27. September 2025, 12:52 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Viele Haushalte nutzen noch alte Glühbirnen – und verbrennen damit bares Geld. Denn der Unterschied beim Stromverbrauch zwischen herkömmlichen Glühlampen und modernen LED-Leuchtmitteln ist enorm. Ein Rechenbeispiel zeigt, wie groß das Sparpotenzial tatsächlich ist.
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LED spart fast 90 Prozent Strom
LED-Lampen sind inzwischen das Standard-Leuchtmittel in deutschen Haushalten und das aus gutem Grund. Wie das Vergleichsportal Verivox berechnet hat, benötigen sie bis zu 90 Prozent weniger Energie als klassische Glühlampen.
Anhand eines konkreten Beispiels verdeutlicht Verivox die Stromkostendifferenz: Verglichen wurde eine herkömmliche Glühlampe mit 75 Watt mit einer LED-Lampe, die eine vergleichbare Helligkeit von 950 Lumen liefert. Wer fünf solcher Lampen im Haushalt täglich im Durchschnitt vier Stunden lang betreibt, zahlt mit Glühlampen pro Jahr rund 190 Euro an Stromkosten. Die gleiche Beleuchtung mit LEDs verursacht lediglich etwa 20 Euro Kosten.
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Auch beim Verlassen des Raums weniger Energieverlust
Grundsätzlich bleibt der alte Grundsatz gültig: „Licht aus, das spart Energie“. In einem nicht genutzten Raum müsse natürlich keine Lampe eingeschaltet bleiben. Doch bei LED-Leuchten falle ein versehentlich nicht ausgeschaltetes Licht finanziell deutlich weniger ins Gewicht, da die Lampen von vornherein sehr wenig Energie verbrauchen.
Energieeffiziente Geräte lohnen sich langfristig doppelt
Wer langfristig seine Stromkosten senken möchte, sollte deshalb nicht nur bei der Beleuchtung auf moderne Technik setzen. Auch bei anderen Haushaltsgeräten empfiehlt sich ein Austausch älterer Modelle. So laut Verivox beispielsweise bei alten Kühl-Gefrierkombinationen.
Welche Geräte im Haushalt die größten Stromfresser sind, lasse sich mithilfe von Strommessgeräten ermitteln. Moderne, sparsame Geräte amortisieren sich laut Verivox oft bereits nach wenigen Jahren durch die eingesparten Energiekosten.
Mit Material der dpa