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Kontaktbeschränkungen

Lockdown erneut verlängert – welche Kontakte und Besuche sind erlaubt?

Darf man während der Corona-Pandemie noch Besuch zu Hause empfangen?
Viele sehnen sich in Zeiten der Coronapandemie nach einem Besuch von Freunden oder FamilieFoto: Getty Images

Der Corona-Lockdown wurde erneut verlängert, die Kontaktbeschränkungen gelten weiterhin bis zum 18. April. Lockerungen gibt es bis auf Weiteres erst einmal nicht. Welche Besuche und Treffen im privaten Bereich nun erlaubt sind, erfahren Sie hier.

Bund und Länder haben sich auf eine erneute Verlängerung des Corona-Lockdowns geeinigt, wie aus dem aktuellen Beschlusspapier vom 22. März hervorgeht. Bereits seit dem 8. März sind die Kontaktbeschränkungen so geregelt, dass sich ein Haushalt nur mit einem weiteren Haushalt treffen darf, wenn daran nicht mehr als maximal fünf Person beteiligt sind. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht dazu. Aber nicht nur in der privaten Wohnung, sondern auch in der Öffentlichkeit gelten diese Regelungen. Das Ziel ist es, die Kontakte so gering wie möglich zu halten und damit die Infektionen zu reduzieren. Ausschlaggebend sind dabei die Corona-Maßnahmen der einzelnen Bundesländer (siehe Übersicht weiter unten).

Besuche wegen Corona weiterhin eingeschränkt

Im Rahmen der Verlängerung bis zum 18. April gilt auch die beschlossene Notbremse bei steigenden Zahlen weiterhin. Wenn demnach in einer Region an drei aufeinanderfolgenden Tagen die 7-Tages-Inzidenz über 100 liegt, gelten die Regeln, die vor dem 7. März gültig waren. Aufgrund der Corona-Situation sind dann private Treffen und Besuche wieder auf den eigenen Haushalt sowie eine weitere Person beschränkt, Kinder eingeschlossen.

Allerdings sind laut dem Stufenplan auch Lockerungen möglich, wenn die Infektionszahlen sinken. Bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 35 darf sich ein Haushalt mit zwei weiteren Haushalten treffen. Dabei darf allerdings die Grenze von zehn Personen nicht überschritten werden. Kinder sind von der Regelung nicht betroffen, Paare gelten als ein gemeinsamer Hausstand.

Sind Besuche zu Ostern trotz Corona möglich?

Besonderes Augenmerk liegt aufgrund steigender Corona-Zahlen auf den Ostertagen, zu denen üblicherweise Besuche mit der Familie stattfinden. Aktuell wird die Osterzeit (1. bis 5. April) als „Ruhezeit“ definiert, wobei auch an Gründonnerstag und Ostersamstag die Kontakte eingeschränkt sind. An Ostern gilt:

  • Angehörige des eigenen Haushaltes dürfen sich mit einem weiteren treffen
  • Dabei gilt die maximale Obergrenze von fünf Personen
  • Kinder unter 14 Jahren zählen nicht dazu
  • Ansammlungen im öffentlichen Raum sind nicht erlaubt

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Darf man sich im Garten treffen?

Egal, ob im heimischen Garten, im Haus oder in der Wohnung – für den privaten Raum gelten überall die gleichen Kontaktbeschränkungen. Auch wenn man sich im Garten an der frischen Luft aufhält und gut Abstand halten kann, sollte man auf unnötige Besuche verzichten.

Corona – welche Besuche zu Hause sind erlaubt?

Die Corona-Lage und die entsprechenden Maßnahmen haben sich bisher teilweise erheblich zwischen den einzelnen Bundesländern unterschieden. Mittlerweile sind sich die Bundesländer aufgrund der allgemein hohen Inzidenz-Werte jedoch größtenteils einig – zumindest was die privaten Kontakte angeht.

Hinweis: Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert. Die Angaben zu den Bundesländern bilden den Stand der aktuellen Corona-Beschränkungen vor Ort ab.

Besuch zu Hause während Corona – Lockdown-Regeln der Bundesländer

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg gilt aufgrund der neuen Corona-Beschlüsse seit dem 22. März für private Besuche die Regel, dass sich zwei Haushalte mit maximal fünf Personen treffen dürfen. Kinder bis einschließlich 14 Jahre zählen nicht dazu. Ferner gelten Paare, die nicht zusammenleben, als ein Haushalt.

Die Notbremse gilt in Baden-Württemberg ab einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 in den jeweiligen Regionen. Dann darf sich ein Haushalt nur noch mit einer weiteren Person treffen, die nicht zum Haushalt gehört. Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt.

Bayern

In Bayern gilt bereits seit dem 8. März, dass sich fünf Personen aus höchstens zwei Haushalten treffen dürfen. Sinkt die Inzidenz in bestimmten Regionen unter 35, sind es sogar zehn Personen aus maximal drei Haushalten, die sich trotz Corona-Lockdown besuchen dürfen. Steigt der Wert allerdings über 100, greift wieder die alte Regel: Ein Hausstand darf sich mit einer weiteren Person treffen. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit dazu.

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Berlin

Der Berliner Senat berät am Dienstag, 23. März, wie die aktuellen Corona-Maßnahmen umgesetzt werden. Seit dem 7. März sind Besuche mit insgesamt fünf Personen aus zwei Haushalten trotz Corona-Lockdown erlaubt, inklusive Kinder unter 14 Jahren. Die Kontaktbeschränkungen könnten nun wieder verschärft werden. Dann wären Treffen nur noch mit einer haushaltsfremden Person möglich, plus Kinder.

Brandenburg

Auch in Brandenburg wurde der Corona-Lockdown grundsätzlich bis zum 18. April verlängert. Demnach gilt in Regionen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 ab dem 22. März: Ein Haushalt darf sich mit einer weiteren Person treffen. Für alle anderen Regionen gilt auch weiterhin die Regel, dass sich im privaten und öffentlichen Raum nicht mehr als fünf Personen aus maximal zwei Haushalten treffen dürfen. Kinder unter 14 Jahren zählen jeweils nicht mit dazu.

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Bremen

Auch in Bremen gilt die Notbremse, sie soll konsequent umgesetzt werden. Konkret würde das aufgrund der hohen Inzidenz-Werte bedeuten, dass die Kontakte wieder auf einen Haushalt plus eine weitere Person begrenzt werden. Aktuell gilt noch die Regelung, dass sich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen, aber das könnte sich bald ändern.

Hamburg

In Hamburg gibt es seit dem 20. März neue Kontaktbeschränkungen. Demnach gilt: Ein Haushalt darf sich mit maximal einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt treffen. Das gilt für Besuche zu Hause trotz Corona, aber auch in der Öffentlichkeit. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht dazu. Zudem gelten Paare als ein Haushalt, auch wenn sie nicht zusammen wohnen.

Hessen

In Hessen wird empfohlen, dass Besuche im privaten Rahmen auf zwei Haushalte und insgesamt fünf Personen beschränkt werden. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht dazu.

Mecklenburg-Vorpommern

Auch in Mecklenburg-Vorpommern wurde der Lockdown bis zum 18. April verlängert. Bereits seit dem 8. März dürfen sich zwei Haushalte mit insgesamt höchstens fünf Personen treffen. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht dazu. Fällt die Inzidenz unter 35, sind sogar Besuche und Treffen von Menschen aus drei Haushalten möglich. Paare gelten auch als ein Haushalt, wenn sie nicht zusammen wohnen.

Niedersachsen

In Niedersachsen wird am Dienstag, 23. März entschieden, wie die Bund-Länder-Beschlüsse umgesetzt werden. Bis dahin bleiben die aktuell geltenden Regeln bestehen.

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Nordrhein-Westfalen

Auch in NRW sollen die aktuellen Bund-Länder-Beschlüsse zur Eindämmung der Corona-Pandemie umgesetzt werden. Damit gilt die Notbremse in allen Regionen mit einer 7-Tages-Inzidenz über 100. Laut der aktuell gültigen Corona-Landesverordnung vom 8. März sind Treffen und Besuche des eigenen Haushaltes mit einem weiteren Haushalt möglich, wenn dabei nicht mehr als fünf Personen zusammenkommen. Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt.

Rheinland-Pfalz

Auch in Rheinland-Pfalz kommt die Notbremse. Demnach dürfen sich in allen Regionen mit einer Inzidenz über 100 nur einzelne Haushalte mit einer weiteren Person treffen. Von Gründonnerstag bis Ostermontag, also über die Ostertage, gilt die Regel, dass sich im privaten Rahmen zwei Haushalte treffen dürfen, wenn dabei die Obergrenze von fünf Personen nicht überschritten wird.

Saarland

Nach der aktuellen Rechtsverordnung gelten im Saarland folgende Kontaktbeschränkungen: Private Treffen und Besuche sind möglich, wenn dabei nicht mehr als zwei Haushalte zusammenkommen und dabei die Obergrenze von maximal fünf Personen nicht überschritten wird. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht dazu.

Sachsen

Gemäß der aktuellen Landesverordnung in Sachsen bleiben die bestehenden Regeln gültig. Die Notbremse greift bei einer Inzidenz von über 100. Private Besuche sind trotz Corona-Lockdown möglich, wenn sich nicht mehr als zwei Haushalte mit insgesamt fünf Personen treffen.

Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt gilt laut den Bestimmungen vom 8. März weiterhin, dass private Treffen mit höchstens fünf Personen aus zwei Haushalten möglich sind. Paare gelten als ein Haushalt, Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Sinkt die 7-Tages-Inzidenz auf unter 35, gilt eine Erweiterung auf maximal zehn Personen aus drei Haushalten.

Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein sind die Landesverordnungen noch nicht endgültig beschlossen. Die Notbremse soll bei einer Sieben-Tages-Inzidzenz von über 100 gelten.

Thüringen

Aktuell gilt in Thüringen, dass Treffen und Besuche im Rahmen der Corona-Pandemie mit einem Haushalt sowie einer weiteren haushaltsfremden Person möglich sind. Damit unterscheidet sich Thüringen von anderen Bundesländern. Kinder unter 13 Jahren zählen nicht dazu.

Hinweis: Alle Bundesländer empfehlen außerdem ausdrücklich, die Kontakte zu anderen so weit wie möglich zu reduzieren und auf einen kleinen Kreis immer gleich bleibender Personen zu beschränken.