18. Juli 2026, 12:38 Uhr | Lesezeit: 6 Minuten
In der Küche sammeln sich oft mehr Dinge an, als tatsächlich gebraucht werden. Das sorgt nicht nur für volle Schränke und Arbeitsflächen, sondern lässt den Raum auch schnell unordentlich wirken. Dabei gehören viele Gegenstände eigentlich gar nicht in die Küche. Welche das sind, erfahren Sie hier.
Zwischen Geschirr, Küchengeräten und Vorräten finden sich häufig auch Dinge, die dort keinen festen Platz haben. Mit der Zeit entsteht so ein unübersichtlicher Eindruck, obwohl sich das leicht vermeiden lässt. Wer sich von überflüssigen Gegenständen trennt oder sie an einem passenderen Ort verstaut, schafft im Handumdrehen mehr Ordnung und gewinnt zugleich wertvollen Platz.
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1. Bestandsaufnahme: Was braucht man wirklich in der Küche?
Tendenziell ist die Küche ein Ort, an dem sich schnell viel anhäuft. Ehe man sich versieht, haben hier viele Dinge ein neues Zuhause gefunden, die hier eigentlich gar nicht hingehören. Mehr noch stellt sich die Frage: Braucht man diese Sachen überhaupt?
Mittlerweile gibt es im Bereich des Küchensortiments allerlei Spezialtöpfe, Hightech-Pfannen und andere Geräte, die sicherlich alle ihre Daseinsberechtigung haben, aber nicht alle ihre regelmäßige Verwendung finden. Entsprechend können sie meist spielend einfach durch andere Dinge ersetzt werden. Hat man also einen Stabmixer, braucht es nicht zwingend auch noch einen Standmixer. Gleiches gilt für den Wok, der in einer Küche nur bei wirklichen Asia-Food-Fans sein sollte, andernfalls tut es auch eine große Pfanne.
Beim Küchenbestand neigt man außerdem dazu, über die Jahre vieles in doppelter oder sogar dreifacher Ausführung zu halten. Ob Zwei-Personen-Haushalt oder Großfamilie, oft greift man doch auf einen Grundbestand an Besteck und Geschirr zurück und lässt ein anderes Set dafür auf ewig unberührt. Also, warum dieses weiter im Schrank aufbewahren und damit wertvollen Platz verschenken?
Andere Dinge werden wiederum viel zu lange aufbewahrt – wie zum Beispiel Kinderutensilien. Längst sind die Kinder zu Teenagern geworden und das einstige Kinderbesteck und -geschirr findet maximal noch als schöne Erinnerung seine Verwendung.
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2. Unnötige Dinge aus der Küche verbannen
Meist ist die Küche – nach dem Flur – der erste Ort, den wir nach dem Betreten der Wohnung aufsuchen. Entsprechend entledigt man sich hier auch von allerlei Dingen: Wohnungsschlüssel, Smartphone, die Post aus dem Briefkasten, Einkäufe und vieles mehr. In den seltensten Fällen finden diese Dinge ihren Weg wieder heraus aus der Küche. Eher landen sie aus Gründen der Gewohnheit immer wieder hier. Und neben Notizblöcken, Ladegeräten, Stifte-Ansammlungen und anderem Kleinkram, der ohnehin schon länger in der Küche verweilt, wird diese so schnell zu einem Ort voller Krempel, der unordentlicher wie auch ungemütlicher nicht sein könnte.
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3. Keine Bibliothek an Kochbüchern
Ayurvedisch, vegetarisch, asiatisch oder doch lieber italienisch – so verschieden die mittlerweile vielen Geschmacksrichtungen sind, so viele abertausende Kochbücher darüber gibt es. Doch braucht es diese alle in der eigenen Küche? Wohl kaum.
Halten Sie vor allem in einer kleinen Küche bestenfalls nur die Lektüre zum Kochen bereit, die Sie auch regelmäßig verwenden. Alle anderen Kochbücher rauben einfach zu viel wertvollen Platz und gehören entweder in ein Regal in einem anderen Raum oder gänzlich ausgemistet. Und noch mehr Platz sparen natürlich Rezepte in digitaler Form auf Tablet oder Smartphone.
4. Arbeitsfläche frei halten
Ein besonderes Augenmerk gilt in einer Küche natürlich der Arbeitsfläche. Diese sollte idealerweise stets frei zugänglich sein. Befreien Sie Ihre Arbeitsfläche also am besten regelmäßig nicht nur von Kleinkram, sondern auch von großen, sperrigen Küchengeräten wie Sandwichmaker, Waffeleisen oder Brotbackautomat. Meist sind diese doch nur wenige Male pro Jahr in Gebrauch und beanspruchen so völlig umsonst einen äußerst wertvollen Platz in der Küche.
Ist es nicht möglich, die Arbeitsfläche frei zu halten, sind hängende Lösungen oftmals eine gelungene Alternative. Wandregale oder Abhängungen über der Kochinsel nutzen den Raum in der Höhe ideal aus und machen so einige Küchenutensilien beim Kochen noch leichter zugänglich.
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Tipp: Achten Sie außerdem darauf, dass auch nicht zu viele Dinge in der Nähe des Herds angesiedelt sind. Einmal scharf angebraten und schon sind diese unschön in Mitleidenschaft gezogen und voller hartnäckiger Fettflecken.
5. Lieber Nutzpflanzen statt Deko-Blumen
Eigentlich braucht es in der Küche nicht wirklich Pflanzen, denn Blumentöpfe, Vasen oder Schalen stehen doch meist nur im Weg. Doch frisches Grün oder fröhliche Farbigkeit durch Pflanzen beleben einen Raum einfach ungemein. Falls Sie also Pflanzen in der Küche haben möchten, setzen Sie besser auf Nutzpflanzen statt auf dekorative Blumen. Eine Obstschale bringt Vitamine und Farben und kleine Kräutertöpfe verfeinern das Essen und versprühen angenehme Aromen im Raum. So ist gleichermaßen etwas für die Gesundheit und die Gemütlichkeit getan!
Doch ist selbst dieser Platz im Raum nicht gegeben, ist es auch hier ratsam auf hängende Ton-Töpfe und Makramee-Aufbewahrungen zurückzugreifen. Und auch an der Wand lassen sich kleine Küchenkräuter praktisch wie auch dekorativ gut aufbewahren und sind jederzeit griffbereit.
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6. Kostbarkeiten auslagern
Meist finden sich im hintersten Eck voller Küchenschränke wahre Schätze: das gute Tafelservice der Großtante oder das geerbte Silberbesteck. So fein und kostbar diese Dinge auch sind, so wenig haben sie hier etwas verloren. Nicht nur, dass sie hier schnell(er) zu Bruch gehen, noch werden sie häufiger verwendet. Entsprechend wird also auch hier wertvoller Platz in der Küche leichtfertig verschenkt. Deutlich besser als Ort der Aufbewahrung eignen sich die Anrichte im Esszimmer oder das Sideboard im Wohnzimmer.
7. Küche regelmäßig ausmisten
Vor allem in Küchen ist es äußerst relevant, regelmäßig auszumisten. Gerade hier häufen sich schon in kürzester Zeit zahlreiche Dinge an, die dann nur schwer wieder ihren Weg raus aus der Küche finden. Und bekanntermaßen macht sich das Horten von Dingen besonders in kleinen Räumen schnell bemerkbar.
Also raus mit Dingen, die keine Verwendung mehr haben, bereits mehrfach vorhanden sind oder den sprichwörtlichen „Sprung in der Schüssel“ haben und deswegen nicht mehr ganz funktionstüchtig sind. Ein kleiner Refresh verschafft der Küche von Zeit zu Zeit mehr Platz und bringt neben Ordnung vielleicht ja auch mal ein paar Veränderungen im Look.
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Tipp: Regelmäßiges Ausmisten impliziert idealerweise auch das Kontrollieren sämtlicher Lebensmittel. Was ist abgelaufen? Wo haben sich vielleicht Motten eingenistet? Was gibt es versehentlich mehrfach und kann zusammengeschüttet werden?