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Wann man im Winter Rasen säen kann, damit im Frühjahr alles grünt

Trend in der kalten Jahreszeit

Kann man im Winter Rasen säen?

Rasen Winter: Großaufnahme von Grashalmen im Schnee
Muss man, darf Hobbygärtner auch im Winter schon den Rasen säen? Foto: Getty Images

Rasen im Winter säen – das klingt zu verrückt, um wahr zu sein. Doch bei einem milden Winter könnte das Experiment gelingen.

Wer seinen Rasen liebt, pflegt ihn zu jeder Jahreszeit. Auch im Winter braucht der grüne Teppich viel Pflege, damit er in der kommenden Gartensaison wieder satt und grün erstrahlt. Aber wie sieht das im Winter aus? Sollten Hobbygärtner in der kalten Jahreszeit bereits Vorbereitungen treffen, um im folgenden Sommer auf einem weichen Rasenteppich zu laufen? Kann man im Winter Rasen säen?

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Rasen im Winter säen, bringt das was?

Grundsätzlich empfiehlt es sich, mit der Aussaat von Rasensamen bis zum Frühjahr zu warten, wenn keine Bodenfröste mehr drohen. Denn ist die Erde zu kalt, keimt das Saatgut nicht aus.

Allerdings: Nach Ansicht vieler Wetterexperten steht Deutschland zu Beginn des Jahres ein neuer Wärmerekord bevor. Anstatt winterlicher Temperaturen soll vielerorts ein frühlingshaftes Wetter vorherrschen. Bedeutet, wer schnell aussät, hat durchaus Chancen auf eine grüne Rasenfläche. Der Boden sollte allerdings frostfrei sein und nicht zu kalt.

Wer das Experiment nur im Kleinen wagt, sollte nicht gleich eine große Rasenfläche anlegen. Die winterliche Aussaat kann aber durchaus Sinn machen bei braunen und kahlen Stellen im Rasen.

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Wie lange dauert es, bis der Rasen wächst?

Bis zu vier Wochen sollten Sie einkalkulieren, bis sich die ersten Halme zeigen. Auch im Winter ist es wichtig, dass die Gartenpflanzen ausreichend mit Wasser versorgt werden. Gerade im Januar 2023 kann es in Süddeutschland zu wenig regnen. Von Schnee ist in vielen Teilen Deutschlands erst gar nicht die Rede.

Gibt es auch schnell wachsende Sorten?

Ja. Wer nicht so lange warten will, kann auf schnell wachsende Grassorten zurückgreifen. Sorten mit Rispen brauchen in der Regel bis zu drei Wochen. Rispengras will aber nicht jeder im Garten haben. Dann kann man etwa auf Deutsches Weidelgras (Lolium perenne L.) zurückgreifen. Die Sorte wächst auf lehmigen Böden schon in ein bis zwei Wochen gut an.

Noch schneller geht es mit einigen Schwingelgras-Sorten. Die brauchen gar nur eine Woche, bis sich die ersten Keimlinge zeigen. Ein schöner Anblick ist zum Beispiel Zwerg-Bärenfell-Schwingel (Festuca gautieri ‚Pic Carlit‘). Das Gras wächst in saftig-grünen Polstern bis zu 15 Zentimeter hoch und macht sich hervorragend im Haus- oder Vorgarten, Steingarten, zur Dachbegrünung oder als Grabbepflanzung.

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