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Wie es richtig geht

Fehler, die man beim Gärtnern unbedingt vermeiden sollte 

5 Fehler, die häufig beim Gärtnern passieren
Zu viel oder zu wenig Wasser? Beides ist nicht gut für das Wachstum der PflanzenFoto: Getty Images

Beim Bau eines neuen Hochbeets, beim Pflanzen von Gemüsesorten und Düngen der Pflanzen kann so einiges daneben gehen. Doch eben jene Fehler sollte man unbedingt vermeiden, damit man den Pflanzen keinen Schaden zufügt.

Jede Pflanze hat unterschiedliche Ansprüche an ihre Umgebung. Hinzu kommt, dass man Sonnenblume, Rose und Vergissmeinnicht anders pflegen sollte. Insbesondere wenn man noch nicht lange gärtnert, kann es vorkommen, dass man Fehler macht. Damit das nicht passiert, fasst myHOMEBOOK die häufigsten Fehler zusammen und verrät gleichzeitig, wie man sie beim Gärtnern vermeidet.

1. Fehler: Zu viel oder zu wenig Wasser

Pflanzen brauchen Wasser – aber wie viel ist wirklich nötig? Und wann ist es zu viel? Da Blumen, Stauden und Bäume einen Teil ihres Nährstoffbedarfs über Wasser aufnehmen, können sich hier schon kleine Abweichungen negativ auf Wachstum oder Blüte auswirken. Es gibt manche Nutz- und Zierpflanzen, beispielsweise der Lavendel, die bereits mit wenig Wasser auskommen, andere wiederum benötigen umso mehr. Um Fehler bei der Bewässerung zu vermeiden, sollten Gärtner diese generellen Regeln zum Gießen berücksichtigen:

  • Staunässe vermeiden: Stehen die Wurzeln im Wasser, können sie schnell faulen. Deshalb sollte man vor allem auch bei Topfpflanzen auf eine ausreichende Drainage achten oder überschüssiges Wasser entfernen.
  • Zeitpunkt: In der prallen Mittagshitze verdunstet das Wasser bereits an der Erdoberfläche. Am besten wässert man die Pflanzen in den kühlen Abend- oder Morgenstunden.
  • Dünner Strahl: Vor allem beim Gießen mit dem Wasserschlauch sollte man darauf achten, die Erde nicht wegzuspülen. Ein dünner Wasserstrahl ist am schonendsten.

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2. Fehler: Zu wenig Platz im Beet

Ein beliebter Fehler beim Gärtnern ist es, den Platzbedarf der Pflanzen falsch einzuschätzen. Auch wenn die vorgezogenen Pflänzchen zunächst unscheinbar sind, können sie doch im Laufe der Zeit zu stattlichen Stauden heranwachsen. Dieses Wachstum sollte man einplanen und im Beet zwischen den einzelnen Pflanzen ruhig etwas mehr Platz lassen. Dann können sie sich besser ausbreiten und bekommen unter Umständen auch mehr Sonne ab.

3. Fehler: Pflanzen zu früh ins Freie setzen

Jedes Jahr kann es noch zu Spätfrösten kommen, die den Kältetod vieler Pflanzen bedeuten. Daher ist es ein großer und oft auch fataler Fehler von Gärtnern, ihre Pflanzen vorschnell ins Freie umziehen zu lassen. Als Stichtag zum Umsetzen von Pflanzen gilt unter Gärtnern oft der 15. Mai, der auch das Ende der Eisheiligen markiert. Danach tritt in der Regel kein Bodenfrost mehr auf und die Pflanzen können in den Garten, auf die Terrasse oder den Balkon umgesiedelt werden. Sie sind dann bereits robuster und halten der Witterung besser stand.

4. Fehler: Der falsche Standort für die Pflanzen

Jede Pflanze hat ihre individuellen Ansprüche an Boden und Standort. Beim Gärtnern sollte man deshalb nicht den Fehler machen, die Pflanzen an den falschen Standort zu setzen – es könnte ihr Todesurteil sein. Beim Kauf von Gartenpflanzen daher besser darüber informieren, ob sich die jeweilige Pflanze in der Sonne, im Schatten oder im Halbschatten wohlfühlt.

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5. Fehler: Zu viel oder falscher Dünger

Hängen die Blätter schlapp herunter oder möchte die Zierpflanze einfach nicht blühen? Viele Garten-Anfänger greifen dann voreilig zum Dünger, ganz nach dem Motto: Viel hilft viel. Ein großer Fehler beim Gärtnern. Meistens beinhaltet die Blumenerde bereits ausreichend Nährstoffe für den Start, viele Kübelpflanzen kommen mit wenig Nährstoffen aus. Lieber Langzeitdünger oder auch natürlichen Dünger aus Brennnesseljauche sparsam, aber gezielt einsetzen und die Angaben auf der Verpackung berücksichtigen.

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