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Einfach und nicht teuer

Wie Sie Ihren Garten einbruchsicher machen

Einbruchschutz im Garten bedeutet nicht gleich Überwachungskamera und Alarmanlage. Hier erhalten Sie die effektivsten Tipps gegen Einbrecher für Ihren Garten.

Jährlich steigen in Deutschland rund 100.000 Mal Einbrecher in Wohnungen oder Häuser ein. Sie kommen meist über leicht erreichbare Fenster, Fenstertüren und Wohnungstüren ins Innere. Dabei entstehen Millionenschäden. Für Haus- und Laubenbesitzer beginnt der Einbruchschutz nicht erst am Haus mit der richtigen Sicherungstechnik an Fenstern und Türen, sondern bereits im Vorgarten. Neben einer teuren Überwachungskamera oder Alarmanlage gibt es einfache und günstige Maßnahmen, um den Garten einbruchsicher zu machen.

Einbruchschutz durch Gartenzaun

Ein Gartenzaun ist das erste Hindernis für Einbrecher und ein wichtiges Element beim Einbruchschutz – wenn Sie gewisse Grundregeln beachten. Ein Problem sind beispielsweise Sichtschutzzäune und hohe Hecken, dichte Bepflanzung oder Palisaden direkt am Haus. Dichte Hecken sind zwar ein idealer Sichtschutz gegen neugierige Nachbarn. Aber Sie schützen die Langfinger gleich mit. Vermeiden Sie deshalb an einbruchgefährdeten Stellen alle Mittel, die Einbrechern einen Sichtschutz bieten. Eine Einfallschneise sind Gartentore, Hoftore oder Garagentore. Über sie gelangen Einbrecher aufs Grundstück oder gleich ins Haus. Die Polizei rät, alle Tore immer abzuschließen, selbst wenn Sie zu Hause sind. Empfehlenswert sind zudem vergitterte Garagenfenster. Eine Alternative sind selbstschließende Tore, die Sie über einen elektrischen Türknopf von innen bedienen.

Einbruchschutz und Aufstiegshilfen

Einbrecher sind faule Menschen. Sie brechen am liebsten dort ein, wo sie kinderleicht hineinkommen. Gartenmöbel, Leitern, Rankhilfen, Mülltonnen und nah am Haus stehende Bäume sind für Gelegenheitstäter eine willkommene Aufstiegshilfe.

https://www.myhomebook.de/service/gaunerzinken-was-bedeuten-die-einbrecher-symbole

Einbruchschutz und Außenbeleuchtung

Einbrecher lieben dunkle Ecken, sie schlagen besonders gerne im Schutz der Dunkelheit zu. Sorgen Sie deshalb in Ihrem Garten für viel Licht. Das ersetzt zwar nicht eine gute technische Sicherung, macht es den Dieben aber schwerer. Die Polizei rät, einbruchgefährdete Bereiche vom Einsetzen der Dunkelheit bis ungefähr 22 Uhr durchgängig zu beleuchten. Für die Nacht reicht eine Lampe mit Bewegungsmelder. Statten Sie zudem zu Ihrer eigenen Sicherheit Wege zum Haus oder der Wohnung mit hellen Außenlampen aus. Wenn Sie im Urlaub sind, steuern Sie die Beleuchtung mit Hilfe von Dämmerungsschaltern, Helligkeitssensoren, Zeitschaltuhren und Smart-Home- bzw. Smart-Garden-Anwendungen. Schalten Sie Außensteckdosen ab oder sichern Sie diese in Betonkästen, damit Einbrecher keine Stromquelle zur Verfügung haben. Gut geeignet sind ein- und abschaltbare WLAN-Steckdosen für Haus und Garten.

7 Tipps zum Einbruchschutz im Garten im Überblick

  1. Vermeiden Sie es, einen Haustürschlüssel im Gartenhaus oder unter einem Stein direkt neben der Haustür zu verstecken.
  2. Sorgen Sie für zusätzliche Beleuchtung auf dem Grundstück, zum Beispiel an Hecken.
  3. Schließen Sie Gartentüren immer ab. Wenn Sie eine Garage haben, die mit dem Haus verbunden ist, sollten Sie das Garagentor zusätzlich absichern.
  4. Achten Sie auf eine nicht zu dichte und unübersichtliche Bepflanzung, insbesondere direkt am Haus.
  5. Lassen Sie keine Werkzeuge oder Steine im Garten liegen, die dem Einbrecher als Werkzeug dienen können.
  6. Schalten Sie Steckdosen im Außenbereich immer ab, wenn Sie diese nicht brauchen.

Quelle: www.einbruchschutz.polizei-beratung.de