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Haushaltsgeräte

Was man über die Marke Gorenje wissen sollte

Gorenje
Gorenje führt viele Haushaltsgeräte im Sortiment Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Gero Breloer
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6. Dezember 2025, 12:34 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Wer in Shops nach Haushaltsgeräten sucht, stößt schnell auf die Marke Gorenje. In diesem Beitrag stellen wir die Firma und ihre Produkte vor.

Viele Unternehmen tragen den Namen ihres Gründers. Nicht so Gorenje. Denn die Firma ist nach dem gleichnamigen slowenischen Dorf benannt, in dem sie im Jahr 1950 gegründet wurde. Der Standort wurde bewusst gewählt, befand sich dieser doch in der Nähe eines Kraftwerks. Denn das staatliche Unternehmen produzierte zunächst landwirtschaftliche Maschinen.

Start der Produktion von Haushaltsgeräten

Bereits 1958 begann die Produktion von Elektroherden. 1960 erfolgt der Umzug nach Velenje, wo sich auch noch heute der Hauptsitz befindet. Gut möglich, dass die ältere Generation auf einem Herd von Gorenje gekocht hat, ohne es zu wissen. Denn die meisten Elektroherde wurden nach Deutschland exportiert. Der Neckermann-Versand bot sie als preiswerte Alternative zu etablierten Marken wie AEG oder Siemens an.

Im Zuge des Wachstums erweiterte das Unternehmen das Sortiment um Waschmaschinen und Kühlgeräte. In den 1970er-Jahren wuchs auch die Zahl der Länder, in die Gorenje seine Produkte exportierte: Österreich, Frankreich, Italien, Dänemark und Australien kamen hinzu.

Gorenje entwickelte sich zu einem der größten Haushaltsgerätehersteller im ehemaligen Jugoslawien. Nach der Unabhängigkeit Sloweniens im Jahr 1991 wurde das Unternehmen in eine börsennotierte Aktiengesellschaft umgewandelt.

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Der Hauptsitz inklusive Fabrik im slowenischen Velenje Foto: Gorenje

Zu wem gehört Gorenje heute?

Seit Juni 2018 gehört Gorenje zur chinesischen Hisense Group. Der Technologiekonzern übernahm 95 Prozent der Unternehmensanteile und wandelte die Firma in eine GmbH um. Mehr als 7000 Beschäftigte arbeiten inzwischen für das Unternehmen.

Weg vom Billigheimer-Image

Gorenje positioniert sich heute unter dem Motto „Life Simplified“. Außerdem wirbt die Firma mit „Made in Europe“. Das Unternehmen betreibt somit einen Imagewandel weg vom reinen Billiganbieter. So kooperiert Gorenje etwa mit renommierten Designstudios wie Pininfarina und Designern wie Philippe Starck, Karim Rashid und Nika Zupanc.

Gorenje auf der IFA 2025 in Berlin
Gorenje auf der IFA 2025 in Berlin Foto: picture alliance / Ipon | Stefan Boness
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Was bietet Gorenje heute an?

Gorenje bietet ein Vollsortiment an Geräten rund um den Haushalt. Unter der Marke sind heute erhältlich:

  • Küchengeräte: Herde, Backöfen, Kochfelder (Gas und Induktion), Dunstabzugshauben, Mikrowellen und Kaffeevollautomaten
  • Kühl- und Gefriergeräte
  • Waschmaschinen, Wäschetrockner, Waschtrockner-Kombinationen
  • Geschirrspüler
  • Klimageräte
  • Kleingeräte wie Toaster, Kaffeemaschinen, Entsafter oder Mixer

Wo produziert Gorenje?

Gorenje stellt seine Produkte an drei Standorten in Europa her. Das Stammwerk in Velenje, Slowenien, hat eine Größe von 60 Hektar. Hier entstehen Waschmaschinen, Wäschetrockner, Koch- und Backgeräte sowie Kühlgeräte. Im serbischen Valjevo ist die Produktion von Kühlschränken gebündelt. Der dritte Standort liegt in Mariánské Údolí (Tschechische Republik). Dort werden auch Geräte für Dritte hergestellt.

Laut Unternehmensangaben sind über 6500 Mitarbeiter an den drei europäischen Produktionsstätten beschäftigt. Der Exportanteil liegt bei 95 Prozent. Deutschland ist hierbei einer der wichtigsten Märkte.

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