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Mehr als nur Optik

Warum Sie im Garten eine Beetabgrenzung benötigen

Beetabgrenzung Steine
Steine trennen in einem Garten den Rasen vom BlumenbeetFoto: dpa picture alliance

Eine Beetabgrenzung hat nicht nur einen optischen Zweck im Garten. myHOMEBOOK erklärt, wozu sie noch dient und welche Möglichkeiten es gibt.

Wenn Sie Ihrem Garten keine Grenzen setzen, dann macht er, was er will.Beetabgrenzungen erleichtern die Pflege und halten Unkraut im Zaum. Zudem hat eine Beetkante einen ähnlichen Effekt wie der Rahmen eines Gemäldes: Sie trennt sie optisch vom Rasen oder den Wegen.

Warum brauche ich eine Beetabgrenzung?

Wenn Ihr Beet neben einem gepflasterten Weg verläuft, benötigen Sie keine zusätzliche Abgrenzung. Zwischen Rasen, Beet und anderen Pflanzungen sieht die Sache schon anders aus. Denn der Rasen neigt dazu, sich im Beet auszubreiten. Im Gegenzug können sich die Beetpflanzen sich in Richtung des Rasens ausbreiten.

Man kann zwar noch so sorgfältig die Rasenkanten stechen, aber das verhindert meist nicht, dass sich beides vermischt. In einem solchen Fall sind Rasenkantensteine oder ein Stahlband nötig. Eine etwa zwanzig Zentimeter tief versenkte Beetabgrenzung hilft dabei, dass sich Gras und Co. unterirdisch ausbreiten. Ihren Rasen kürzen Sie an der Rasenkante am besten mit einem Rasentrimmer oder einer Motorsense.

Dekorative Beetabtrennung
Eine Beetabtrennung ist nicht nur praktisch, sondern sieht auch noch wunderschön ausFoto: Getty Images

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Beeteinfassung: Die Vor- und Nachteile verschiedener Materialien

Neben der „harten“ Kante gibt es viele alternative Möglichkeiten, unterschiedliche Pflanzungen voneinander zu trennen. Ein Klassiker im Bauerngarten sind natürliche Einfassungen aus Buchsbäumen. Auch Lavendel und niedrige Stauden wie das Heiligenkraut sind geeignete grüne Beetabgrenzungen. Die pflanzliche Lösung sieht zwar gut aus, allerdings ist der Pflegeaufwand relativ hoch und die grüne Grenze meist ziemlich durchlässig. Das gilt auch für Abgrenzungen aus Ästen.

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Beetabgrenzungen aus Stein oder Beton

Beetabgrenzungen aus Stein oder Beton sind nahezu unverwüstlich und sehr funktional. Je nachdem, für welche Variante man sich entscheidet, wird jedoch ein Betonfundament benötigt. Alternativ können Sie auch auf Feldsteine setzen.

Dekorative Zäune aus natürlichen Materialien wie Holz sind dagegen weniger langlebig, da sie mit der Zeit vermodern und brechen. Dafür brauchen diese – ebenso wie Metalleinfassungen – kein eigenes Fundament. Modelle aus Gusseisen platzieren Sie einfach mithilfe eines Erdspießes im Boden. Sie haben – je nach Wuchskraft der Pflanzen und des Unkrauts – eher einen dekorativen als funktionalen Charakter.

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Die Materialien für Beetkanten im Überblick

  • Beton
  • Naturstein: zum Beispiel Basalt, Granit, Sandstein, Klinker
  • Unbehandeltes Holz: Holzpflöcke, Baumstämme, Flechtzäune aus Zweigen oder Weide
  • Metall: Aluminium, Edelstahl, verzinkter Stahl, Cortenstahl (bildet natürlichen Rost), Gusseisen
  • Terrakotta
  • Kunststoff
  • „Lebende Einfassungen“: Buchsbaum, Stauden
  • Lavamulch