in dem ausgewählten Ton streicht oder nur eine Wand als Statement hervorhebt. So kann man beispielsweise das Bett oder eine Chill-Ecke in Szene setzen.

Schlichte Wände in Weiß-, Beige- oder Grautönen können übrigens Leichtigkeit ausstrahlen. Mit farbigen Möbelstücken kann man sie ganz einfach aufwerten.

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Neutrale Tapeten

Wer unbedingt Tapeten im Jugendzimmer anbringen möchte, sollte dezente oder zeitlose Muster wählen oder sich für eine einfarbige, unauffällige Strukturvariante entscheiden. Diese können auch langfristig Freude bereiten, weil sie mit unterschiedlichen Möbeln und Dekoartikeln immer wieder in ein neues Licht getaucht werden können.

Materialmix

Holzpaneele

Ein bisschen Sommerromantik mit US-Küsten-Vibe? An die Wand angebrachte Holzpaneele strahlen Wärme und Gemütlichkeit aus, wenn man sie in der gleichen hellen Farbe wie die Wand gestaltet, zum Beispiel in Weiß- oder Beigenuancen. Kombiniert mit Juteteppichen oder Rattanmöbeln entsteht ein maritimer, leichter Flair, der von Tagen am Meer träumen lässt.

Auch Akustikpaneele werden immer beliebter, sie sollten allerdings lediglich als Statement (zum Beispiel hinter dem Bett) angebracht werden, um den Raum nicht zu überladen.

Korkwände

Wände, die mit einer Korkfläche überzogen werden, gelten als übergroße Pinnwand oder ausuferndes Moodboard. Hier kann man Notizen, Fotos, Poster oder Erinnerungsstücke ganz einfach anpinnen und jederzeit wieder ausgetauschen. Außerdem verleiht Kork dem Raum dank seiner karamellfarbenen Farbe einen warmen Grundton.

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Persönliche Elemente

Ein Jugendzimmer wird besonders dann zu einem individuellen Rückzugsort, wenn persönliche Elemente in die Gestaltung einfließen. Dazu können Fotos, Poster oder Erinnerungsstücke gehören, die wichtige Momente oder Interessen widerspiegeln.

Hobbys und Co.

Damit ein Jugendzimmer zum absoluten Safe Space wird und den eigenen Charakter gebührend hervorhebt, dürfen persönliche Elemente an den Wänden nicht fehlen. Die Wanddekoration kann zum Beispiel Hobbys, Interessen oder Sammelleidenschaften widerspiegeln. Ein Beispiel: Liebt der Teenie das Surfen, darf sich das auch in der Einrichtung zeigen. Längs an der Wand montierte Surfbretter aus Holz werden dann zu originellen Regalen, Rattanvorhänge und Poster mit Palmen oder Wellen holen das Strandgefühl direkt ins Zimmer.

Fotos

Auch persönliche Bilder können dem Jugendzimmer einen ganz eigenen Flair verleihen. Wie wäre es mit einer Fotowand im Schwarz-Weiß-Stil? Selbstgedruckte Lieblingsbilder oder Mini-Collagen können zum Träumen einladen und Geschichten erzählen. Am besten werden die Fotos in neutralen Bilderrahmen eingefasst und laut einer klaren Platzierungsvorlage (gibt es auf Plattformen wie Pinterest) an der Wand angebracht. Auch farblich neutrale Poster von Vorbildern oder Stars kann man in die Bilderwall integrieren.

Wandtattoo oder Lichtschrift

Ein Songzitat wird zum Lebensmotto oder ein einfaches Wort ist Inspiration für die eigene Persönlichkeit? Dann kann man es an der Wand verewigen, damit es immer sichtbar bleibt. Personalisierte Wandtattoos oder LED-Schriftzüge können dem Raum Tiefe und einen modernen, urbanen Charakter verleihen.

Fazit

Es ist gar nicht schwer, mit nur wenigen Handgriffen aus einem Kinderzimmer einen waschechten Wohntraum für Jugendliche zu gestalten, wenn man die Tipps für die Wandgestaltung beachtet. Am wichtigsten ist aber, dass sich der Teenie aktiv in die Gestaltung einbringen darf und sich mit dem Design identifizieren kann.

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