Über Nacht verliert der Körper rund eineinhalb Liter Feuchtigkeit, die in der Bettwäsche landen. Wie oft solle man sie waschen? Foto: Getty Images
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Laura Graichen
Redakteurin
3. Juli 2026, 11:55 Uhr |
Lesezeit: 3 Minuten
Frisch bezogene Bettwäsche sorgt nicht nur für ein angenehmes Schlafgefühl, sondern trägt auch zur Hygiene bei. Während wir schlafen, regeneriert sich unser Körper und verarbeitet die Eindrücke des Tages. Damit das Bett ein sauberer und gemütlicher Ort zum Erholen bleibt, sollte die Bettwäsche regelmäßig gewechselt und gewaschen werden. Doch wie oft ist das eigentlich notwendig? myHOMEBOOK klärt auf.
Bettwäsche waschen – wie oft ist es nötig?
In welchen Abständen man seine Bettwäsche wechseln sollte, hängt von der Schlafgewohnheit ab, wie der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V. informiert (IKW). Alle, die gerne nackt schlafen oder viel schwitzen, sollten ihr Bett wöchentlich frisch beziehen. Ein solch kurzer Turnus bietet sich auch in den heißen Sommermonaten an. In der kühleren Jahreszeit genügt es hingegen, wenn man die Bettwäsche alle zwei, höchstens alle drei Wochen wäscht.
Neben Schweiß und Hautpartikeln können sich in der Bettwäsche mit der Zeit auch Bakterien oder Bettwanzen einnisten. Immerhin gibt der Körper über Nacht rund eineinhalb Liter Feuchtigkeit ab. Zusammen mit der Körperwärme entsteht somit ein idealer Nährboden für Ungeziefer.
Mit welcher Temperatur sollte man die Bettwäsche waschen?
Auch wenn viele die Bettwäsche bei 60 Grad waschen – in den meisten Fällen sind 30 bis 40 Grad vollkommen ausreichend, wenn man Voll- oder Universalwaschmittel verwendet. 60 Grad sind nur dann erforderlich, wenn die Wäsche stark verschmutzt ist. Eine niedrigere Temperatur schont hingegen die Textilfasern und auch die Farben. Handelt es sich um farbige Bettwäsche und Buntwaschmittel, sollten es nicht mehr als 60 Grad sein.
Wenn man unter einer Hausstauballergie leidet, sollte man die Bettwäsche häufiger waschen. Dann bietet sich ein wöchentlicher Waschgang an. Zudem sollten Allergiker ihre Bettwäsche dann bei 60 Grad reinigen. Damit kann man effektiv gegen einen Befall von Milben vorgehen.
Hinweis: Zudem gibt es für Allergiker spezielle Antimilben-Bettwäsche. Mehr zu diesem Thema und wieso man morgens besser nicht gleich das Bett machen sollte, erfahren Sie in diesem Artikel.
„Ob man möchte, dass die eigenen Haustiere mit im Bett schlafen, ist jedem selbst überlassen. Ich persönlich muss zugeben, dass ich meine Katze nicht davon abhalten könnte – und auch nicht möchte. Wem es wie mir geht und eine schnurrende Wärmflasche schätzt, sollte ebenfalls häufiger die Bettwäsche waschen. Ein wöchentlicher Wechsel ist angebracht. Um die Haare besser entfernen zu können, eignen sich spezielle Fusselbürsten. Insbesondere solche Stellen, auf denen das Tier besonders gerne ruht, sollte man von dem Tierhaar befreien.“
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