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Checkliste

5 Reinigungsarbeiten, die man zum Jahresbeginn angehen sollte

Der Jahresbeginn ist eine gute Möglichkeit, die Wohnung gründlich aufzuräumen und zu putzen. Nach den Festlichkeiten und Familienzusammenkünften hatte man für Reinigungsarbeiten, die die komplette Wohnung betreffen, den Kopf nicht ganz so frei. Jetzt zu Jahresbeginn scheint es jedoch umso passender zu sein, sich dem ein oder anderen Aufräum-Projekt zu widmen. Schließlich hat sich im vergangenen Jahr doch einiges angestaut.

Überall, wo man hinschaut, hat man das Gefühl, das sich zu viele Dinge angesammelt haben. Es hat sich einfach zu viel angehäuft und man fühlt sich mit der ganzen Unordnung einfach nicht mehr wohl. Aber so richtig weiß man auch nicht, wie und wo man nun mit den Reinigungsarbeiten anfangen soll. Irgendwie scheint es überall gleichermaßen notwendig zu sein. Was nimmt man sich als Erstes vor – und wie motiviert man sich dabei? Wir haben für Sie einen Leitfaden zusammengestellt, der Ihnen beim Aufräumen helfen kann.

Eine sinnvolle Reihenfolge beim Aufräumen ist effizienter

Natürlich sollte man nicht mit der Grundreinigung der Böden beginnen. Das wäre Sisyphusarbeit und ans Ziel würde man damit auch nicht kommen. Die Reinigung der Böden ist zwar wichtig und notwendig – jedoch sollte dieses Projekt ganz unten auf der To-do-Liste stehen. Am besten ist es, mit der Reinigung der Böden bis zum Schluss zu warten. Aber mit welchem Projekt fängt man als Erstes an? Was ist eine sinnvolle Reihenfolge?

1. Schränke grundreinigen

Zunächst sollte man sich mit den Dingen beschäftigen, die sich in den Schränken befinden. Alles, was zunächst nicht sichtbar ist, weil hinter Türen verstaut, sollte jetzt unter die Lupe genommen werden. Das Schlafzimmer ist dabei ein geeigneter Ort, mit den Reinigungsarbeiten zu beginnen. Denn in den Schlafzimmerschränken hat sich bestimmt einiges angestaut. Zunächst sollte man jedoch auch da den Schrank mit einem feuchten Lappen auswischen und am besten vorher die Kleidung ausräumen.

Sinnvoll ist es, die Klamotten, die man nicht mehr braucht, auszusortieren oder in eine Tüte zu packen und auf die Seite zu räumen und später zu entsorgen. Hat man dann nach dem Aussortieren und auswischen der Schränke wieder alles sorgfältig eingeräumt, ist nun die Außenseite des Schrankes gefragt. Seien Sie mal ehrlich, wie oft wischen Sie ihren Kleiderschrank im Jahr? Da das relativ flott geht und man dafür nur Putzlappen und am besten ein nachhaltiges Reinigungsmittel benötigt, ist das eigentlich ein schnelles und nicht so anstrengendes Unterfangen. Sie werden sehen, sie fühlen sich nach den Reinigungsarbeiten gleich ein wenig befreiter.

2. Wände abwischen und abwedeln

Auch Wände benötigen ab und zu eine Reinigung. Das bedeutet nicht, die Wände wieder zu streichen, damit sie besser aussehen. Aber eine Grundreinigung ist auch da wichtig. Vorzugsweise benützt man für die Reinigungsarbeiten der Wände einen Staubwedel und einen feuchten Lappen. Hilfreich ist auch eine Stufenstehleiter, da man in der Regel Ecken von Spinnweben und Staubfäden befreien muss. Zudem ist eine Stufenstehleiter sicherer und verleitet nicht dazu, sich ein unsicheres Konstrukt aus Stühlen und Kommoden zu bauen, um Ecken zu erreichen.

Mit welchem Zimmer Sie mit den Reinigungsarbeiten der Wände beginnen, können Sie selbst entscheiden. Ratsam ist es auch da, mit den Räumen anzufangen, die man am Tag weniger benützt. Also mit dem Schlafzimmer beginnen und dann bis zur Küche vorarbeiten. Vergessen Sie jedoch den Flur nicht!

3. Backofen, Kühlschrank und Vorratskammer gründlich reinigen

Ja, die Küche ist wohl das Herzstück einer jeden Wohnung, hält man sich doch am häufigsten darin auf. Jetzt sollen Backofen, Kühlschrank und Vorratskammer auch von Schmutz und alten Vorräten befreit werden. Schließlich haben sich an den Feiertagen einige Rückstände und Krümel angesammelt. Da diese Reinigungsarbeit Zeit in Anspruch nimmt und auch nicht die allerliebste Arbeit ist, sollte man es locker angehen. Am besten mit schöner Musik und Muse. Auch hier gilt: zunächst Kühlschrank und Vorratskammer von abgelaufenen Lebensmitteln befreien, dann gründlich auswischen und reinigen.

4. Backofen auch ohne Chemie schrubben und reinigen

Auch beim Backofen sollte man keine Chemie benützen und auf ein zuverlässiges altes Hausmittel wie Backpulver zurückgreifen. Am besten rührt man das Backpulver wie eine Paste mit Wasser an. Danach trägt man die Masse auf intensive Verschmutzungen und Verkrustungen auf und lässt sie rund 30 Minuten einwirken. Nach der Einwirkungszeit kann man die Verschmutzung mit einem feuchten Lappen einfach abwischen.

5. Zuletzt die Böden reinigen

Nun dürfen Sie sich getrost den Böden zuwenden. Egal, was für einen Boden Sie haben – die Fläche sollte vorher immer erst von Staub und Schmutz befreit werden, etwa mit Besen oder Staubsauger. Um es effizienter zu gestalten, stellen Sie Tische und Stühle beiseite, um den Boden gründlich, aber ohne zu viel Aufwand zunächst trocken zu reinigen. Erst wenn man Staub und Schmutz entfernt hat, sollte man den Boden nass wischen.

Da es eine Flut an Putzmitteln gibt, die leider auch umweltschädlich sind, sollte man bei den Reinigungsarbeiten von Böden auch auf natürliche Bodenputzmittel zurückgreifen. Bevor man mit dem feuchten Wischen anfängt, sollte man aber sicher sein, dass kleinere Steinchen und gröberer Sand bei Holz, Fliese und Laminatböden entfernt wurden. Sonst gibt es unschöne Kratzer, die später nicht mehr so einfach zu kaschieren sind.

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