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Leistung, Stärken, Schwächen

Wann sich der Kauf eines Saugroboters lohnt

Lohnt sich der Kauf eines Saugroboters und kommt er für meine Wohnung infrage?
Saugroboter klingen erst einmal praktisch, aber sind sie wirklich für jeden Haushalt geeignet?Foto: Getty Images

Saugroboter sind mittlerweile beliebte Helfer, auf die viele Familien nicht mehr verzichten möchten. Immerhin saugen sie Krümel, Haare und Fussel auf, ohne dass der Besitzer selbst etwas tun muss. Aber braucht man wirklich einen? Und für wen lohnen sie sich?

Saugroboter machen das Staubsaugen zur Nebensache. Sie erledigen diese lästige Hausarbeit für ihre Besitzer ganz von selbst. Sie fahren durch die Räume und sammeln ein, was auf dem Boden liegt: Staub, Fussel, Haare, Krümel. Und das meist, wenn die Bewohner nicht zu Hause sind. Eigentlich ganz praktisch.

Fest steht aber auch: Die Geräte können einen normalen Staubsauger noch nicht ersetzen. „Saugroboter können natürlich nicht mit der Saugleistung eines guten Bodenstaubsaugers mithalten“, berichtet Cecilia Meusel von der Stiftung Warentest. Aber sie ergänzen den Hausputz und sorgen für eine optische Grundsauberkeit in der Wohnung.

Saugroboter als Ergänzung zu normalen Staubsaugern

Dieser Meinung ist auch Claudia Oberascher, Projektleiterin der Initiative Hausgeräte+ in Berlin: „Die vergleichsweise geringe Saugleistung machen die Roboter wett, indem sie die Wohnung regelmäßig reinigen und so auf einem sauberen Standard halten.“

Werden Saugroboter täglich oder mehrmals pro Woche eingesetzt, seien sie eine gute Ergänzung zu Hand- oder Bodengeräten, die dann seltener für eine Grundreinigung zum Einsatz kommen müssen. „Vor allem für ältere Menschen können sie interessant sein, weil sie jede Ecke der Wohnung erreichen und auch dort reinigen, wo es mit dem Staubsauger schwerfällt“, sagt Oberascher.

„Die Geräte sind smarter geworden“

Die Hersteller haben viel Entwicklungsleistung in die Geräte gesteckt und sie zuverlässiger als noch vor einigen Jahren gemacht. Während die ersten Modelle noch etwas orientierungslos durch die Wohnung irrten, säubern moderne Roboter den Boden systematisch und auch gründlicher.

„Die Geräte sind smarter geworden. Viele lassen sich programmieren und vermessen den Raum“, ergänzt Werner Scholz, Geschäftsführer der Hausgeräte-Fachverbände im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie in Frankfurt. „Sie berechnen im Voraus, wie sie in Ecken kommen, wo Hindernisse und Treppen sind.“ Zudem ist die Steuerung per App aus der Ferne möglich.

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Die Schwächen einiger Saugroboter

Es macht daher Sinn, die Produkte und ihre Fähigkeiten zu vergleichen, bevor man einen Saugroboter kauft. „Das Angebot ist vielfältig – und nicht jeder Roboter passt zu jedem Nutzer und jeder Wohnung“, sagt Scholz. Es gibt teilweise beträchtliche Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen, nicht nur in Qualität und Funktion, sondern auch im Preis.

Worauf beim Kauf zu achten ist

Wichtige Kriterien zur Auswahl sind Saugleistung, Programmierbarkeit von Startzeiten, Akkulaufzeit, Ladezeit sowie die Art und Weise, wie sich die Saugroboter im Raum orientieren. Auch das Handling der Staubbox kann ausschlaggebend sein. Sie muss regelmäßig per Hand geleert werden, am besten nach jeder Reinigung.

„Ein Argument kann auch die Lautstärke sein“, gibt Warentesterin Meusel zu bedenken. Die Roboter seien zwar nicht sehr laut, würden aber durchgängig surren. Das kann stören, wenn man zu Hause ist.

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Saugroboter nicht vollständig selbstständig

Für ein gutes Ergebnis muss auch der Mensch noch etwas tun: „Völlig selbstständig arbeiten die Geräte nicht, man muss ihnen passende Bedingungen schaffen“, erklärt Geräteexpertin Oberascher.

Hier muss man also erst mal aufräumen – oder aber man setzt auf smarte Geräte mit Steuerung per App. Sie lassen sich laut Oberascher so programmieren, dass brisante Stellen erst gar nicht angefahren werden. Ansonsten kann dem Roboter mittels Magnetbändern oder Navigationsschranken Grenzen gesetzt werden.

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