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Auf Eisheilige achten

Warum der Spätfrost für Pflanzen tödlich ist

Der Spätfrost kann Blumen – wie hier dem Hahnenfuß – Schaden zufügen
Der Spätfrost kann Blumen – wie hier dem Hahnenfuß – Schaden zufügenFoto: Getty Images

Eigentlich gab es zwar keinen richtigen Winter – zumindest ohne dicken Schneefall und tiefe Minusgrade. Doch die Gefahr für Pflanzen im Garten ist deshalb noch nicht vorbei. Hobbygärtner sollten vor dem Spätfrost auf der Hut sein und noch nicht alle Pflanzen ins Freie bringen.

Der Tod kommt nach einem lauen Frühlingstag. Denn wenn wie so oft nachts die Temperaturen auch nach offiziellem Winterende doch noch mal in den Minusbereich abgleiten, schadet das vielen Pflanzen auf Balkon, Terrasse und im Garten. Hobby-Gärtner sollte deshalb auf den Spätfrost achten und sich mit der Aussaat danach richten.

Wie wirkt sich Spätfrost auf die Pflanzen aus?

Neben Spätfrost spricht man auch von Frühlingsfrost, der er noch auftreten kann, nachdem der Winter schon lange vorbei ist. Aber was ist das Gefährliche daran? Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) handelt es sich um einen Frost, der nach Beginn der Vegetationsperiode auftritt. Und genau deshalb stellt er ein großes Risiko im Garten dar. Denn die Pflanzen im Garten treiben nun schon von der Frühlingssonne angeregt aus, manches blüht sogar schon. Daher können Spätfröste laut DWD insbesondere im Obst-, Gemüse- und Weinbau Schäden verursachen.

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Nicht voreilig den Garten bepflanzen

Für Hobbygärtner heißt das: .

Und kälteempfindliche Topfpflanzen, die den Winter im Haus eingelagert waren, werden nur dann schon ins Freie getragen, wenn es warm genug ist. Oder zumindest zeitweise wieder ins Haus geholt oder mit einem Vlies für die frostige Nacht warm eingepackt.

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Eisheilige als Orientierungsdatum für Spätfrost

Das Ende der Spätfrost-Gefahr in Deutschland markieren traditionell die sogenannten Eisheiligen. Das sind die Gedenktage zu Ehren einiger Heiliger im Mai, nach denen statistisch betrachtet Minusgrade kaum noch vorkommen.

In Norddeutschland gelten Mamertus, Pankratius und Servatius (11. bis 13. Mai) als Eisheilige. Im Süden und Südosten des Landes werden neben Pankratius und Servatius auch Bonifatius (14. Mai) und die „Kalte Sofia“ (15. Mai) dazu gezählt.

Aber es zeigt sich immer wieder auch: Die Gedenktage sind nur eine grobe Orientierungshilfe für den Spätfrost. Nicht jedes Jahr bringt noch Spätfröste bis Mitte Mai - in den vergangenen Jahren blieben sie oft ganz aus. Zudem gibt es heute wissenschaftlich ausgeklügelte Wettervorhersagen, auf die sich Gartenbesitzer besser verlassen können.