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Update für die Küche

Siemens und Bosch stellen Neuheiten auf der IFA 2025 vor

IFA 2025
myHOMEBOOK-Redaktionsleiter Felix Mildner zeigt die Highlights der IFA 2025 von Bosch und Siemens Foto: myHOMEBOOK
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Felix Mildner
Redaktionsleiter

3. September 2025, 16:08 Uhr | Lesezeit: 6 Minuten

Sowohl Bosch als auch Siemens sind im Bereich der Haushaltsgeräte nicht wegzudenken. Auf der IFA 2025 in Berlin stellen die beiden renommierten Hersteller aus Deutschland ihre Neuheiten vor. myHOMEBOOK-Redaktionsleiter Felix Mildner hat sie sich genauer angeschaut.

Die Küche wird zunehmend smarter, zudem wird das Design immer wichtiger. Backofen, Kochfelder und Spülmaschine verfügen über intelligente Funktionen, die die Arbeit erleichtern. Sowohl bei Siemens, als auch bei Bosch dominiert dabei stets ein matt-schwarzes Design, das sich über die kompletten Linien der Küchengeräte zieht. Positiver Nebenaspekt: Fingerabdrücke sind weniger sichtbar, auch kleinere Kratzer verzeihen die matten Oberflächen leichter.

100 Jahre Backofen – von der „Röhre“ zum Hightech-Gerät

100 Jahre, nachdem Siemens den elektrischen Backofen im Jahr 1925 in Röhrenform (daher auch die Redewendung „den Kuchen aus dem Rohr holen“) erfunden hat, stehen beim Kochen und Backen heute andere Aspekte im Vordergrund. Damals eine Revolution: kein Feuerholz, kein Auskehren der Asche. Heute muss es natürlich schneller und komfortabler gehen. Die Küche muss „mitdenken“ und die Energieeffizienz ist ein wichtiger Faktor – natürlich neben dem Design.

Zum Vergleich: So sah der erste Backofen aus, der den Begriff „Backröhre“ prägte
Zum Vergleich: So sah der erste Backofen aus, der den Begriff „Backröhre“ prägte Foto: myHOMEBOOK

So erkennt der neue IQ700-Backofen von Siemens, was sich im Ofen befindet – und stellt das richtige Programm selbst ein, egal ob es sich um Streuselkuchen oder Grillhähnchen handelt. Mehr als 100 Gerichte soll der Ofen erfassen können. Verblüffend ähnlich zeigt sich die neue Backofen-Serie von Bosch: Auch hier werden die Speisen automatisch erkannt, wonach sich Temperatur und Garzeit richten. Ebenfalls 100 Gerichte sind voreingestellt, ebenfalls ziert die Bosch-Öfen eine matt-schwarze Oberfläche.

Die Spülmaschine von Siemens hingegen beginnt ihre Arbeit dank „Smart-Start-Funktion“ dann, wenn die Energiekosten am niedrigsten sind oder sich besonders viele erneuerbare Energien im Netz befinden. Vor allem Haushalte, die einen dynamischen Stromtarif nutzen, können davon profitieren.

Weltneuheit auf der IFA 2025 – die Dampfschublade

Zudem stellt Siemens auf der IFA 2025 eine Weltneuheit vor, und zwar die erste Dampfschublade. Während Dampfgarer in der Küche mittlerweile weniger üblich sind, soll diese Schublade das Kochen mit heißem Wasserdampf zurückbringen, etwa zum Aufwärmen von Speisen, Gehenlassen von Teig oder Desinfizieren von Küchenutensilien.

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Mit der Dampfschublade stellt Siemens auf der IFA 2025 eine Weltneuheit vor, die allerdings dann doch nicht so exklusiv ist Foto: myHOMEBOOK

Mit ihrem kompakten Design passt die Dampfschublade auch in kleine Küchen, smarte Sensoren kontrollieren den Garprozess. Und natürlich ist das Gerät auch via App steuerbar. Dafür ist kein Wasseranschluss nötig, ein integrierter Tank liefert das nötige Wasser für den Dampf. Kleiner Nachteil: Der Tankinhalt reicht nur für eine Stunde.

Ganz so exklusiv ist die Dampfschublade von Siemens aber dann doch nicht, denn auch Konkurrent Bosch stellt auf der IFA 2025 ein entsprechendes Küchengerät vor. Auch diese lässt sich in die Küche integrieren, verfügt über zehn voreingestellte Programme sowie einen Kochassistenten via App. Und auch damit lassen sich etwa Babyfläschchen oder Marmeladengläser desinfizieren.

Hinweis: Für die Gemeinsamkeiten im Produktportfolio von Bosch und Siemens gibt es übrigens einen guten Grund: Die BSH Hausgeräte GmbH ist sowohl Markenlizenznehmer von Bosch als auch für Siemens, ferner auch für die Marken Gaggenau und Neff. Dahinter steckt also oft der gleiche Hersteller.

Smartes Gaskochfeld für die heimische Küche

Nicht nur das Kochen mit Dampf, sondern auch mit Gas ist heute eher eine Ausnahme in modernen Küchen – zumindest abseits der professionellen Gastronomie. Die neuen smarten Gaskochfelder von Siemens verfügen über eine neue Ventiltechnologie, womit sich die Flamme in neun Stufen dosieren lässt – und natürlich eine Digitalanzeige. Praktisch: Das Gaskochfeld kann mit der Dunstabzugshaube kommunizieren, die bei Nutzung automatisch startet. Die gusseisernen Topfträger sind spülmaschinengeeignet.

Bei Bosch werden zudem noch die neuen Heißluftfritteusen der Serien 4 und 6 vorgestellt. Dank „Dual Heating“ sorgen zwei Heizelemente für eine gleichmäßige Hitzeverteilung. Und auch hier erkennt das Gerät automatisch, welche Lebensmittel sich darin befinden – und stellt das richtige Programm von selbst ein. Und beim „Cookit“, dem Thermomix-Pendant von Bosch, lassen sich nun Rezepte aus dem Netz importieren und via KI anpassen.

Bosch Cookit
Auch der „Cookit“ von Bosch bekommt ein Update Foto: myHOMEBOOK
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Extragroße Kühl-Gefrier-Kombinationen

Überraschend ähnlich und großformatig präsentieren sich die Kühlschränke mit Gefriereinheit von Siemens und Bosch auf der IFA. Das Gerät von Siemens misst fast zwei Meter in der Höhe und ist 75 Zentimeter breit. Es verfügt über extragroße Gemüsefächer mit „Hyper Fresh“-Funktion, die nicht nur kühlt, sondern auch für eine höhere Luftfeuchtigkeit sorgt, um die gesunden Lebensmittel länger frisch und knackig zu halten. Praktisch: Die Gefrierfächer in den Geräten beider Hersteller muss man dank „No Frost“-System nicht mehr abtauen.

Riesige Kühl-Gefrier-Kombigeräte von Bosch – natürlich in angesagtem Design
Riesige Kühl-Gefrier-Kombigeräte von Bosch – natürlich in angesagtem Design Foto: myHOMEBOOK

Intelligente Wäschetrockner von Bosch und Siemens

Die Haushaltsgeräte-Riesen Bosch und Siemens stellen auf der IFA nicht nur Neuigkeiten für die Küche vor. Auch Wäschetrockner werden präsentiert – und haben einige Gemeinsamkeiten. Sie verfügen über höchste Energieeffizienz mit der neuen Klasse A, die Kondensatoren reinigen sich selbstständig. Beide Hersteller werben damit, dass nun das lästige Ausleeren des Flusensiebs endlich wegfällt. Ein Korbeinsatz für Wolle ist weder bei Bosch, noch bei Siemens nötig, da die Trocknung von Wolle besonders schonend funktionieren soll. Und beide Trockner benötigen laut Herstellerangaben 18 Minuten pro Kilogramm Wäsche.

Ungewöhnlich: Bosch zeigt am Stand einen riesigen Teddybär – und will damit die Idee eines gemütlichen und sicheren Zuhauses repräsentieren
Ungewöhnlich: Bosch zeigt am Stand einen riesigen Teddybär – und will damit die Idee eines gemütlichen und sicheren Zuhauses repräsentieren Foto: myHOMEBOOK
Felix Mildner
Redaktionsleiter

Überraschende Gemeinsamkeiten von Bosch und Siemens

„Klar, auf der IFA müssen jedes Jahr neue Produkte gezeigt werden. Das gilt natürlich auch für die Traditionsunternehmen Bosch und Siemens, die auf der IFA auch Premiumplätze für ihre Pressekonferenzen und Ausstellungsflächen bekommen. Der Trend ist klar: Energieeffizienz, elegantes Design in matt-schwarz und jede Menge smarte Funktionen. Damit setzen die Hersteller die Trends der vergangenen Jahre fort – und betonen gleichzeitig auch ihr ‚Made in Germany‘-Prädikat, auch wenn wohl bestimmte Einzelteile aus asiatischer Fertigung stammen. Auffallend ist jedoch, dass beide Hersteller ähnliche Neuerungen auf den Markt bringen, etwa bei der smarten Erkennung von Lebensmitteln im Ofen oder eben der Dampfschublade, die das Kochen mit Wasserdampf zurückbringen soll.“

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