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Nach einer Feier

12 Sätze, um Gäste höflich zu bitten, zu gehen

Als Gastgeber möchte man nicht unhöflich sein und doch sollte man ab einem gewissen Punkt seine Gäste bitten zu gehen
Als Gastgeber möchte man nicht unhöflich sein – und doch sollte man ab einem gewissen Punkt seine Gäste bitten, zu gehen Foto: Getty Images
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Franka Kruse-Gering
Redakteurin

23. Dezember 2025, 17:24 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Irgendwann kommt auf jeder noch so schönen Feier der Moment, in dem die Kerzen heruntergebrannt sind, die Playlist nur noch „Time to say goodbye“ spielt und der Gastgeber innerlich bereits im Pyjama auf dem Sofa sitzt. Draußen dämmert der Morgen – oder zumindest die Erkenntnis, dass diese Party ihren Zenit überschritten hat. Während die Gäste jedoch noch angeregt plaudern, stellt sich eine heikle Frage: Wie bittet man freundlich und möglichst ohne soziale Verwerfungen zum Aufbruch?

Gästen zu sagen, dass es Zeit ist zu gehen, fällt vielen Gastgebern schwer. Schließlich möchte niemand unhöflich wirken oder den schönen Abend abrupt beenden. Dabei braucht es weder deutliche Hinweise noch peinliche Situationen: Oft reichen ein Lächeln, ein kleiner verbaler Schubs und die richtige Formulierung. myHOMEBOOK hat zwölf höfliche Sätze gesammelt, mit denen sich das Ende eines gelungenen Abends charmant einleiten lässt.

So bittet man höflich seine Gäste zu gehen

  1. „Ich möchte ja nicht unhöflich sein, aber meine Augenlider haben beschlossen, ohne mich Feierabend zu machen.“
  2. „Darf ich euch noch etwas vom Essen mitgeben?“
  3. „Ich glaube, ich habe mir an der Gans den Magen verstimmt, mir geht es nicht gut.“
  4. „Was macht ihr heute Abend noch?“           
  5. „Es war wirklich schön mit euch – ich glaube, ich mache gleich Schluss für heute.“
  6. „Ich fand den Abend wirklich wunderschön – und genau deshalb sollten wir ihn jetzt in guter Erinnerung behalten.“
  7. „Möchte noch jemand ein Getränk für den Weg?“
  8. „Ich bin ehrlich beeindruckt, wie lange wir das heute ausgehalten haben.“       
  9. „Wenn ihr euch wundert, warum ich plötzlich langsamer rede: Das ist mein Müdigkeitsmodus.“
  10. „Das Thema sollten wir beim nächsten Treffen nochmal aufgreifen.“
  11. „Ich fange schon mal an aufzuräumen, lasst euch davon bitte nicht stressen.“
  12. „Bevor wir uns alle morgen mit Augenringen wiedersehen, verabschiede ich mich lieber jetzt.“

Dazu passend: Wie werde ich ein guter Gastgeber?

Bitte kein schlechtes Gewissen

Am Ende gilt: Wer einlädt, darf auch müde sein. Gäste, die gern bleiben, sind ein Kompliment – aber kein Vertrag auf unbegrenzte Gesprächszeit. Höfliche Hinweise sind kein Affront, sondern Teil guter Gastgeberkultur. Und wer sie mit einem Augenzwinkern formuliert, sorgt dafür, dass alle mit einem Lächeln gehen – sogar die, die eigentlich noch bleiben wollten.

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