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Richtig einrichten

Welche Dinge nichts in Ihrer Küche zu suchen haben

Eine Frau steht in ihrer Küche
Eine Küche beherbergt neben den wesentlichen Utensilien oft auch viele unnötige Dinge. Befreit man sich regelmäßig von diesen, fühlt man sich gleich viel wohlerFoto: Getty Images

Schnell ist eine Küche voll von unnötigen Dingen – und wirkt dann direkt unordentlicher. Dabei muss das nicht sein, denn vieles gehört eigentlich nicht in die Küche. Welche Dinge das sind, lesen Sie hier.

Neben Schränken, elektrischen Geräten, Geschirr, Besteck oder auch Lebensmitteln finden sich auch allerlei andere Gegenstände in einer Küche. Diese ist per se ein Ort, wo sich vieles anhäuft und schnell ein unaufgeräumter Look entstehen kann. Doch einige Dinge braucht es hier nicht wirklich. Welche das sind und wie Sie im Handumdrehen wieder für mehr Ordnung sorgen.

1. Bestandsaufnahme: Was braucht man wirklich in der Küche?

Tendenziell ist die Küche ein Ort, an dem sich schnell viel anhäuft. Ehe man sich versieht, haben hier so viele Dinge ein neues Zuhause gefunden, die hier eigentlich gar nicht hingehören. Mehr noch stellt sich die Frage, braucht man diese Dinge überhaupt?

Mittlerweile gibt es im Bereich des Küchensortiments allerlei Spezialtöpfe, -pfannen und -geräte, die sicherlich alle ihre Daseinsberechtigung haben, aber nicht alle ihre regelmäßige Verwendung finden. Entsprechend können sie meist spielend einfach durch andere Dinge ersetzt werden. Hat man also einen Stabmixer, braucht es nicht zwingend auch noch einen Standmixer. Gleiches gilt für den Wok, der in einer Küche nur bei wirklichen Asia Food-Fans sein sollte, andernfalls tut es auch eine große Pfanne.

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Beim Küchenbestand neigt man außerdem dazu, über die Jahre vieles in doppelter oder sogar dreifacher Ausführung zu halten. Ob Zwei-Personen-Haushalt oder Großfamilie, oft greift man doch auf einen Grundbestand an Besteck und Geschirr zurück und lässt ein anderes Set dafür auf ewig unberührt. Also warum dieses weiter im Schrank aufbewahren und damit wertvollen Platz verschenken?

Andere Dinge werden wiederum viel zu lange aufbewahrt – wie zum Beispiel Kinderutensilien. Längst sind die Kinder zu Teenagern geworden und das einstige Kinderbesteck und -geschirr findet maximal noch als schöne Erinnerung seine Verwendung.

2. Unnötige Dinge aus der Küche verbannen

Meist ist die Küche – nach dem Flur – der erste Ort, den wir nach dem Betreten der Wohnung aufsuchen. Entsprechend entledigt man sich hier auch von allerlei Dingen: Wohnungsschlüssel, Smartphone, die Post aus dem Briefkasten, Einkäufe und vieles mehr. In den seltensten Fälle finden diese Dinge ihren Weg wieder raus aus der Küche, mehr noch landen sie aus Gründen der Gewohnheit immer wieder hier. Und neben Notizblöcken, Ladegeräten, Stifte-Ansammlungen und anderem Kleinkram, der ohnehin schon länger in der Küche verweilt, wird diese so schnell zu einem Ort voller Krempel, der unordentlicher wie auch ungemütlicher nicht sein könnte.

3. Keine Bibliothek an Kochbüchern

Frau in der Küche mit Kochbüchern
Viele Kochbücher sind ein besonderer Luxus in einer Küche, der nicht immer möglich ist. Manchmal ist nur Platz für ausgewählte Lektüre oder eben Rezepte auf digitalem WegFoto: Getty Images

Ayurvedisch, vegetarisch, asiatisch oder doch lieber italienisch – so verschieden die mittlerweile vielen Geschmacksrichtungen sind, so viele abertausende Kochbücher darüber gibt es. Doch braucht es diese alle in der eigenen Küche? Wohl kaum.

Halten Sie vor allem in einer kleinen Küche bestenfalls nur die Lektüre zum Kochen bereit, die sie auch regelmäßig verwenden. Alle anderen Kochbücher rauben einfach zu viel wertvollen Platz und gehören entweder in ein Regal in einem anderen Raum oder gänzlich ausgemistet. Und noch mehr Platz sparen natürlich Rezepte in digitaler Form auf Tablet oder Smartphone.

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4. Arbeitsfläche frei halten

Ein besonderes Augenmerk gilt in einer Küche natürlich der Arbeitsfläche. Diese sollte idealerweise stets frei zugänglich sein. Befreien Sie Ihre Arbeitsfläche also am besten regelmäßig nicht nur von Kleinkram, sondern auch von großen, sperrigen Küchengeräten wie Sandwichmaker, Waffeleisen oder Brotbackautomat. Meist sind diese doch nur wenige Male pro Jahr in Gebrauch und beanspruchen so völlig umsonst einen äußerst wertvollen Platz in der Küche.

Ist es nicht möglich, die Arbeitsfläche frei zu halten, sind hängende Lösungen oftmals eine gelungene Alternative. Wandregale oder Abhängungen über der Kochinsel nutzen den Raum in der Höhe ideal aus und machen so einige Küchenutensilien beim Kochen noch leichter zugänglich.

Tipp:

5. Lieber Nutzpflanzen statt Deko-Blumen

Eigentlich braucht es in der Küche nicht wirklich Pflanzen, denn Blumentöpfe, Vasen oder Schalen stehen doch meist nur im Weg. Doch frisches Grün oder fröhliche Farbigkeit durch Pflanzen belebt einen Raum einfach ungemein. Falls Sie also Pflanzen in der Küche haben möchten, setzen Sie besser auf Nutzpflanzen statt auf dekorative Blumen. Eine Obstschale bringt Vitamine und Farben und kleine Kräutertöpfe verfeinern das Essen und versprühen angenehme Aromen im Raum. So ist gleichermaßen etwas für die Gesundheit und die Gemütlichkeit getan!

Doch ist selbst dieser Platz im Raum nicht gegeben, ist es auch hier ratsam auf hängende Ton-Töpfe und Makramee-Aufbewahrungen zurückzugreifen. Und auch an der Wand lassen sich kleine Küchenkräuter praktisch wie auch dekorativ gut aufbewahren und sind jederzeit griffbereit.

6. Kostbarkeiten auslagern

Meist finden sich im hintersten Eck voller Küchenschränke wahre Schätze: das gute Tafelservice der Großtante oder das geerbte Silberbesteck. So fein und kostbar diese Dinge auch sind, so wenig haben sie hier etwas verloren. Nicht nur, dass sie hier schnell(er) zu Bruch gehen, noch werden sie häufiger verwendet. Entsprechend wird also auch hier wertvoller Platz in der Küche leichtfertig verschenkt. Deutlich besser als Ort der Aufbewahrung eignet sich die Anrichte im Esszimmer oder das Sideboard im Wohnzimmer.

7. Küche regelmäßig ausmisten

Vor allem in Küchen ist es äußerst relevant, regelmäßig auszumisten. Gerade hier häufen sich schon in kürzester Zeit zahlreiche Dinge an, die dann nur schwer wieder ihren Weg raus aus der Küche finden. Und bekanntermaßen macht sich das Horten von Dingen besonders in kleinen Räumen schnell bemerkbar.

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Also raus mit Dingen, die keine Verwendung mehr haben, bereits mehrfach vorhanden sind oder den sprichwörtlichen „Sprung in der Schüssel“ haben und deswegen nicht mehr ganz funktionstüchtig sind. Ein kleiner Refresh verschafft der Küche von Zeit zu Zeit mehr Platz und bringt neben Ordnung vielleicht ja auch mal ein paar Veränderungen im Look.

Tipp: Regelmäßiges Ausmisten impliziert idealerweise auch das Kontrollieren sämtlicher Lebensmittel. Was ist abgelaufen? Wo haben sich vielleicht Motten eingenistet? Was gibt es versehentlich mehrfach und kann zusammengeschüttet werden?

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