16. Dezember 2025, 14:47 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Ein gemütlicher Raclette-Abend gehört für viele zum Winter wie Kerzenschein und warme Decken. Vor allem zu Silvester darf Raclette – in manchen Haushalten auch Fondue – auf keinen Fall fehlen. Ein aktueller Test von Computer BILD zeigt, welche Modelle besonders überzeugen.
Damit Käse und Gemüse nicht ewig brauchen, bis sie gar sind, lohnt sich ein Blick auf moderne Raclette-Grills. Sie arbeiten effizienter, lassen sich leichter reinigen und verbrauchen oft weniger Energie als ältere Modelle. Gleichzeitig bieten sie mehr Flexibilität – etwa durch wechselbare Grillplatten oder variable Größen. Wenn man also häufiger gemeinsam kocht und dabei Strom sparen möchte, kann sich ein aktuelles Raclette-Gerät durchaus lohnen.
Übersicht
Wie ein Raclette-Grill funktioniert
Ein Raclette-Grill kombiniert zwei Hitzezonen: Unter der Grillplatte befindet sich ein Heizelement, das die Pfännchen von oben gratiniert, während die Platte selbst zum Garen und Braten dient. So lassen sich Brot, Gemüse oder Käse parallel zu Fleisch, Pilzen oder Fleischersatz zubereiten.
Viele Geräte verfügen über eine Antihaftbeschichtung oder austauschbare Platten, damit die Handhabung einfacher und vielseitiger wird. Das Prinzip ist unkompliziert: Zutaten vorbereiten, Pfännchen bestücken, Grillplatte nutzen – und gemeinsam genießen.
Dazu passend: So werden Raclette-Grill und -Pfännchen wieder sauber
Die 3 besten Modelle im Überblick
Ein Test von Computer BILD (gehört auch zu Axel Springer) zeigt, welche Raclette-Grills sich besonders lohnen. Hier sind die drei bestplatzierten Geräte.
1. Rommelsbacher RC 1600
Der RC 1600 ist flexibel aufgebaut: Einzeln nutzbar oder durch einen zweiten Modulgrill erweiterbar, passt er sich sowohl kleinen als auch größeren Tischrunden an. Die Grillfläche verteilt die Hitze gleichmäßig, sodass Gemüse, Fleisch oder vegetarische Alternativen zuverlässig bräunen. Auch die Pfännchen arbeiten überzeugend und liefern schnell geschmolzenen Käse. Durch die integrierte Ablage lassen sich Pfännchen sicher zwischenlagern, ohne den Tisch zu überladen. Die Bedienung gelingt intuitiv, und viele Bauteile lassen sich nach dem Essen vergleichsweise leicht reinigen.
2. Solis Table-Grill 5 in 1
Dieses Modell punktet mit Vielseitigkeit: Neben Raclette sind auch kleine Pizzen, Pfannkuchen oder Wokgerichte möglich. Die großzügige Grillfläche bietet ausreichend Platz für mehrere Personen, was den Grill besonders für gesellige Runden attraktiv macht. Während manche Speisen etwas Geduld erfordern, bleibt die Heizleistung insgesamt stabil. Die Pfännchen reagieren sensibel auf Druck, erfüllen aber dennoch ihren Zweck. Wer ein Gerät sucht, das mehr kann als klassisches Raclette, findet hier eine alltagstaugliche und variabel einsetzbare Lösung.
3. WMF Lono Raclette Grill
Der Lono wirkt wertig und ist klar strukturiert aufgebaut, was die Handhabung erleichtert. Die Grillplatte lässt sich wenden: einerseits geriffelt, andererseits als Fläche mit Vertiefungen für Pfannkuchen oder Spiegeleier. Besonders praktisch ist die integrierte Parkzone für Pfännchen, die Ordnung auf dem Tisch schafft. Während die Hitzeverteilung etwas Zeit benötigt, werden die Ergebnisse beim Überbacken dennoch gleichmäßig. Viele Teile sind spülmaschinengeeignet, was die Reinigung im Alltag deutlich erleichtert.
So werden Raclette-Grill und -Pfännchen wieder sauber
5 Mini-Grills im myHOMEBOOK-Test
Wie wurde getestet?
Alle Geräte wurden unter denselben Bedingungen aufgebaut und betrieben. Computer BILD hat dabei untersucht, wie einfach Installation und Bedienung gelingen und ob temperaturrelevante Funktionen zuverlässig arbeiten. Anschließend kamen typische Zutaten wie Gemüse, Käse, Brot und Fleischersatz zum Einsatz, um Grillleistung und Schmelzergebnisse miteinander zu vergleichen. Bewertet wurde außerdem, wie stabil die Geräte stehen, wie verständlich die Anleitung ist und wie mühelos die Reinigung nach dem Essen gelingt.
Fazit
Raclette eignet sich für alle, die gemeinsames Kochen schätzen und mit möglichst wenig Aufwand ein vielseitiges Essen auf den Tisch bringen möchten. Wer häufiger Gäste hat oder flexibel bleiben will, profitiert von modularen oder größeren Geräten. Für kleine Haushalte reicht oft ein kompakter Grill mit stabiler Grundfunktion. Wichtig sind eine gleichmäßige Hitzeverteilung und eine einfache Reinigung, damit der Spaß nach dem Essen nicht endet.



