1. September 2025, 17:28 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Das Wohnzimmer ist ohne Zweifel das Herzstück einer Wohnung – ein Ort zum Entspannen, Spielen, Lesen und Gäste empfangen. Mit kleinen Kindern im Haus mutiert der Raum aber gerne zum Abenteuerspielplatz. Wir verraten, wie man buntes Spielzeug und Co. clever in die Einrichtung integrieren und damit „verstecken“ kann, ohne dass sie ihren Charme verliert.
Kinder sind auf bestimmte Regeln angewiesen, um zu lernen. Deshalb ist es besonders wichtig, sie von Anfang an einzubeziehen, wenn es um die Ordnung im Wohnzimmer geht. Feste Verstauplätze für ihre Spielsachen sind dabei genauso essenziell wie klare Aufräumzeiten. Mit den richtigen Möbeln und Dekoartikeln schließen sich Kinder und ein stilvolles Wohnzimmer nicht mehr aus. Hier kommen fünf raffinierte Ideen.
1. Spielzeug in Körben und Boxen verstecken
Wenn es darum geht, störende Gegenstände schnell und einfach zu verstauen, sind Körbe oder Boxen die einfachste Lösung. Sie können beim Aufräumen umhergetragen und später am gewünschten Ort platziert werden. Wer auf Naturmaterialien wie Rattan, Jute oder Seegras setzt, verleiht dem Wohnzimmer zusätzlich einen warmen und wohnlichen Look und ergänzt Wohnstile wie Scandi oder Boho besonders schön.
Boxen aus Metall können in einem eher industriellen Gesamtlook zum Hingucker werden. Möchte man die Boxen als Statement-Piece in Szene setzen, können knallige Farben den Unterschied machen. Eine ruhigere Farbpalette schafft hingegen Ruhe und Ordnung im Blickfeld. Den stylischen, tragbaren Stauraum kann man entweder in einem offenen Regal platzieren oder auf dem Fußboden drapieren.
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2. Mobile Spielzeugwagen
Wie wäre es, wenn man Unordnung einfach aus dem Raum fahren kann, sobald sich Besuch ankündigt oder man zur Ruhe kommen möchte? Rollwagen sind die ideale Lösung, um schnell wieder ein wohliges Gesamtgefühl herzustellen. Dafür eignen sich am besten Servierwagen aus Metall oder Rollcontainer mit verschiedenen Fächern. Nach der Spiel-Session können diese einfach eingeräumt und hinter einen Schrank, in eine uneinsichtige Ecke oder in einen anderen Raum wie das Kinderzimmer oder den Abstellraum gerollt werden.
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3. Schubladen im Sofa
Ist im Sofa eine Stauraummöglichkeit wie eine unscheinbare Schublade oder ein aufklappbares Fach integriert, kann dieses hervorragend für nicht so ansehnliche Dinge wie buntes oder kleinteiliges Kinderspielzeug genutzt werden.
Tipp: Ein flaches Holzfach auf Rollen, um den offenen Raum unter dem Sofa zu nutzen, kann mit etwas handwerklichem Geschick auch gut selbstgebaut werden. Auf Plattformen wie Pinterest findet man viele Bauanleitungen, nötige Hölzer kann man sich im Baumarkt bereits fertig zuschneiden lassen.
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4. Klappbare Spielmatten
Um unschönes Chaos schnell verschwinden zu lassen, eignen sich auch herkömmliche Kinderteppiche oder Spielmatten. Diese können am Abend einfach samt Spielzeug zusammengeklappt und unter das Sofa geschoben werden. Oftmals sind sie so konzipiert, dass man nicht einmal aufräumen muss, sondern Legosteine, Puzzle oder Bücher einfach darauf liegen bleiben können. Clever sind auch Tipis aus Stoff, wenn sie zur offiziellen Spielzone erkoren und später einfach samt Inhalt ins Kinderzimmer getragen werden können.
5. Nischen nutzen
Verfügt das Wohnzimmer über kleine Nischen oder ungenutzte Raumecken? Dann lassen sich diese perfekt zur Mini-Kinderzone umfunktionieren. Ein Vorhang schirmt den Bereich bei Besuch oder zur Abendruhe ab, Spielsachen können bewusst dahinter verstaut werden – zum Beispiel in hängenden Regalen, kleinen Sideboards oder, wie oben erwähnt, in Boxen oder Körben. Dank des Vorhanges wirkt die Zone wie ein eigener Raum. Und es ist auch gar nicht tragisch, wenn einmal keine Zeit oder Muße zum Aufräumen bleibt, da er Chaos ganz einfach verdeckt.
Weniger Chaos, mehr Charme
„Kinder bringen Leben ins Wohnzimmer, aber auch eine Menge Spaß und Liebe. Und obwohl der gestalterische Spagat zwischen Abenteuerspielplatz und stilvollem Rückzugsort im Wohnzimmer zunächst unüberwindbar klingt, bieten die fünf Einrichtungsideen Hilfestellung, um dem Chaos Herr zu werden. Wer bewusst auf Ordnungslösungen setzt und feste Aufräumzeiten einführt, kann ein wohnliches Ambiente schaffen, in dem sich Erwachsene und Kinder gleichermaßen wohlfühlen.“