27. November 2025, 17:15 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, sorgen Lichterketten für eine festliche Atmosphäre in der Adventszeit. Doch nicht jede Lichterkette ist gleich. Wer zur Weihnachtsbeleuchtung greift, sollte mehr beachten als nur das Design, denn Stromverbrauch, Sicherheit und Qualität unterscheiden sich erheblich. Sieben praktische Tipps zeigen, worauf es beim Kauf wirklich ankommt.
1. Tipp: Die richtige Lichtfarbe sorgt für Gemütlichkeit
Lichterketten gibt es mit verschiedenen Farbtemperaturen. Aufschluss darüber gibt die Angabe in Kelvin (K) auf der Verpackung. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen empfiehlt: Lampen mit weniger als 3000 K erzeugen ein warmweißes, gelbliches Licht und wirken dadurch besonders stimmungsvoll.
2. Tipp: Qualität zahlt sich langfristig aus
Wie lange eine Lichterkette hält, hängt stark von der Qualität ab. Hersteller machen hierzu Angaben auf der Verpackung. Laut „Öko-Test“ sollten LED-Lichterketten mindestens 20.000 Stunden leuchten – einige Modelle schaffen sogar bis zu 50.000 Stunden.
3. Tipp: LEDs sparen deutlich Strom
Wer Energiekosten senken will, setzt besser auf LED-Beleuchtung, so die Verbraucherzentrale NRW. Sie verbrauchen nur etwa ein Zehntel des Stroms im Vergleich zu Glüh- oder Halogenlampen. Zusätzlich sei ihre Lebensdauer rund 100-mal länger.
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4. Tipp: Netzbetrieb ist günstiger als Batterien
Bei der Stromquelle sollte man laut Verbraucherschützern ebenfalls genau hinsehen: Batteriestrom ist 300-mal teurer als Strom aus der Steckdose. Deshalb sind kabelgebundene Modelle deutlich kostengünstiger und umweltfreundlicher als Varianten mit Batterie oder Akku.
5. Tipp: Für draußen nur mit Spritzschutz
Nicht jede Lichterkette ist für den Außenbereich geeignet. Indoor-Beleuchtung sollte man deshalb nie im Freien verwenden, warnt die Verbraucherzentrale NRW. Für den Einsatz draußen sollten Modelle mit einem Spritzwasserschutz versehen sein – erkennbar am Symbol „Tropfen im Dreieck“ oder den Kürzeln IP44, IP54 oder IP64. Nur so ist sichergestellt, dass Nässe keinen Kurzschluss verursacht.
6. Tipp: Auf Prüfsiegel achten
Auch in puncto Sicherheit gibt es klare Empfehlungen. Das GS-Zeichen steht für „geprüfte Sicherheit“. Weitere verlässliche Hinweise liefern das VDE-Prüfzeichen oder das TÜV-Siegel. Dagegen gilt das CE-Zeichen lediglich als Selbstverpflichtung des Herstellers zur Einhaltung der EU-Richtlinien.
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7. Tipp: Die richtige Länge und Dichte planen
Wer einen gleichmäßigen Lichteindruck erzielen will, sollte den zu beleuchtenden Bereich vorher genau ausmessen. Nur eine ausreichende LED-Dichte sorgt für ein harmonisches Gesamtbild.
Energie sparen durch bewusste Nutzung
Ein letzter Spartipp: Die Beleuchtung sollte nur dann eingeschaltet sein, wenn sie auch tatsächlich gesehen wird. Nachts oder bei Abwesenheit sollte man sie ausschalten. Am einfachsten geht das über eine Zeitschaltuhr oder indem man den Stecker zieht. So bleibt die festliche Stimmung erhalten, ohne dass die Stromrechnung zum Schreckgespenst wird.
Mit Material der dpa