16. Dezember 2025, 12:53 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Der erste Eindruck zählt! Daher ist der Zustand einer Hausfassade sehr wichtig. Ein Störfaktor sind dabei schwarze Flecken an der Fassade, die sich mit der Zeit insbesondere über Fenstern bilden können. Tatsächlich sind sie vermeidbar, denn sie hängen mit einem Fehler beim Lüften zusammen.
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Keine Farbe, sondern Algen, Moos und Schimmel
Schwarze Flecken an der Fassade, oberhalb von Fenstern sind ein häufiges Problem. Manchmal ist es lediglich ein leichter Grauschleier. Bei anderen Fenstern handelt es sich jedoch um eine Fläche, die deutlich schwarz ist. Die Verfärbungen an der Hausfassade über den Fenstern erinnern stark an Schimmelflecken, die sich in einem Gebäude bilden können. Nicht ohne Grund: Es handelt sich tatsächlich um Ablagerungen von Algen, Moos und Schimmelpilzen.
Falsches Lüften führt zu schwarzen Flecken über dem Fenster
Auffällig ist, dass sich die schwarzen Flecken an der Fassade insbesondere über Fenstern bilden. Warum ist das so? Die Schimmel- und Stockflecken hängen mit den Angewohnheiten der Menschen zusammen, die hinter den Fenstern leben. In vielen Fällen kann man die Ablagerungen auf falsches Lüften zurückführen. Obwohl viele Fenster über eine Kippfunktion verfügen, die viele als praktisch betrachten, sollte man das Fenster zum Lüften besser weit öffnen. Wer ausschließlich oder überwiegend mit gekipptem Fenster lüftet, muss mit schwarzen Flecken an der Fassade über dem Fenster rechnen.
Die warme und feuchte Innenluft steigt durch das Kippfenster lediglich nach oben und trifft dabei auf den kälteren Wandbereich oberhalb des Fensters. Durch den Temperaturunterschied kondensiert die Luft dort. Das Kondenswasser ist die ideale Grundlage, damit sich Moose, Algen und Schimmelpilze festsetzen können – genauso wie am Fenster, wenn sich dort Kondenswasser bildet. Speziell wärmegedämmte Fassaden sind für das Schadbild anfällig, da sie den Wärmestrom aus dem Gebäude minimieren. Daher sind die Fassaden kälter.
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Wie kann man die schwarzen Flecken entfernen?
Da es sich bei den schwarzen Flecken an der Fassade oberhalb von Fenstern um eine biologische Verschmutzung handelt, muss man das Haus nicht direkt streichen. Handelt es sich um Höhen, die man mit einer Leiter eigenständig erreichen kann, kann man die Schimmelablagerungen mit Essig, Backpulver oder Schmierseife entfernen. Auch ein Hochdruckreiniger kann dabei helfen, die Spuren zu beseitigen.
Sind größere Flächen betroffen oder handelt es sich um hartnäckige Flecken, ist es ratsam, einen Fachmann mit der Reinigung der Fassade zu beauftragen.
Schwarze Flecken durch richtiges Lüften vermeiden
Damit die schwarzen Ablagerungen nicht erneut auftreten oder sich verschlimmern, sollte man darauf achten, richtig zu lüften. Kipplüften gilt es zu vermeiden. Besser geeignet ist das Lüften bei offenem Fenster. Insbesondere nach dem Kochen oder Duschen sollte man darauf achten.

