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Festtagsschmaus

Welche Käsesorten sich für Raclette und Fondue besonders gut eignen

Käsefondue vier Gabel mit Kartoffeln und Brot
Egal, ob Fondue oder Raclette: Es kommt auf den richtigen Käse anFoto: Getty Images

Raclette oder Käsefondue – für viele Menschen gehört das zu Silvester einfach dazu. Damit die Klassiker aber auch wirklich schmecken, braucht es vor allem eins: die richtige Käsesorte. Welche besonders gut passt, ist unter anderem auch Geschmackssache.

Egal, ob zu Weihnachten oder an Silvester: Raclette oder Fondue gehören bei viele Deutschen an den Feiertagen auf den Tisch. Bei beiden Gerichten ist für jeden was dabei. Jeder kann die unterschiedlichsten Zutaten verwenden. Es gibt nur eine Gemeinsamkeit: Käse. Und das ist natürlich auch die wichtigste. Doch nicht jede Käsesorte eignet sich für Raclette und Fondue.

Fondue

Traditionell werden für ein Fondue, ähnlich wie beim Raclette, vor allem Käsesorten aus der Schweiz verwendet. Wie Gruyère, Vacherin, Schweizer Emmentaler oder Sbrinz. Aber auch die Sorten Comté oder Beaufort eignen sich gut. Wichtig ist, dass es sich um einen Hart- oder Schnittkäse handelt, der sich gut reiben lässt. Wer etwas experimentierfreudiger ist, kann beim Fondue auch auf verschiedene Käsesorten setzen und sie miteinander vermischen. Das kommt ganz auf den Geschmack an.

Klassisch werden beim Käsefondue noch Weißwein sowie Gewürze wie Pfeffer und Knoblauch dazugegeben. Manchmal wird die Käsemasse auch noch mit Schnaps verfeinert, etwa mit Obstler, Kirschwasser oder Anisschnaps.

Passend dazu: So werden Raclette-Grill und -Pfännchen wieder sauber

Raclette

Zu den Klassikern unter den Käsesorten für das Raclette gehören ebenfalls Sorten aus der Schweiz wie Bagnes, Orsière und Goms. Sie sind sehr pikant – und bei genug Hitze bilden sie zudem eine knusprige Kruste. Die Klassiker gibt es inzwischen auch in vielen Variationen. So bieten viele Hersteller mittlerweile die Sorten mit Pfeffer, Knoblauch, Kräutern oder Chili an. So kommt Abwechslung in das Käse-Spektakel.

Wer nicht so auf den strengen Käse-Geschmack steht, sollte lieber zu jungem und mittelaltem Gouda, Mozzarella oder Butterkäse greifen. Diese Sorten sind mild und nicht pikant. In der goldenen Mitte liegen Tilsiter oder Bergkäse. Ansonsten können auch Camembert oder Gorgonzola in die Pfännchen gebracht werden. Diese Sorten sind besonders cremig.

Raclette Grill Käse Pfännchen
Oben wird gegrillt, unten brutzelt der Raclettekäse in den PfännchenFoto: Getty Images

Welche Käsesorte eignet sich am besten bei Raclette oder Fondue? Die Antwort: bei beiden ist der Fettgehalt beim Käse entscheidend. Sonst kann der Käse nicht gut schmelzen. Raclettekäse hat meist mindestens 50 Prozent Fettgehalt in der Trockenmasse. Und auch für Fondue sollte der Käse mindestens 45 Prozent Fettgehalt haben.

Woher kommen Raclette und Fondue eigentlich?

Beide Gerichte stammen ursprünglich aus der Alpenregion. Sie haben vor allem in der Schweiz und in Frankreich eine lange Tradition. Das erste Rezept für Käsefondue soll schon mehrere Jahrhunderte alt sein. Über die Alpenregionen hinaus wurde es aber erst in der Nachkriegszeit bekannt.

Das Schweizer Raclette hat dagegen kaum etwas mit der deutschen Variante zu tun. Während hierzulande in kleinen Pfännchen verschiedene Leckereien mit Käse überbacken werden, wird in der Schweiz ein großer Laib Raclette-Käse ans Feuer gelegt. Wenn die oberste Schicht geschmolzen ist, wird sie auf Brot oder andere Beilagen geschabt.  

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