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von myHOMEBOOK

Für die Pflanze das Beste?

Darum ist Mutterboden so wichtig

Mutterboden ist reicht an Nährstoffen
Mutterboden beschreibt die obersten 30 Zentimeter ErdeFoto: Getty Images

Mutterboden ist reich an Mineralien, Nährstoffen und idealerweise auch an kleinsten Lebewesen. In Gartencentern finden Sie eine große Auswahl – myHOMEBOOK sagt Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Mutterboden, Humus oder gar Ackerkrume – schon die unterschiedlichen Bezeichnungen weisen darauf hin, dass es sich hier um eine ganz besondere Erde handelt. Das klingt doch erst einmal wie die ideale Gartenerde, also einfach nur Beet umgraben und lospflanzen? Ganz so einfach ist es nicht. Obwohl der stickstoffreiche Mutterboden sicherlich keiner Pflanzung schadet, gibt es doch eine erstaunliche Bandbreite an Bodenmischungen. Die unterschiedlichen Erden im Gartencenter haben ihren Sinn und ergänzen den bereits vorhandenen Boden in Ihrem Garten. Achten Sie deshalb bei der Auswahl Ihrer Gartenerde auf die unterschiedlichen Bedürfnisse ihrer Pflanzen!

Was ist Mutterboden?

Insbesondere die Regenwürmer machen dabei einen tollen Job: Sie verwandeln abgestorbene Blätter und Zweige in wertvolle Nährstoffe und versorgen den Boden mithilfe ihrer Gänge ganz nebenbei mit Sauerstoff. Weil das so wichtig ist, darf die oberste Erdschicht beim Bau eines neuen Gebäudes auch nicht einfach entsorgt werden: Vorgeschrieben ist die Wiederverwendung oder sinnvolle Weiterverwendung des wertvollen Oberbodens.

Große Unterschiede beim Mutterboden

Natürlich sind die Bodenbeschaffenheit und damit die Nährstoffzusammensetzung überall unterschiedlich. Hier hilft eine Bodenanalyse, die man für unter 50 Euro erstellen lassen kann. Findige Hobby- und Profigärtner auf dem Land reichern ihren Mutterboden zusätzlich mit Pferdemist an, ein exzellenter Dünger aus der Natur. Für Stadtgärtner ist Pferdemist normalerweise eher schwierig zu beschaffen, also verwenden Sie stattdessen einfach Kaffeesatz!

Umweltbewusst ohne Torf

Die meisten Erden sind mit Torf angereichert, auf den umweltbewusste Gärtner jedoch zunehmend verzichten. Alternativen nutzen stattdessen zum Beispiel Kokosfasern. Als Dünger ist Kaffeesatz besonders umweltfreundlich. Zum Schutz vor Pilzerkrankungen an Ihren Pflanzen können Sie zudem etwas Kohle untermischen.

Eine für alle – die Universalerde

Der Vorteil von Universalerde ist, dass die Zusammensetzung auf die Bedürfnisse von sowohl Zier- als auch Nutzpflanzen ausgelegt ist. Die meisten Pflanzen brauchen einen pH-Wert zwischen 6 und 7, was in etwa dem pH-Wert von menschlichem Speichel entspricht. Im Handel ist diese humusreiche Erde häufig unter dem Namen Komposterde erhältlich.

Verwenden Sie jedoch für die Anzucht lieber spezielle Aussaaterde, da diese die Wurzelbildung beschleunigt. Universalregel: Achten Sie beim Anlegen einer Mischkultur auf dem Beet darauf, ob die unterschiedlichen Bedürfnisse Ihrer Pflanzen zusammenpassen.

Unser Tipp

Informieren Sie sich vor dem Kauf der passenden Gartenerde genau über die Bedürfnisse Ihrer Pflanzen. Bieten Sie Ihren grünen Freunden optimale Bedingungen, ist die Belohnung eine üppige Ernte und prächtige Blüten in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon. Übrigens: Mutterboden mit etwas Komposterde gemischt zaubert eine ganz vorzügliche Blumenerde!