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Biologisch

Mit diesem Hausmittel reinigen Sie Ihren Holzboden ohne Chemie

Holzboden mit Putzeimer und Besen zum Reinigen
Es gibt einen Trick, wie Sie Ihren Holzboden schnell zum Strahlen bringen.Foto: Getty Images

Dielen und Parkett brauchen besondere Pflege, da das Holz sonst schnell rissig und spröde werden kann. Zu fertigen Spezial-Reinigern zu greifen ist zwar einfach, aber nicht unbedingt das Beste für die Umwelt. Dabei gibt es eine viel nachhaltigere Lösung, die sich in Ihrem Küchenschrank befindet.

Oft putzt und schrubbt man mühsam mit herkömmlichen Reinigern den Holzboden im Wohnzimmer. Am Ende sieht das Holz zwar sauber aus, aber irgendwie auch matt. Und hinzu kommt natürlich auch der ökologische Aspekt. myHOMEBOOK hat ein effektives Hausmittel, mit dem Sie den Holzboden ohne Chemie reinigen: Essig.

Richtig gehört: Der säurehaltige Haushaltshelfer hilft dem Holz nicht nur, wieder sauber zu werden, sondern schützt es auch vor Bakterien und macht es geschmeidig, sodass es weniger anfällig für Schlieren und Macken ist.

Wichtig: Bevor Sie wischen, sollten Sie staubsaugen. Denn wenn Sie das nicht tun, würden Sie die Staubkörner mit dem feuchten Wischer auf dem Holz verteilen. Die wirken dann wie Mini-Schleifpapierkörner und hinterlassen kleine, feine Kratzer im Holz. Das will niemand.

So einfach putzen Sie Ihre Holz-Dielen:

  • Jetzt geht es ans Mischen des Reinigers. Auf zwei Liter Wasser kommen 1,5 Tassen Haushaltsessig. Achtung: Verwenden Sie keine Rotwein- oder Balsamicoessigsorten! Die verfärben das Holz. Wer die aggressivere Essigessenz verwenden möchte, nimmt eine halbe Tasse.
  • Damit es besser riecht, können Sie in die Mischung auch ein paar Tropen Teebaum-, Lavendel-, Zitronen- oder Orangenöl hinzufügen.
  • Wer das Holz gleichzeitig pflegen möchte, kann auch noch 2,5 Tassen normales Pflanzenöl hinzufügen. Für dunkles Holz nutzen Sie am besten Leinöl, für hellere Hölzer eher zu Olivenöl greifen.

Im Optimalfall putzen Sie mindestens einmal im Monat mit dem selbst gemachten Essigreiniger. Verwenden Sie am besten einen weichen, auswringbaren Mopp oder Bodenwischtücher aus Baumwolle. Auf Microfasertücher sollten Sie verzichten, da diese dem Boden schaden können.

Beim Wasser sollten Sie nicht zu viel verwenden, schlimmstenfalls kann er aufquellen, oder es entstehen Flecken.

Der Haushaltstrick funktioniert jedoch nur für Bodenbeläge aus Hartholz, wie zum Beispiel Buche, Eiche und Esche. Bei Fußböden aus Weichhölzern, etwa Kiefer, Birke und Fichte sollten Sie etwas sparsamer mit dem Essig sein und vorab an einer unauffälligen Stelle (zum Beispiel in einer Ecke) testen.