3. Oktober 2025, 12:53 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten
Türkränze gehören ohne Zweifel zu den beliebtesten DIY-Projekten im Herbst, denn sie heißen die goldene Jahreszeit auf leise, charmante Art und Weise willkommen. Wer eine raffinierte Alternative zum klassischen Herbstkranz aus Tanne sucht, lässt sich von diesen drei Kranzideen inspirieren.
Sobald draußen die ersten Blätter von den Bäumen rieseln und die Wälder langsam wieder ihr gelb-oranges Kleid tragen, fällt ganz offiziell der Startschuss für die gemütliche Bastelsaison. Selbstgemachte Kränze für Tür oder Tisch dürfen in der Herbstzeit auf keinen Fall fehlen. Und dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ganz klassisch wurde bei der Dekoration lange auf Tanne gesetzt, doch längst haben sich auch andere Schätze aus der Natur für die Bastel-Session bewährt. Wir zeigen drei Möglichkeiten, um dem DIY-Kranz den besonderen Look zu verleihen und den Herbst mal anders einzuläuten.
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Naturkranz für Minimalisten
Nichts schreit so sehr „Herbst“ wie glänzende Kastanien, Walnüsse und Co. Aus ihnen lassen sich traumhafte Kränze zaubern, die geradlinig und unaufgeregt sind – perfekt für Minimalisten. Denn üppig und bunt mag nicht jeder. Seitdem der Beige-Lover-Trend durch die sozialen Netzwerke gegangen ist, präferieren viele Menschen eine einheitliche, minimalistische und dezente Dekoration in ihren eigenen vier Wänden. Der Herbstkranz sollte da keine Ausnahme bilden.
Was man braucht:
- Teller als Schablone
- ggf. Metallring oder Strohkranz in beliebiger Größe
- Walnüsse, Kastanien, Tannenzapfen oder Früchte der Platane
- Heißklebepistole
- Band zum Aufhängen
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Und so geht’s
Für den minimalistischen Herbstkranz werden Walnüsse oder andere Naturmaterialien zu einem stimmigen Gesamtbild verarbeitet. Dafür platziert man einen großen Teller umgedreht auf einer Tischplatte – er dient als Schablone, damit der Kranz gleichmäßig rund wird. Danach reiht man die gewünschten Produkte um den Tellerrand herum und klebt sie vorsichtig mit einer Heißklebepistole aneinander. Sobald der Kleber getrocknet ist, kann der Teller entfernt und ein stylisches Band zum Aufhängen am Kranz angebracht werden. Wer mag und sich damit sicherer fühlt, verwendet einen Metallring als Basis. Der Teller wird dann überflüssig, da die Kastanien, Walnüsse oder Zapfen direkt auf dem Ring angebracht werden.
Mein Tipp
„Besonders schön wird der Kranz aus den haarigen Früchten der Platane. Bei der Verarbeitung unbedingt Handschuhe tragen, da die kleinen Kugeln pieksen können. Dafür wird der Kranz zu einem echten Hingucker.“
Pudriger Kranz aus Hortensien
Wer etwas Verspielteres mag, wird einen Kranz aus getrockneten Hortensien lieben. Mittlerweile gehören die Zierbüsche dank ihrer riesengroßen, ballförmigen Blüten zu den beliebtesten Gartenpflanzen. Und mal ehrlich: Keine Pflanze verabschiedet sich so atemberaubend schön vom Sommer wie sie. Die Farbvarianten der Blütenköpfe reichen von Reinweiß über Blau bis hin zu einem pastelligen oder knalligen Rosa. Trocknet man sie, verändern sich ihre Farben zu eher sanften, pudrigen Tönen. Ein Kranz aus Hortensien ist romantisch und verträumt zugleich.
Was man braucht:
- Getrocknete Hortensienblüten in verschiedenen Farben
- Metallring oder Strohkranz in beliebiger Größe
- etwas Draht zum Binden
- ggf. Band zum Aufhängen
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Und so geht’s
Für einen üppigen und satten Kranz aus Hortensien werden die getrockneten Blüten nach eigenem Belieben schichtweise auf die Kranzbasis drapiert und jeweils auf Stielhöhe mit einem Draht befestigt. Damit sich ein stimmigeres Gesamtbild ergibt, dürfen verschiedene Blütenfarben verwendet und unregelmäßig durchmischt werden. Beim Drapieren und Festzurren sollte darauf geachtet werden, dass keine Lücken entstehen und wenn möglich keine Stiele zu sehen sind. Damit der Kranz vollumfänglich von Blüten umschlossen ist, werden sie überlappend angebracht. Am besten eignet sich ein Hortensienkranz als Tischdeko, da ein Aufhängeband die sensible Struktur der Blüten eindrücken würde.
Boho-Kranz für Beige-Lover
Inspiriert von Spätsommerfeldern sind Herbstkränze im Boho-Look. Die Kombination aus Ähren, Gräsern und Pampasgras wirkt leicht und lässt die Herzen von Beige-Liebhabern höher schlagen.
Was man braucht
- Ähren von Roggen, Weizen, Gerste und Hafer
- getrocknete Federwedel vom Pampasgras oder anderen Gräsern
- Metallring oder Strohkranz in beliebiger Größe
- etwas Draht zum Binden
- ggf. Band zum Aufhängen
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Und so geht’s
Da die luftige Form und helle Farbe ideal zum Boho-Charakter passen, wird als Grundlage für die Alternative zum klassischen Herbstkranz ein Strohkranz (oder alternativ ein Metallring für ein schmaleres Finish) verwendet. Kleine Bündel aus Pampasgras und Ähren werden danach immer wieder überlappend aufgelegt und mit etwas Draht am Kranz fixiert. Die Halme müssen nicht vollständig festgebunden werden, sondern dürfen für das federleichte Flair frei fliegen. Damit ein ansehnlicher Schwung entsteht, sollte man allerdings darauf achten, dass alle Ähren und Gräser in eine Richtung zeigen.
Herbstdeko mal anders
Ganz egal, ob man sich für stylische Platanenfrüchte, romantische Hortensien oder modernes Pampasgras entscheidet – jeder der Kränze ist eine sanfte Hommage an den Spätsommer und begrüßt den Herbst mit Stil.