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Interior Designerin erklärt

Warum man im Schlafzimmer keinen Spiegel haben sollte

Spiegel im Schlafzimmer
Machen glauben, ein Spiegel im Schlafzimmer bringe Unglück – aber es sprechen auch andere Gründe dagegenFoto: Getty Images

Ein Spiegel im Schlafzimmer soll nicht gerade schlaffördernd sein. Wenn man dem Feng Shui Glauben schenkt, dann ist der Schlafzimmerspiegel wohl in Ordnung – solange man sich nicht selbst im Bett darin spiegelt. Wie macht man es nun richtig? Und warum gehen die Meinungen dabei auseinander?

Ein Spiegel im Schlafzimmer ist eigentlich gar nicht so ungewöhnlich. Zudem kann er sogar sehr praktisch sein. Üblicherweise werden Schlafzimmerschränke mit kompletten Spiegelschiebetüren versehen. Darüber hinaus ist ein Schminktisch mit Spiegel im Schlafzimmer auch nicht so abwegig. Sind denn all diese Einrichtungstipps jetzt hinfällig – oder lässt es sich vielleicht doch besser ohne Spiegel schlafen?

Kein Spiegel im Schlafzimmer – woher kommt die Theorie?

Die Theorie entstammt der chinesischen Harmonielehre Feng Shui, die sehr auf die Harmonisierung von Mensch und Umgebung ausgerichtet ist. Vor allem ist Feng Shui in der Inneneinrichtung kaum mehr wegzudenken, prägte die Lehre doch nachhaltig das Konzept von Wohnen. Die Idee dahinter ist, die fünf Elemente Wasser, Holz, Erde, Feuer und Metall optimal in den Wohnraum zu integrieren.

Ein Spiegel stellt nach Feng Shui ein wichtiges Einrichtungselement dar, denn ein Spiegel reflektiert nicht nur Licht und vergrößert, sondern ist auch ein Energieträger. Die Position des Spiegels ist daher essenziell. So kann ein Spiegel im Flur sehr sinnvoll sein, weil er optisch den Raum vergrößert. Jedoch darf ein Spiegel nicht gegenüber einer Eingangstüre hängen. Denn somit wird das Chi, also die gute Energie, aus dem Haus geleitet.

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Spiegel im Schlafzimmer sind nicht schlaffördernd

Ist ein Spiegel laut Feng Shui tatsächlich nicht schlaffördernd? Auch da spielen die stimulierenden Energien, die um den Spiegel zirkulieren, eine wichtige Rolle. Da das Schlafzimmer in erster Linie für Ruhe, Erholung und vor allen für einen gesunden Schlaf sorgen sollte, ist ein Spiegel für den Schlaf daher nicht gerade optimal.

Spiegel im Schlafzimmer
Ein Spiegel im Schlafzimmer kann sich negativ auf unseren Schlaf auswirkenFoto: Getty Images

Warum Sie metallfrei besser schlafen

Ein Spiegel kann also eine beunruhigende Wirkung im Schlafzimmer erzeugen. Jedoch gibt es noch ein weiteres Manko, denn die Rückseite des Spiegels ist meist mit einer metallenen Schicht versehen. Metall leitet Strom, aber auch elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder. Das könnte womöglich dazu führen, dass die Strahlenbelastung im Schlafzimmer verstärkt wird. Unruhe, Schwitzen so wie Ein- bzw. Durchschlafstörungen sind die Folge. Ein weiterer Grund, den Spiegel aus dem Schlafzimmer zu verbannen!

Möchte man aber nicht darauf verzichten, sollte man den Spiegel im Schlafzimmer zumindest so anbringen, dass man sich im Bett nicht sehen kann. Alternativ kann aber auch ein Tuch vor den Spiegel gehängt werden.

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Schlafzimmer ohne Spiegel

Ob die Schlafqualität durch einen Spiegel im Schlafzimmer beeinträchtigt wird, ist wissenschaftlich noch nicht bewiesen. Jedoch gilt auch da, wie so oft: ausprobieren, ob man sich damit wohlfühlt. Vielleicht testen Sie es einfach mit und ohne Spiegel jeweils für eine Woche aus. Sollten Sie hinterher feststellen, dass Sie besser ohne Spiegel schlafen, kann man den Raum auch ohne Spiegel optisch vergrößern. Dafür eignen sich entweder helle Wandfarben oder eine helle Einrichtung. Auch leichte Wohntextilien lassen den Raum gleichermaßen größer wirken. Übrigens: Welche Farben im Schlafzimmer angeblich für ein besseres Liebesleben sorgen, erfahren Sie in diesem Artikel.

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