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Richtig tapezieren mit Vliestapete – Vorteile, Vorbereitung und Tipps

Vliestapete ist besonders beliebt, da sie leicht zu verarbeiten ist
Vliestapete ist besonders beliebt, da sie leicht zu verarbeiten istFoto: Getty Images

Ob bunt und floral oder schlicht und dafür mit raffinierten, zarten Musterungen: Tapeten sind wieder voll im Trend. Das Anbringen birgt allerdings so seine Tücken und beansprucht viel Zeit – doch nicht bei einer Vliestapete. myHOMEBOOK nennt Vorteile und gibt Tipps für diese Tapetenart.

Die richtige Tapete kann einen Raum aufwerten und zu einem besonderen Hingucker machen. Man kann sich zwischen einer Vielzahl einzigartiger Muster mit Blumen, Tieren oder schlichteren geometrischen Mustern entscheiden. Einige besitzen sogar edle gold-glänzende Akzente. Der Weg zum tapezierten Zimmer ist jedoch mit viel Mühe und Zeit verbunden. Bei Vliestapeten ist das etwas anders. Mit dieser Tapetenart ist es etwas einfacher zu tapezieren.

Vorteile einer Vliestapete

In der Regel wird beim Tapezieren die Tapete mit Kleister eingestrichen. Der Tapetenstreifen muss dann etwas antrocknen, bevor man ihn an der Wand anbringt. Bei einer Vliestapete entfällt dieser Schritt. Diese Tapetenart kann man direkt an die eingekleisterte Wand kleben. Als Trägerstoff dient ein reißfester Zellstoffvlies – daher auch der Name. Die Tapete ist nicht nur leichter zu verarbeiten, sondern lässt sich später auch besonders leicht von der Wand entfernen.

Auch interessant: Das erste Mal selbst tapezieren – wie es geht, was man braucht

Wie muss der Untergrund für eine Vliestapete sein?

In der Regel kann eine Vliestapete auf jede tapezierfähige Wand in der Wohnung angebracht werden. Wichtig ist es, hierbei zu beachten, dass der Untergrund sauber, trocken, tragfähig und eben ist. Verschmutzungen und alte Tapetenreste sollte man sorgfältig entfernen. Vliestapeten sind oft etwas durchscheinend. Aus diesem Grund sollte die Wand keine zu kontrastreiche Farbe aufweisen. Ideal ist eine weiße Wand.

Übrigens: Ist der Untergrund zu rau, kann es ein, dass die Vliestapete nicht kleben bleibt. Aus diesem Grund lohnt es sich, den Untergrund sorgfältig vorzubereiten. Zum Beispiel kann man eine spezielle Wandgrundierung aufbringen. Diese verhindert unter anderem, dass die Wand den Kleister aufsaugt. Auch eine hohe Luftfeuchtigkeit kann dazu führen, dass die Tapete nicht an der Wand bleibt.

Wie tapeziert man mit Vliestapeten?

Um die Vliestapete an die Wand zu bringen, streicht man diese mit einem Spezialkleister ein. Anschließend kann die Tapete sofort angebracht werden. Nun die Tapete glatt streichen und überschüssige Enden vorsichtig mit einem Cutter-Messer abschneiden.

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Wie viel kostet Vliestapete?

Im Umgang sind Vliestapeten wesentlich handlicher als andere Tapetenarten, das hat seinen Preis. Pro Quadratmeter bezahlt man circa vier Euro. Im Vergleich: Eine Raufasertapete kostet pro Quadratmeter durchschnittlich 50 Cent.

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