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Die besten Stichsägen für Heimwerker und Profis im Vergleich

Stichsäge
Stichsägen sind praktisch und lassen sich für viele Zwecke einsetzenFoto: iStock / KIVILCIM PINAR

Für das nächste DIY-Projekt oder die Großbaustelle zu Hause: Eine Stichsäge darf bei keinem Heimwerker fehlen. Vom Testsieger über den Preis-Leistungs-Sieger bis hin zum Modell für Profis – myHOMEBOOK gibt einen Überblick über die besten Modelle.

Eine Stichsäge gehört in jeder gut sortierten Werkzeugsammlung zur Grundausstattung. Und das gilt für Bastler, die die Säge nur ab und zu benutzen, ebenso wie für Heimwerker, bei denen die Stichsäge wesentlich öfter zum Einsatz kommt. Denn: Mit einer Stichsäge gelingen Rundungen ebenso wie gerade Linien. Aber nicht nur mit Holz muss eine gute Stichsäge klarkommen. Auch andere Materialien wie Kunststoff oder Metall sollten für die meisten Stichsägen-Modelle mit passendem Sägeblatt kein Problem darstellen. Das Gute dabei ist: Leistungsstarke Stichsägen sind schon für wenig Geld zu bekommen.

myHOMEBOOK hat sich im Stichsägen-Vergleich auf die Suche nach den besten Stichsägen gemacht und erklärt, welche Unterschiede es zwischen Sägen mit Akku und Kabel gibt, vergleicht Vor- und Nachteile der vorgestellten Modelle und verrät, ob sich die Investition in eine Premiumsäge oder in eine günstigere Variante lohnt.

Die Stichsäge: Ein Allroundtalent unter den Sägen

Die eine Säge, die alles kann, gibt es nicht. Trotzdem kommt die Stichsäge dem schon recht nahe, denn sie gilt als ein echtes Allroundtalent unter den Sägen und ist vielseitig einsetzbar. So ist sie durch ihr kurzes, geschwungenes Sägeblatt besonders gut geeignet, um Rundungen oder Öffnungen auszuschneiden. Und auch bei den Materialien, mit denen eine Stichsäge zurechtkommt, kann das elektrische Handwerkszeug punkten.

Neben Holz kommen Stichsägen auch gut mit Kunststoffen, Aluminium, dünnen Blechen oder Gipsplatten zurecht. Für das Zuschneiden von Laminat oder Parkett ist eine Stichsäge deshalb ebenso gut geeignet wie beispielsweise für das Aussägen von Öffnungen einer Küchenarbeitsplatte oder Zurechtschneiden von Motiven von Hobbybastlern.

Wofür man eine Stichsäge braucht

Das Einsatzgebiet einer Stichsäge ist vielfältig. Wer beispielsweise einen neuen Boden verlegen oder eine Spanplatte auf die gewünschte Länge zurechtschneiden möchte, benötigt dafür eine Stichsäge. Wichtig ist, für jedes Material das geeignete Sägeblatt in der richtigen Stärke zu benutzen.

Um zu verhindern, dass Holzplatten beim Zusägen reißen oder aussplittern kann man entweder die Pendelhubfunktion der Säge ausstellen oder alternativ einen Spanreißschutz verwenden. Für gerade Linien oder Kreise helfen Führungsschienen beziehungsweise Kreisschneider dabei, ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Für diese Arbeiten eignet sich eine Stichsäge:

  • Schneiden von Laminat oder Parkett
  • Zurechtschneiden von Küchenarbeitsplatten
  • Schneiden unterschiedlicher Materialien wie Holz, Keramik, Gips, Kunststoff oder Metalle
  • Geschwungene Formen
  • Vergrößern von Öffnungen
  • Kreatives Bearbeiten von Holz

Der Gehrungsschnitt: So klappt er mit einer Stichsäge

Unter einem Gehrungsschnitt versteht man einen schrägen Schnitt. Zwei Leisten oder Bretter werden so angeschrägt, dass sie zusammengesetzt einen Winkel von 90 Grad ergeben. Eine Möglichkeit, Gehrungsschnitte auszuführen ist die Verwendung einer Stichsäge. Dafür benötigt die Säge eine schwenkbare Bodenplatte, bei dem sich der gewünschte Winkelgrad einstellen lässt.

Passend dazu: Sägeblatt wechseln, Pendelhub einstellen – Anleitung für Arbeiten mit der Stichsäge

Mit Akku oder Kabel: Unterschiede bei Stichsägen

Stichsägen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und mit ganz unterschiedlichen Zusatzfunktionen. So sind die meisten Modelle zum Beispiel mit einer Späneblasfunktion, LED-Beleuchtung oder Pendelhub ausgestattet. Oft haben die einzelnen Modelle unterschiedliche Leistungen, die etwa zwischen 400 und 800 Watt liegen.

Allerdings spielt die Wattzahl bei der Auswahl einer geeigneten Stichsäge eher eine untergeordnete Rolle. Wer eine leistungsfähige Säge sucht, sollte eher auf die Hubzahl pro Minute achten. Einen wesentlichen Unterschied gibt es auch bei den Griffen: Je nach Vorliebe wählt man zwischen Stab- oder Bügelgriff. Unterschieden werden aber auch Modelle, die entweder mit einem Akku ausgestattet sind oder mit Strom über ein Kabel betrieben werden.

  • Stichsägen mit Kabel: Stichsägen dieser Kategorie werden über Strom versorgt. Sie sind in der Regel besonders robust und daher meist auch für den professionellen Gebrauch geeignet. Das Kabel kann allerdings auch als Nachteil gesehen werden, denn es schränkt die Bewegungsfreiheit des Handwerkers stark ein. Es ist daher wichtig, eine Säge mit möglichst langem Kabel zu wählen, um den Bewegungsradius beim Arbeiten zu erweitern.
  • Stichsägen mit Akku: Wesentlich flexibler sind da Stichsägen mit Akku, denn hier ist kein Kabel im Weg, das den Bewegungsradius einschränkt oder im schlimmsten Fall eine Unfallgefahr darstellt. Nachteil ist die etwas geringere Leistung und die kürzere Einsatzdauer, da der Akku regelmäßig wieder aufgeladen werden muss, was bei einigen Modellen durchaus länger dauern kann.

Stichsäge mit Pendelhub

Eine Pendelhubstichsäge ist eine besondere Form der Stichsäge. Bei der Pendelhubfunktion werden die Sägebewegungen nicht nur hoch und runter ausgeführt, sondern zusätzlich auch vor und zurück. So lassen sich Arbeiten deutlich schneller und mit weniger Druck ausführen. Viele Stichsägen verfügen bereits über einen Pendelhub, der sich über einen Knopf ein- oder ausstellen lässt. Dicke und auch sehr harte Hölzer lassen sich mit Pendelhub leichter sägen. Weniger geeignet ist diese Funktion aber für kurvige Schnitte, da Kanten oft unsauber werden oder ausfransen. Um das zu verhindern, kann der Einsatz eines Spanreißschutzes sinnvoll sein.

Vorteile von Pendelhub:

  • Schnelleres Arbeiten
  • Weniger Druck und Kraft nötig
  • Geringere Wärmeentwicklung durch reduzierten Kontakt vom Sägeblatt zum Material
  • Entstehung von weniger Sägespäne

Nachteile von Pendelhub:

  • Nicht für Kurvenschnitte geeignet
  • Ausgefranstes, unsauberes Schnittbild
  • Pendelhub-Stichsägen haben oft ein höheres Gewicht

Was ist besser: Bügelgriff oder Stabgriff?

Bei den Stichsägen gibt es zwei gängige Griffformen: als Bügel oder Stab. Welcher davon der richtige für einen selbst ist, hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Beide haben Vor- und Nachteile. Worauf man allerdings achten sollte, ist, dass der Griff rutschfest ist. Er soll beim Sägen einen stabilen Halt geben und das Abrutschen der Hand verhindern.

Stabgriff: Für längere Sägearbeiten wird häufig der Stab- oder Knaufgriff empfohlen. Profis greifen häufig zu Stichsägen mit Knaufgriff. Kompliziertere Arbeiten oder auch das Sägen über Kopf gelingen so besser, da kein sperriger Griff den Blick auf die Arbeitsfläche versperrt.

Bügelgriff: Für eine bequemere Arbeitshaltung ist der Bügelgriff optimal. Auch die Schalter der Säge kann man so besser bedienen. Allerdings erschwert die hohe Bauform des Griffs eine genaue Führung des Werkzeugs. Trotzdem ist der Bügelgriff vor allem bei Hobby-Heimwerkern und Anfängern beliebt, weil er gut in der Hand liegt und eine gerade Schnittführung erleichtert.

Wie genau funktioniert eine Stichsäge?

Eine Stichsäge kommt immer dann zum Einsatz, wenn es darum geht, filigrane und saubere Arbeiten auszuführen. Während für schnelles Sägen, wie etwa das Durchtrennen eines Brettes, oft eine Kreissäge benutzt wird. Angetrieben wird die Stichsäge durch einen Elektromotor, der wiederum das Sägeblatt aus Stahl mit der Hubbewegung rauf und runter bewegt.

Die 10 besten Stichsägen für Hobbyhandwerker und Profis

Bosch, Makita, Black + Decker, Festool und Co. – es gibt zahlreiche Hersteller, die Stichsägen zu unterschiedlichen Preisen und mit verschiedener Ausstattung verkaufen. myHOMEBOOK hat sich 10 beliebte Modelle genauer angeschaut, technische Leistungen, Ausstattung und Preise miteinander verglichen und erklärt, worauf es beim Kauf der richtigen Stichsäge ankommt.

Das sind die besten Stichsägen im Überblick:

  1. Festool Trion 300 EQ­-Plus
  2. Metabo STE 100 Quick
  3. Bosch Home and Garden PST 900 PEL
  4. Makita 4351fctj
  5. Einhell TE-JS 18 Li-Solo Akku-Stichsäge
  6. Trotec PJSS 10-230V
  7. Black + Decker KS501
  8. Black + Decker Akku-Stichsäge Reviva
  9. Bosch Stichsäge GST 100 CE Professional
  10. Makita Akku-Pendelhubstichsäge DJV 182

1. Der Testsieger: Festool Trion 300 EQ-Plus

Testsieger bei „Stiftung Warentest“ ist die Stichsäge Festool Trion 300 EQ-Plus – auch wegen ihrer hochwertigen Verarbeitung und ihres leichten Gewichts, mit dem die Arbeit fast wie von selbst von der Hand geht. Sie schneidet Holz, Metall und Stahl problemlos und ohne großen Kraftaufwand. Auch deshalb wird die Säge von Profi-Handwerkern geschätzt. Ein großes Plus: Die Säge hat ein sehr langes Kabel von 4 Metern. Nachteil: Mit weit über 350 Euro ist sie eher teuer.

Außerdem verfügt sie über eine Pendelhub-Funktion, die sich in vier Stufen einstellen lässt; sowie einen Splitterschutz, der das Aufreißen vom Holz während des Sägens verhindern soll. Sie ist zudem mit einigen Zusatzfunktionen wie Staubsaugeranschluss oder Späneblasfunktion ausgestattet. Ein Nachteil ist, dass die Säge kein LED-Arbeitslicht besitzt und auch kein Transportkoffer zum Lieferumfang gehört, was man bei einer Säge in dieser Preisklasse erwarten dürfte.

Technische Details:

  • Leistung: 720 Watt
  • Hubzahl: 1000 – 2900 U/min
  • Gewicht: 2,4 Kg
  • Antriebsart: Netz
  • Kabellänge: 4 Meter
  • Griffform: Knaufgriff

Vorteile:

  • gute Qualität
  • leichtes Gewicht
  • Präzise Schnittführung
  • einfacher Sägeblattwechsel
  • langes Kabel von 4 Metern

Nachteile:

  • recht hoher Preis
  • keine LED-Arbeitslampe
  • Lieferung: Ohne Transportkoffer

2. Der Preis-Leistungssieger: Metabo STE 100 Quick

Mit der elektrischen Stichsäge Metabo STE 100 Quick kommen sowohl Heimwerker als auch Profis auf ihre Kosten. Die Säge überzeugt durch ihre einfache Handhabung, saubere Schnittführung sowie zahlreiche praktische Funktionen. Neben einem Staubsaugeranschluss ist sie mit einem 4 Meter langen Kabel für maximale Bewegungsfreiheit beim Arbeiten sowie Pendelhub ausgestattet.

Positiv: Das Sägeblatt kann ohne Werkzeug gewechselt werden. Im Lieferumfang befindet sich ein Holzsägeblatt, ein Schutzglas vor herumfliegenden Spänen, ein Spanreißschutz und ein Transportkoffer aus Kunststoff. Preislich liegt die Säge mit unter 200 Euro im Mittelfeld – mit ihren Merkmalen und der hohen Qualität holt sie sich so den Preis-Leistungs-Sieg.

Technische Details:

  • Leistung: 710 Watt
  • Hubzahl: 1000 – 3100 U/min
  • Gewicht: 2 Kg
  • Antriebsart: Netz
  • Kabellänge: 4 Meter
  • Griffform: Knaufgriff

Vorteile:

  • einfache Handhabung
  • langes Kabel
  • Splitterschutz
  • werkzeugfreier Sägeblattwechsel

Nachteile:

  • keine LED-Beleuchtung

3. Der Bestseller: Bosch Home and Garden Stichsäge PST 900 PEL

Ein Bestseller unter den Stichsägen ist die Bosch Home and Garden. Die Säge liegt gut in der Hand, ist mit ihren 2,2 Kilogramm vergleichsweise leicht und hat einen präzisen Schnitt. Sie kommt sowohl mit Holz als auch mit Aluminium und sogar Stahl gut klar. Auch Gehrungsschnitte, gerade oder kurvige Schnitte sind kein Problem.

Die Säge ist mit einer ganzen Reihe hilfreicher Details ausgestattet: So gibt es neben einer LED-Lampe zum Ausleuchten des Arbeitsplatzes auch ein Gebläse, das während des Arbeitens Staub und Schmutz beseitigt. Der gummierte Griff verhindert außerdem, dass man beim Arbeiten abrutscht. Preislich liegt die Stichsäge von Bosch mit knapp 100 Euro im mittleren Segment – insgesamt macht sie das zu einem sehr empfehlenswerten Produkt.

Technische Details:

  • Leistung: 620 Watt
  • Hubzahl: 500 – 3100 U/min
  • Gewicht: 2,2 Kg
  • Antriebsart: Netz
  • Kabellänge: 2,5 Meter
  • Griffform: Bügelgriff

Vorteile:

  • Qualitativ hochwertige Verarbeitung
  • Präzise Schnittführung
  • Pendelhubfunktion
  • Lieferung mit Zubehör wie Koffer, Spanreißschutz und einem Sägeblatt
  • inkl. Sägeblattdepot für bis zu 6 Sägeblätter

Nachteile:

  • Hohe Lautstärke
  • leicht ungenauer Gehrungsschnitt

4. Für Profis: Makita 4351fctj

Bereits 2016 erhielt die Makita 4351fctj im Test von Stiftung Warentest die Testnote 1,5. Die Pendelhubstichsäge ist für Hobbyhandwerker bis heute ebenso gut geeignet wie für Profis. Die Säge ist robust, leistungsstark und wie gemacht für Holzsägearbeiten, aber auch Aluminium und Stahlbleche. Gehrungsschnitte mit einem 45-Grad-Winkel sind ebenso möglich wie gerade Schnitte und Rundungen.

Die Makita 4351fctj verfügt über eine ganze Reihe praktischer und komfortabler Funktionen wie einen Staubsaugeranschluss, LED-Beleuchtung sowie eine Soft-Start-Funktion, die dafür sorgt, dass die Säge ohne großen Ruck anläuft. Mit dabei ist praktisches Zubehör wie sechs Sägeblätter, Transportkoffer und Spanreißschutz. Preislich liegt die Stichsäge des Herstellers mit deutlich unter 200 Euro und häufiger sogar im Angebot unter 150 Euro im erschwinglichen Mittelfeld.

Technische Details:

  • Leistung: 720 Watt
  • Hubzahl: 800 – 2800 U/min
  • Gewicht: 2,6 Kg
  • Antriebsart: Netz
  • Kabellänge:  2,5 Meter
  • Griffform: Knaufgriff

Vorteile:

  • sehr leistungsstark (720 Watt)
  • gute Verarbeitung
  • 3-stufige Pendelhubfunktion
  • vibrationsarm
  • umfangreiches Zubehör

Nachteile:

  • etwas schwer (2,6 Kilogramm)
  • Lieferung ohne Abdeckhaube

5. Für Hobby-Handwerker: Einhell TE-JS 18 Li-Solo Akku-Stichsäge

Wer für Hobbyarbeiten eine Stichsäge benötigt, braucht kein Profi-Modell, sollte aber auch nicht auf besonders günstige Stichsägen zurückgreifen. Perfekt für alle, die gern in den eigenen vier Wänden heimwerken oder eine Säge für DIY-Projekte benötigen: Eine Säge im mittleren Preisfeld, wie die Einhell TE-JS 18 Li-Solo Akku-Stichsäge.

Die Säge kommt trotz des günstigen Anschaffungspreises von unter 100 Euro mit Komfort-Funktionen wie LED-Beleuchtung, Staubsaugeranschluss, Späneblasfunktion, Pendelhub sowie Spanreißschutz. Nachteil: Akku und Ladegerät müssen separat dazu gekauft werden. Wer in Haus und Garten aber schon Einhell-Geräte – etwa Rasenmäher, Akkuschrauber oder Heckenschere – mit dem gleichen Akkusystem nutzt, spart hier ordentlich Geld.

Technische Details:

  • Hubzahl: 2400 U/min
  • Gewicht: 1,7 Kg
  • Antriebsart: Akku
  • Griffform: Bügelgriff

Vorteile:

  • günstiger Preis
  • flexible Nutzung durch Akku

Nachteile:

  • Lieferung ohne Zubehör
  • Akku und Ladegerät müssen extra gekauft werden

6. Für Sparfüchse: Trotec PJSS 10-230V

Dass es nicht immer das teuerste Gerät sein muss, zeigt die Stichsäge von Trotec: Gerade wer die Säge nur ab und zu benutzt, braucht für ein ordentliches Gerät nicht gleich tief in die Tasche zu greifen. Einige günstige Modelle können mit guten Maschinen durchaus mithalten – wie die Trotec PJSS 10-230V, die es schon für knapp über 20 Euro gibt.

Die Säge verfügt wie die meisten der höherpreisigen Maschinen ebenfalls über eine LED-Beleuchtung, Gebläsefunktion, Staubsaugeradapter und 4-stufigem Pendelhub. Auch kommt sie mit unterschiedlichen Materialien wie Holz, Aluminium oder Metall gut zurecht. Höchste Präzision und hohe Langlebigkeit sollte man von ihr jedoch nicht erwarten – als Ersatzgerät oder für seltene Einsätze eignet sie sich aber wunderbar, ganz ohne finanzielles Risiko.

Technische Details:

  • Leistung: 850 Watt
  • Hubzahl: 0 – 3000 U/min
  • Gewicht: 2 Kg
  • Antriebsart: Netz
  • Kabellänge: 3 Meter
  • Griffform: Bügelgriff

Vorteile:

  • Leistungsstarker Motor
  • gute Ausstattung
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • werkzeugfreier Sägeblattwechsel

Nachteile:

  • wenig Zubehör inklusive

7. Für Einsteiger: Black + Decker KS501

Die Stichsäge Black + Decker KS501 ist mit ihren 1,3 Kilogramm ein echtes Leichtgewicht unter den Elektro-Stichsägen. Und gerade wegen ihres geringen Gewichts liegt sie besonders gut in der Hand und ist daher für Einsteiger wunderbar geeignet. Wer keine Erfahrungen im Umgang mit Stichsägen hat, macht mit dem Kauf der KS501 von Black + Decker nichts falsch.

Im Vergleich zu teureren Modellen fehlen bei dieser Stichsäge aber einige Funktionen: So muss man unter anderem auf die LED-Beleuchtung, Pendelhub, Transportkoffer und Abdeckhaube verzichten. Preislich liegt sie dafür im niedrigen Bereich und kostet deutlich unter 50 Euro in der Anschaffung.

Technische Details:

  • Leistung: 400 Watt
  • Hubzahl: 3000 U/min
  • Gewicht: 1,3 Kg
  • Antriebsart: Netz
  • Kabellänge: 2 Meter
  • Griffform: Bügelgriff

Vorteile:

  • leichtes Gewicht
  • günstiger Preis

Nachteile:

  • Abdeckhaube fehlt
  • keine Pendelhub-Funktion

8. Für Nachhaltige: Black + Decker Akku-Stichsäge Reviva

Der Trend zu mehr Umweltbewusstsein macht auch vor Elektro-Werkzeugen nicht Halt: Aus diesem Grund hat Black + Decker mit Reviva eine ganze Serie nachhaltiger Werkzeuge herausgebracht, bestehend aus Bohrschrauber, Deltaschleifer, Akkuschrauber und Stichsäge. Das Besondere: Das Gehäuse der Säge besteht zu 50 Prozent aus recyceltem Material, das aus Plastikflaschen hergestellt wird, die aus dem Meer oder von Mülldeponien stammen.

Die Black + Decker Akku-Stichsäge Reviva ist mit einem Li-Ion Akku ausgestattet, der etwa 1,5 Stunden einsatzbereit ist. Zudem verfügt die Säge über einen Sicherheitsschalter, der verhindert, dass das Gerät unbeabsichtigt in Betrieb geht. Das Sägeblatt kann außerdem ohne zusätzliches Werkzeug gewechselt werden. Preislich ist die Stichsäge im Mittelfeld angesiedelt und kostet um die 70 Euro.

Technische Details:

  • Gewicht: 1,2 Kg
  • Hubanzahl im Leerlauf: 800 – 3000 U/min
  • Antriebsart: Li-Ion Akku
  • Akkuladezeit: 3,75 Stunden
  • Griffform: Knaufgriff

Vorteile:

  • Gehäuse aus recyceltem Material
  • wenig Gewicht (1,17 Kilogramm)
  • vibrationsarmes Arbeiten

Nachteile:

  • keine Staubabsaugung

9. Für besondere Projekte: Bosch Stichsäge GST 160 CE Professional

Die Bosch Pendelhub-Stichsäge GST 100 CE Professional ist perfekt für Schreiner- und Zimmermannsarbeiten. Sie überzeugt mit präziser und ruhiger Schnittführung und kommt auch mit harten Materialien wie Stahl klar. Sie hat einen kleinen Griff, wodurch sich die Säge gut führen lässt und auch Schnitte von unten ermöglicht. Bei Bedarf lässt sich ein Staubsauer anschließen.

Weitere Extras: Späneblasfunktion und eine manuell zuschaltbare LED zum Ausleuchten des Arbeitsbereiches. Zum Zubehör gehören Sägeblätter, ein Spanreißschutz und ein Transportkoffer. Preislich wird es bei diesem hochwertigen Gerät aber eher teuer: Mit über 300 Euro ist die Bosch GST 160 CE Professional eine Anschaffung für besonders ambitionierte Heimwerker oder Profis.

Technische Details:

  • Leistung: 800 Watt
  • Gewicht: 2,2 Kg
  • Antriebsart: Netz
  • Kabellänge: k. A.
  • Griffform: Knaufgriff

Vorteile:

  • schneller und werkzeugfreier Sägeblattwechsel
  • vibrationsarm
  • sehr gute Verarbeitung
  • ruhige Schnittführung

Nachteile:

  • teuer

10. Für Flexible: Makita Akku-Pendelhubstichsäge DJV 182

Flexibles Arbeiten überall ermöglicht die Makita Akku-Pendelhubstichsäge DJV 182, denn sie kommt ganz ohne Netzkabel aus. Ihr leistungsstarker Motor wird durch einen Akku betrieben. Die Makita Akku-Pendelhubstichsäge vereint gleich mehrere Besonderheiten, etwa einen Sanftanlauf, mit dem die Säge nicht ruckartig startet, sondern langsam anläuft, sowie einen bürstenlosen Motor. Der sorgt für eine höhere Effizienz der Säge mit mehr Ausdauer und macht das Gerät langlebiger.

Zudem verfügt der Akku über einen Schutzmechanismus, der die Säge im Falle einer Überlastung ausschaltet. Ansonsten ist die Makita-Säge mit allen Funktionen ausgestattet, wie sie auch bei vielen anderen Stichsägen zu finden sind: Staubsaugeranschluss, werkzeugloser Sägeblattwechsel, einer schwenkbaren Bodenplatte von 45 Grad für Gehrungsschnitte sowie LED-Licht.

Technische Details:

  • Gewicht:  2,7 Kg (inkl. Akku)
  • Hubanzahl im Leerlauf: 800 – 3500 U/min
  • Antriebsart: Akku
  • Griffform: Bügelgriff

Vorteile:

  • flexibel einsetzbar durch Akkubetrieb
  • bürstenfreier Motor für mehr Effizienz
  • Sanftanlauf
  • Sicherheitsmechanismus zum Schutz vor Überlastung

Nachteile:

  • recht hoher Preis
  • Geschwindigkeitsregulierung nur über separates Rad einstellbar

Worauf sollte man beim Kauf einer Stichsäge achten?

Wer eine Stichsäge kaufen möchte, sollte sich zuerst überlegen, wofür die Säge überhaupt gebraucht wird. Jemand, der nur gelegentlich handwerkliche Arbeiten erledigt, hat andere Anforderung an die Stichsäge als ein Profi, bei dem die Stichsäge jeden Tag zum Einsatz kommt. Mögliche Fragen vor einem Kauf sind zum Beispiel:

  • Welche Materialien sollen mit der Säge bearbeitet werden?
  • Wieviel Flexibilität und Bewegungsfreiheit braucht man beim Arbeiten mit der Säge?
  • Benötigt man eine Pendelhubfunktion?
  • Welche zusätzliche Ausstattung benötigt man (Beleuchtung, Gebläse usw.)?
  • Wie schwer darf die Stichsäge maximal sein?
  • Womit kommt man besser zurecht: Stab- oder Bügelgriff?
  • Wie oft kommt die Säge zum Einsatz: Profi oder Hobby-Handwerker?
  • Gibt es ein Budget für den Kauf?
  • Ist einem Zubehör wie ein Transportkoffer wichtig?
  • Spielt die Lautstärke eine Rolle?

Die Wahl der richtigen Stichsäge hängt also von ganz individuellen Bedürfnissen ab und davon, für welche konkreten Arbeiten die Säge gebraucht wird. So sollte sie nicht nur leicht zu bedienen sein und gut in der Hand liegen, sondern auch eine gute Schnittqualität haben. Wer viel mit der Stichsäge arbeitet, benötigt deshalb ein Modell mit einem geringeren Gewicht.

Profis sollten außerdem darauf achten, sich eine Stichsäge mit Pendelhub zuzulegen. Für einen hobbymäßigen Einsatz ist diese Funktion oftmals nicht so wichtig. TÜV-geprüft für ein sicheres Arbeiten sollte ebenso ein wichtiges Kriterium beim Kauf spielen.

Welche Funktionen sollte eine Stichsäge haben?

Staubsaugeranschluss, Pendelhub, Späneblasfunktion oder LED-Arbeitsleuchte – je nach Modell sind Stichsägen mit zusätzlichen praktischen Funktionen ausgestattet. Ein Staubsaugeranschluss beziehungsweise ein Gebläse sorgt dafür, dass beim Sägen die Schnittstelle frei liegt. Viele gängige Modelle sind standardmäßig mit einem Anschluss für einen Staubsauger ausgestattet. Ebenso wie mit Pendelhub, mit dem die Säge nicht nur Auf- und Abwärtsbewegungen ausführt, sondern gleichzeitig auch seitliche.

Praktisch: ein LED-Laser, der beim Sägen die exakte Schnittführung anzeigt. Auch hier gilt: Je nachdem, welche Arbeiten mit der Stichsäge ausgeführt werden sollen, ist entscheidend über welche Funktionen die Säge auch verfügen soll. Bei den meisten Modelle sind mittlerweile jedoch standardmäßig schon diese Funktionen enthalten:

  • Anschluss für Staubsauger
  • Späneblasfunktion zum Sauberhalten der Schnittstelle
  • LED-Arbeitsleuchte zum Anzeigen der Schnittführung
  • Stufenverstellbarer Pendelhub

Arbeiten mit der Stichsäge: Welches Zubehör braucht man?

Um die Arbeit mit einer Stichsäge zu erleichtern, gibt es verschiedenes Zubehör. Wichtigstes Zubehör sind natürlich die Sägeblätter, die es in unterschiedlichen Ausführungen für verschiedene Materialien gibt. Zusätzlich gibt es aber noch weitere Dinge, die dabei helfen, Sägearbeiten mit Stichsägen zu erleichtern. Das sind:

  • Führungshilfen und Kreisschneider
  • Spanreißschutz

Führungshilfen- oder schienen sind vor allem dann sinnvoll, wenn exakte gerade Linien gesägt werden sollen.

Ein Spanreißschutz soll verhindern, dass Kanten beim Sägen unsauber werden und fransig aussehen, vor allem, wenn man beschichtetes Material wie Arbeitsplatten sägt. Er wird benutzt, wenn man mit Pendelhub sägt. Der Schutz besteht meist aus Plexiglas, sodass der Handwerker während des Sägens genau erkennen kann, wie der Schnitt verläuft. Geht Zubehör mit der Zeit kaputt, muss nicht gleich die ganze Säge ausgetauscht werden. Einige Hersteller wie etwa Bosch, AEG, Makita oder Black + Decker bieten passendes Zubehör auch einzeln an.

Genauso wichtig: Die Wahl des passenden Sägeblattes

Sägeblätter gibt es nicht nur in unterschiedlichen Längen, sondern auch für verschiedene Materialien. Deshalb ist es wichtig, sich vor dem Arbeitseinsatz für das passende Sägeblatt zu entscheiden, je nachdem, ob man Holz, Metall, Kunststoff oder Gipsplatten sägen möchte. Wer etwa Parkett zusägen möchte, benötigt ein klassisches Holzsägeblatt. Für Fliesen sollte man stattdessen auf ein Keramiksägeblatt zurückgreifen und für Laminat ist ein spezielles Sägeblatt für Hartholz notwendig.

Sägeblätter unterscheiden sich dabei in Material, Zahnform, der Blattbreite, der Dicke sowie der Zahnteilung. So kann man an der Zahnform erkennen, wie fein Schnitte ausgeführt werden, während die Zahnteilung angibt, wie der Abstand zwischen den einzelnen Spitzen eines Sägeblattes ist. Für weiche Materialien muss der Abstand der Zähne größer sein als bei einem härteren Werkstück. Sehr schmale Sägeblätter eignen sich beispielsweise, um eine Kurve zu schneiden. Sägeblätter gibt es in verschiedenen Blattwerkstoffen wie Kohlenstoffstahl oder Bi-Metall. Anhand des Blattwerkstoffes kann man erkennen, welches Material man damit sägen kann:

  • Bi-Metall: für Hartholz, Metall und harte Kunststoffe
  • Hartmetall (HM): für Gipskarton oder Zementfaserplatten
  • Kohlenstoffstahl: für weiches Holz oder weichere Kunststoffe
  • Vorgehärteter Schnellschnittstahl: für harte Materialien wie Metall oder Aluminium

Muss ein Sägeblatt ausgetauscht werden, weil es kaputtgegangen ist oder man ein anderes Material durchtrennen möchte, dann sollte sich das Blatt bei einer guten Stichsäge leicht austauschen lassen. Besonders einfach funktioniert das bei Geräten, die einen werkzeuglosen Austausch des Blattes ermöglichen. Dazu muss das Sägeblatt nur in den entsprechenden Schaft der Maschine gesteckt und eingerastet werden.

Woran man eine gute Stichsäge erkennen kann

Ob eine Stichsäge gut ist – dafür ist die Leistung ein wichtiges Kriterium. Orientierung bietet die angegebene Hubzahl. Die sagt aus, wie oft sich das Sägeblatt in der Minute auf- und abwärts bewegt. Als Faustregel gilt: Je höher die Hubzahl einer Säge, desto schneller kann man mit ihr sägen.

Was gibt es beim Arbeiten mit der Stichsäge zu beachten?

Um Verletzungen beim Arbeiten mit der Stichsäge zu vermeiden, ist es wichtig, vor dem Gebrauch auf bestimmte Schutzmaßnahmen zu achten. So kann das Tragen einer Schutzbrille davor schützen, dass beim Sägen herumfliegende Splitter und Sägestaub in die Augen gerät. Auch Kopfhörer als Lärmschutz sind eine Empfehlung, da viele Stichsägen laut sind und bei längerem Gebrauch das Gehör schädigen können. Ebenfalls wichtig: Vor dem Wechsel von Sägeblättern das Gerät vom Netz trennen oder den Akku herausnehmen. Ist ein Sägeblatt abgenutzt, sollte man damit nicht weiterarbeiten, sondern gleich austauschen.

Fazit: Es muss nicht immer die teuerste Stichsäge sein

Egal, ob zum Basteln, für Hobby-Heimwerker oder für den täglichen Einsatz beim Profi – eine Stichsäge gehört zu den Standardwerkzeugen. Die Auswahl an Stichsägen ist riesig und reicht dabei von unbekannteren Eigenmarken bis hin zu Geräten bekannter Hersteller.

Wer überlegt, sich eine Stichsäge zuzulegen, sollte sich aber nicht vom Preis leiten lassen. Nicht immer muss es nämlich ein Premium-Modell für mehrere Hundert Euro sein. Auch günstigere Geräte können in Leistung und Ausstattung oft mithalten.

Wichtig ist jedoch, eine Säge zu wählen, die auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist und über die Funktionen verfügt, die man für seine Arbeit benötigt. Auch Nachhaltigkeit spielt beim Kauf eine Rolle. Besser zu einer Säge mit guter Verarbeitung und langer Lebensdauer greifen als zu einem Modell, das nach wenigen Einsätzen kaputtgeht.

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