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Läutet den Frühling ein

Pflanz- und Pflege-Tipps für den Krokus

Pflanz- und Pflege-Tipps für Krokus
Der Krokus läutet den Frühling im Gartenbeet einFoto: Getty Images

Der Winter kann für Sie gar nicht schnell genug vergehen? Dann ist der Krokus die richtige Wahl fürs Gartenbeet. Seine farbenprächtigen Blüten kündigen den Frühling schon ab Februar an und trotzen dabei problemlos Schnee und Eis.

Bis in den April bringt der Frühlings-Krokus Farbe ins triste Gartenbeet. Seine Blütenfarbe variiert zwischen Lila, Blau, Weiß, Gelb oder kann auch mehrfarbig ausfallen. In der zweiten Hälfte des Jahres sorgt dann der Herbst-Krokus für den bunten Hingucker im Garten, denn er blüht von August bis Oktober.

Krokus im Garten anpflanzen

Um Krokus anzupflanzen, braucht es einen sonnigen Standort. Halbschatten ist auch in Ordnung, allerdings fällt die Blüte bei schattigen Standorten weniger üppig aus. Der Boden sollte durchlässig sein, damit es nicht zu Staunässe kommen kann. Je nachdem, ob man Frühlings- oder Herbst-Krokusse anpflanzt, variiert der optimale Zeitpunkt. Frühblühende setzt man am besten zwischen September und November in den Boden, Herbstblüher hingegen zwischen Mai und August.

Krokus im Topf anpflanzen

Wer keinen Garten hat, kann Krokusse auch im Topf auf dem Balkon oder der Terrasse kultivieren. Dafür braucht es nur ein passendes Gefäß mit Drainage und eine Mischung aus Erde sowie Sand – so wird der Boden durchlässig. Die Knollen dann einfach in Gruppen fünf bis zehn Zentimeter tief in die Erde setzen und das Pflanzloch locker mit Erde schließen. An einem dunklen Standort bei etwa vier Grad mit regelmäßiger Wassergabe sollten die Krokusse bald keimen. Dann können sie an einen hellen, aber immer noch kühlen Standort umziehen.

Krokus optimal pflegen

Beim Pflegen von Krokus kommt auf Hobbygärtner kein allzu großer Aufwand zu.

Bewässerung

Im Frühjahr braucht der Frühlings-Krokus mehr Wasser, im Herbst während der Ruhephase bevorzugt er einen trockeneren Boden. Allerdings sollte der Ballen niemals ganz austrocknen. Gleiches gilt für den Herbst-Krokus, wobei sich seine Ruhephase natürlich entsprechend seiner Blüte im Herbst verschiebt.

Düngung

Wenn die Blätter austreiben, verträgt der Krokus etwas Extra-Pflege in Form von organischem Dünger.

Umtopfen

Sobald die Pflanzen ihre Blätter fallen lassen, können die Knollen aus der Erde geholt und getrocknet werden. Je nachdem, wann der optimale Pflanzzeitpunkt ist, gehören sie dann wieder in frisches Substrat.

Schnitt

Hobbygärtner sollten beim Pflegen ihrer Krokuspflanzen darauf achten, Blätter erst nach der Welke zu entfernen und nicht vorzeitig abzuschneiden.

Auch interessant: Alpenveilchen – die Vorboten des Frühlings im Gartenbeet

Krankheiten und Schädlinge

Krokusse sind relativ robust. Hobbygärtner können mit Knollenfäule zu kämpfen haben, wenn es zu Staunässe gekommen ist oder ein Pilzbefall vorliegt. Infizierte Knollen kann man nicht mehr retten, sie gehören in den Hausmüll. An der Pflanzstelle sollten anschließend auch keine neuen Knollen in den Boden gesetzt werden, da der Pilz überleben und auch die neuen Pflanzen befallen kann.

Die Knollen gehören außerdem zu den Leibspeisen von Wühlmäusen. Wie man die kleinen Nager schonend aber effektiv aus dem Garten loswird, erfahren Sie in diesem Artikel.

Safran – der wertvollste Krokus

Der wertvollste Krokus weltweit ist vielen gar nicht als solcher bekannt. Es handelt sich um Safran, eins der teuersten Gewürze, das aus dem Crocus sativus gewonnen wird. Das griechische Wort für Safran ist übrigens krókos – aus dieser Bezeichnung leitet sich der Name der Pflanze ab.


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