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Lieber vermeiden

Diese Möbelstücke sind echte Staubfänger

Möbel Staubfänger
In offenen Regalen setzt sich schnell Staub ab Foto: Getty Images / Maksym Vakhtbovych
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Carolin Chytrek
Carolin Chytrek Freie Autorin

20. Februar 2026, 10:54 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Ganz gleich, wie oft gelüftet, gewischt oder aufgeräumt wird: Staub gehört zum Alltag eines jeden Zuhauses. Feine Partikel sammeln sich ganz von selbst zwischen Leben, Wohnen und Arbeiten. Insbesondere die folgenden Möbel können wahre Staubfänger sein.

Es gibt Objekte, die sehen makellos aus, wenn sie im Showroom präsentiert werden. Doch spätestens, wenn man sie in den eigenen vier Wänden platziert, entpuppen sie sich als wahre Pflegefallen. Gerade jetzt, wo Wohnen sinnlicher und persönlicher werden darf, lohnt sich ein zweiter Blick: Welche Möbelstücke ziehen Staub magisch an? Bei welchen muss man regelmäßig den Putzlappen schwingen?

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Polstermöbel

Ganz oben auf der Liste stehen Polstermöbel und Textilien. Helle Cord-Sofas liegen schon lange im Trend und dürften ihren Erfolgszug auch 2026 weiter fortführen. Sie lassen Wohnräume größer und wärmer erscheinen und sorgen für einen leichten Look. Doch grobe Stoffe wie diese fühlen sich nicht nur wunderbar weich an, sie sind leider ein Paradies für Staub und Milben. Das große Problem: Je häufiger die Möbel genutzt werden, desto schneller lagern sich Partikel tief im Gewebe ein. Die Oberfläche wirkt dann schnell matt und unrein, was insbesondere bei hellen Stoffen zum Nachteil wird.

Neben Cord sollte man auch bei Bouclé und grobem Leinen aufpassen. Vor allem Milben haben hier leichtes Spiel. Weil sich Hautschuppen in den starken Strukturen verfangen, finden die kleinen Tierchen perfekte Bedingungen vor, um sich zu ernähren und sich zu vermehren. Vor allem die Kotausscheidungen können für Allergiker später zum großen Problem werden. Hinzu kommt Staub, der sich in den Stoff-Unebenheiten festsetzt und schwer zu entfernen ist. Aufpassen sollte man nicht nur bei Wohnlandschaften, sondern auch bei Betten, Decken, Kissen und Teppichen. Regelmäßiges Absaugen und Ausklopfen ist hier ein Muss. Besser wählt man fein gewebte Stoffe, die pflegeleichter und alltagstauglicher sind.

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Offene Regale

Kaum ein Möbelstück steht so sehr für den luftigen Wohnstil wie das offene Regal – und keines verlangt so viel Pflege. Denn: Es ist zwar aufregend und attraktiv, wird aber schnell zur perfekten Bühne für Staub. Was viele Liebhaber nämlich nicht beachten: Jedes offene Regalbrett, jedes Deko-Element und jedes Buch ist eine potenzielle Ablage für feine Partikel. Jedes Objekt muss einzeln abgestaubt werden. In Wohnräumen mit vielen Textilien entsteht so ein schier unendlicher Pflegekreislauf. Besser wagt man den Griff zu geschlossenen Fronten, die den Raum ruhiger und einheitlicher wirken lassen. 

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Filigrane Möbel mit Streben

Egal ob Kommode, Stuhl oder Schreibtisch: Im Industrial-Design werden Möbelstücke häufig mit Metallstreben versehen. Doch die kleinteiligen Oberflächen sind leider auch der perfekte Spielplatz für Staub. Denn der setzt sich vor allem auf schmalen Streben, Ornamenten und minimalistischen Unterkonstruktionen ab. Das Putzen wird hier schnell zur Detailarbeit. Genauso problematisch wie moderne Konstruktionen sind also auch Retro-Massivmöbel aus Holz, die mit schweren Verzierungen versehen wurden.

Pflegeleichter sind klare Linien und ruhige Flächen, die nicht nur besser altern, sondern sich auch besser reinigen lassen.

Schwarze Oberflächen

Ziehen dunkle Möbelstücke Staub schneller an oder handelt es sich hierbei um einen Trugschluss? Tatsächlich geht es mehr um einen optischen Effekt, weniger um einen physikalischen. Staub besteht größtenteils aus hellen Partikeln – Hautschuppen, Textilfasern, Pollen etc. Während er also auf hellen Möbelstücken kaum auffällt und mit dem Material zu verschwimmen scheint, zeichnet er sich auf dunklen Flächen wie eine Schicht ab. Der starke Hell-Dunkel-Kontrast sorgt dafür, dass die Möbelstücke stets staubig aussehen. Vor allem mattschwarze Flächen sind anfällig für Ablagerungen.

Am Ende geht es weniger darum, bestimmte Möbelstücke zu vermeiden, als Materialien und Oberflächen bewusster zu wählen. Das spart nicht nur Zeit beim Putzen, sondern sorgt auch für langfristig ruhigere Räume. Ein gutes Interior-Design zeigt sich eben vorwiegend darin, wie unkompliziert es sich leben lässt. Bei dunklen Möbelstücken gilt: Lieber in dunkleren Räumen mit weniger Textilien einsetzen, eher seidig glänzende statt ultramatte Oberflächen wählen und mit Holz, Stein oder anderen natürlichen Materialien kombinieren.

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